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Alle Artikel kategorisiert unter »The Turn of the Screw«

Gruselig – Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ am Landestheater Detmold

Seit der Spielzeit 2018/2019 ist Georg Heckel Intendant des Landestheaters Detmold – ein Mann, der das Theater „von der Pike auf“ kennt, selbst ausgebildeter Sänger ist und die Bühne in dem beschaulichen Städtchen in Ostwestfalen, die als Landestheater wichtige Aufgaben sowohl in der Region als auch über die Landesgrenzen hinaus wahrnimmt, nach vorn bringt. Jetzt stellt sich Georg Heckel als Regisseur am eigenen Haus vor.

Sonderbare Geschichte … – Brittens Kammeroper „The Turn of the Screw“ in Lübeck

16.03.22 (Arndt Voß) -
Benjamin Britten hat in Lübecks Musikleben einen festen Platz, nicht nur weil sein „Death in Venice“ nun einmal in die Thomas Mann-Stadt gehört. Auch anderes aus seinem vielseitigen Opernschaffen ist auf dem Spielplan des Theaters verankert. Zurzeit wird ein ganzer Zyklus erarbeitet. „Owen Wingrave“ gehört dazu, mit seiner Pazifismus-Parabel zu Beginn der Spielzeit durch Afghanistan aktuell, inzwischen noch mehr durch die Entwicklung in der Ukraine. Die zweite Inszenierung, nur ein halbes Jahr später, gilt „The Turn of the Screw“ (Premiere: 11. März 2022), auch darin die Thematik von beklemmender Dichte und durchaus von gesellschaftlicher Sprengkraft.

Farbenpracht und Spannungsschraube

09.03.22 (Juan Martin Koch) -
Zwei Frauenschicksale, zwei Künstlerinnenschicksale: Zwei Inszenierungen von Christof Loy aus dem Jahr 2020 sind kürzlich auf DVD/Blu-ray erschienen.

Offene Lesart – Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ in Hagen

Das Theater Hagen punktet seit vielen Jahren mit einem ambitionierten Opernspielplan: auf der einen Seite das „klassische“ Repertoire, das vom „klassischen“ Opernpublikum gern goutiert wird, auf der anderen Seite Raritäten und Uraufführungen, die den lobenswerten Mut der Theatermacher belegt, neue Wege zu gehen jenseits ausgetretener Pfade. So auch jetzt zum Ende der Spielzeit, die ja gar keine war.

Berührungsverbote - Brittens „The Turn of the Screw“ in Hannover

24.04.21 (Roland H. Dippel) -
Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ ist mehr als viktorianischer Psychothriller und packende Kammeroper. Jetzt hatte an der Oper Hannover eine aufregende Gesamtleistung aus Glätte, Wahnsinn und subtiler Dramatik ihre digitale Premiere. Im Zentrum der von Stephan Zilias dirigierten und Immo Karaman inszenierten Neuproduktion steht Sarah Brady als von unstatthaftem Begehren überwältigte Gouvernante.

Unübersehbar #49 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 23.4. bis zum 29.4.2021

23.04.21 (Dirk Wieschollek) -
Wie lange muss man an einer Schraube drehen, bis sie bei allen locker ist? Was macht man, wenn man zwei Engel in seinem Garten findet? Und was hat das Konzerthausorchester eigentlich auf Twitch verloren? Vielleicht hat der Herr Lehrer eine unübersehbare Antwort… [jmk]

Herausragend: Brittens „The turn of the screw“ am Theater Freiburg

11.11.19 (Georg Rudiger) -
Eine Gouvernante kommt in ein englisches Landhaus, um zwei Kinder zu betreuen. Eigentlich sollte nur noch die Haushälterin Mrs. Grose in dem prachtvollen Anwesen wohnen, aber schon bald tauchen zwei weitere Gestalten auf, die als Geister von Verstorbenen gedeutet werden. Die Idylle wandelt sich in Schrecken. Die rätselhafte Vergangenheit wird zur Bedrohung. Am Ende ist ein Kind tot. Und die Gouvernante verstummt. Georg Rudiger besuchte die Premiere von Brittens Oper am Theater Freiburg.

Brittens „The Turn of The Screw“ in Erfurt: Schlicht und düster

04.10.16 (Roland H. Dippel) -
Dass Benjamin Brittens geniale und vieldeutige Kammeroper von großen Bühnen immer wieder in ein kleines Ambiente wie das Studio des Theaters Erfurt zurückfindet, ist legitim. Zum Beispiel nach der aufgeheizten Deutung Claus Guths, der für das Berliner Schillertheater die traurigen Sexualnöte der Gouvernante mit dem fast erwachsenen Zögling zum Horrortrip machte - oder nach den unausgesetzt bösen Nachtvisionen an der Oper Tel Aviv. Das Erfurter Produktionsteam entschied sich für eine objektivierende Darstellung der 1954 in Venedig uraufgeführten Oper nach Henry James‘ Novelle „The Turn of The Screw“. Die flirrend-erotischen Phantasien zum Werk kommen durch diese deutschsprachige Aufführung dennoch nicht zum Stillstand.

Als wär’s ein Film von Stephen King – „The Turn of the Screw“ in der Inszenierung von Claus Guth an der Berliner Staatsoper

16.11.14 (Peter P. Pachl) -
Die im September 1954 am Teatro la Fenice uraufgeführte Oper von Benjamin Britten hat sich den Zauber ihres Geheimnisses bewahrt. 60 Jahre später, in der Berliner Staatsoper im Schiller-Theater, vermag der Opern-Psychokrimi mit dem kaum übersetzbaren Titel den Zuschauer immer noch in Atem zu halten.

Bis die Schraube festsitzt: Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ an der Deutschen Oper am Rhein

08.05.12 (Georg Beck) -
Auch Opern-Regisseure haben ihre Lieblings-Werkzeuge. Zum Beispiel Immo Karaman. Wenn es ans Bohren geht, wie jetzt bei „The Turn Of The Screw“, greift Karaman mit Vorliebe zum Akkuschrauber. Die Muttern seiner dritten Düsseldorfer Britten-Inszenierung (nach „Peter Grimes“ und „Billy Bud“) mit der Pressluftpistole ranzuknallen, ist seine Sache jedenfalls nicht.
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