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Alle Artikel kategorisiert unter »Theater an der Wien«

Von Männern und Frauen – Peter Konwitschny hat im Theater an der Wien Jules Massenets Oper „Thaïs“ inszeniert

24.04.21 (Joachim Lange) -
Im Moment verteidigt Wien seinen Ruf als eine kulturelle Hochburg der Musik und der Oper im Internet ziemlich überzeugend. Die Staatsoper präsentierte gerade die Premiere eines außergewöhnlichen „Parsifal“, den Kirill Serebrennikow aus bekannten Gründen nur von Moskau aus inszenieren durfte. Davor hatte das Theater an der Wien den deutschen Regie-Altmeister Peter Konwitschny zu einem Ausflug ins französische Fach eingeladen. Dort hob sich der Vorhang (vorm leeren Saal) für Jules Massenets Oper „Thaïs“.

Nicht heiraten ist auch keine Lösung – Mozarts „Le nozze di Figaro“ am Theater an der Wien als Premiere im Netz

02.12.20 (Joachim Lange) -
Das „Theater an der Wien“ ist ein Haus mit Stagionebetrieb. Und das mit Erfolg. In Wien ist dafür neben dem Repertoirebetrieb der Staatsoper allemal Platz. Zumindest unter normalen Bedingungen. Die Staatsoper hat genügend aufgezeichnete Produktionen auf Vorrat für täglich wechselnde Angebote auch im Netz. Doch auch das „Theater an der Wien“ hat sich im ersten Lockdown mit dem im Vorfeld gehypten „Fidelio“ in der Regie von Christoph Waltz nicht ganz freiwillig auf den Weg ins Netz aufgemacht. Auch die jetzt für den 12. November geplante Premiere, die in den zweiten Lockdown fällt, wurde ins Netz verlegt. Genauer: die Zuschauer kamen nur in den Genuss der Neuproduktion von Mozarts „Le nozzle di Figaro“, wenn sie sich über die Homepage des Theaters oder beim Kulturkanal ORF III einloggten. Musiker und Ensemble gingen im gespenstisch leeren Opernhaus an den Start.

Unübersehbar #19 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 18.9. bis zum 24.9.2020

17.09.20 (Dirk Wieschollek) -
Zweimal Oper, Jazz und Experimentelles: Bei unseren neuen Streaming-Tipps geht es um „innere Dämonen“, die Christof Loy anhand von Webers „Euryanthe“ untersucht, einen Schlagzeuger, der vom Garten ans Set zurückgefunden hat, eine Hexe und einen Mönch im Instrumentenmuseum und „musikalisches Immobilien-Infotainment“ aus Neukölln. Es ist des Lernens kein Ende. [jmk]

Kein Applaus, aber viel Publikum: Waltz inszeniert «Fidelio» in Wien

22.03.20 (Albert Otti, dpa, Juliane Rodust) -
Wien - In denkbar ungewöhnlichen Zeiten erlebt Beethovens einzige Oper in Wien eine ungewöhnliche Neuaufführung. Das ist nicht die einzige Parallele zwischen «Fidelio» unter Christoph Waltz' Regie und der Welt im Faustgriff des Coronavirus.

«Fidelio»-Premiere von Christoph Waltz im TV statt auf der Bühne

20.03.20 (dpa) -
Wien (dpa) - Nachdem die Wiener «Fidelio»-Premiere unter der Regie von Hollywood-Star und Oscar-Preisträger Christoph Waltz der Coronavirus-Krise zum Opfer gefallen ist, kommt die Inszenierung nun stattdessen ins Fernsehen.

Auf der dunklen Seite der Macht – „Egmont“ von Christian Jost im „Theater an der Wien“ uraufgeführt

20.02.20 (Joachim Lange) -
Mit einem nur leicht mit Marimbaphon, Vibraphon, Harfe und Klavier angereicherten Orchester wie zu Beethovens Zeiten hat Jost hier einen dämonisch dräuenden, untergründig pulsenden Sound komponiert. Regisseur Keith Warner und sein Ausstatter Ashley Martin-Davis fügen dem Sog der Worte und der Klänge einen kongenialen szenischen Rahmen hinzu, meint unser Kritiker Joachim Lange.

Hotel ohne Aussicht – Theater an der Wien glänzt mit „Halka“ von Stanisław Moniuszko

16.12.19 (Joachim Lange) -
Wenn die Wiener Staatsoper schon mal mit einer Uraufführung (Olga Neuwirths „Orlando“) auftrumpft, dann hält das Theater an der Wien zumindest mit einem Ausgrabungsschmankerl samt Star-Schlagobers dagegen. Die aktuelle Premiere im zweiten Wiener Opernhaus galt der polnischen Nationaloper „Halka“ von Stanisław Moniuszko.

Wahrnehmen oder wegsehen – Mozarts „La clemenza di Tito“ im Theater an der Wien

22.10.19 (Frieder Reininghaus) -
Von „La clemenza di Tito“, uraufgeführt 1791 anlässlich der Krönung des römisch-deutschen Kaisers Leopold II. zum König von Böhmen, war lange Zeit nur noch die C-Dur-Ouverture im Musikleben lebendig. Jedes tüchtige Amateur- oder Schulorchester kann sie bewältigen. Am dramma per musica selbst, das bereits zum Zeitpunkt der Entstehung als anachronistisch galt, verlor die Nachwelt das Interesse. Erst im Zuge der enzyklopädischen Erschließung sämtlicher Arbeiten Wolfgang A. Mozarts erwachte wieder stärkere Aufmerksamkeit für seine letzte Oper. Sie wurde parallel zur „Zauberflöte“ rasch niedergeschrieben. Frieder Reininghaus berichtet.

Russisch timbrierte Grand Opéra: Tschaikowskys „Johanna von Orleans“ im Theater an der Wien

19.03.19 (Regine Müller) -
Regisseurin Lotte de Beer interpretiert Tschaikowskys „Johanna von Orleans“ vor dem Hintergrund eines Vater-Tochter-Konflikts. Unsere Autorin, Regine Müller, sieht darin einige Schwierigkeiten. „Das mitreißende und durchdachte Spiel aller Akteure und die an historischen Vorbildern orientierten üppigen Chortableaus mit rauschenden Kostümen versöhne allerdings dann auch jene, denen de Beers Erzählung wohl abstrus erscheint.“

Schauspieler Christoph Waltz inszeniert Oper in Wien

06.01.19 (dpa) -
Der Schauspieler und zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz (62, „Django Unchained“) wird im Beethovenjahr 2020 in seiner Heimatstadt Wien die Oper „Fidelio“ inszenieren. Wie das Theater an der Wien am Freitag mitteilte, ist es Waltz' drittes Engagement als Regisseur einer Oper. Zuvor hat der Schauspieler bereits „Der Rosenkavalier“ (Richard Strauss) und „Falstaff“ (Giuseppe Verdi) an der Flämischen Oper in Antwerpen inszeniert.
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