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Alle Artikel kategorisiert unter »Wolfgang Rihm«

Sprechendes Orchester und Nirwana-Sinfonie

07.09.10 (Max Nyffeler) -
Jonathan Harvey *** Wolfgang Rihm *** Carola Bauckholt *** Uri Caine *** Berio, Bussotti, Cage, Xenakis, Brown

Eine Musikfestwiese für einen Komponisten

06.09.10 (Gerhard Rohde) -
Unübersehbar ragt Wolfgang Rihms hohe Gestalt, der markante Kopf mit der hohen Stirn und dem wild kruscheligen Haar über die Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung hinaus, auch über die meisten Musiker, die neben ihm stehen, wenn er sich auf dem Podium für den Applaus artig verbeugt. Wolfgang Rihm hatte für diesen Auftritt bei den diesjährigen Salzburger Festspielen ungewöhnlich häufig Gelegenheit. Hatte für ihn doch der für die Konzertgestaltung der Festspiele zuständige Markus Hinterhäuser einen eigenen „Kontinent“ entdeckt, auf dem sich Rihms auf Bach-und Mozart-Dimensionen angewachsenes Werk von über vierhundert Opuszahlen – wenn er sie denn kontinuierlich notieren würde – erschöpfend, wenn natürlich auch nur punktuell, ausbreiten durfte.

Nietzsches lustvoller Weg in den Wahnsinn – Uraufführung von Wolfgang Rihms „Dionysos“ bei den Salzburger Festspielen

31.07.10 (Peter P. Pachl) -
Wiederholt schon erlebte der Philosoph Friedrich Nietzsche seine Auferstehung als Dramatis Persona auf der Opernbühne, so – nach Giuseppe Sinopolis „Lou Salomé“ und Siegfried Matthus’ „Cosima“ – nun auch in Wolfgang Rihms Opernphantasie „Dionysos“ bei den Salzburger Festspielen. Und häufig wurde Lyrik des umstrittenen Philosophen vertont, – zunächst wenig glücklos von ihm selbst, gelungener dann u. a. von seinem Komponisten-Intimus Peter Gast.

Rihms „Dionysos“ in Salzburg enthusiastisch gefeiert

28.07.10 (Agentur ddp) -
Die neue Oper «Dionysos» von Wolfgang Rihm ist am Dienstagabend bei den Salzburger Festspielen begeistert gefeiert worden. Nach der gut zweistündigen Uraufführung im Haus für Mozart spendete das Premierenpublikum dem Komponisten minutenlange Ovationen. Rihm nahm die Ehrbezeugungen auf der Bühne persönlich entgegen, nachdem er den Protagonisten der Uraufführung selbst Dank und Anerkennung für die große künstlerische Leistung gezollt hatte. Unter ihnen Dirigent Ingo Metzmacher und der Berliner Multikünstler Jonathan Meese, der das Bühnenbild geschaffen hatte.

Salzburger Festspiele beginnen am Sonntag – Rihm-Uraufführung im Opernprogramm

22.07.10 (Georg Etscheit - ddp) -
Mit einem runderneuerten «Jedermann» beginnen am Sonntag (25. Juli) die Salzburger Festspiele 2010. Erstmals verkörpert der erst 39 Jahre alte österreichische Schauspieler Nicholas Ofczarek die berühmte Titelrolle des reichen Mannes, der erst angesichts des Todes zum Glauben findet. Die Rolle der Buhlschaft, der Geliebten des Jedermann, spielt die ebenfalls aus Österreich stammende Theater- und Filmschauspielerin Birgit Minichmayr. Regisseur Christian Stückl hat für die Premiere auf dem Domplatz seine eigene Inszenierung aus dem Jahre 2002 noch einmal völlig überarbeitet.

Triptychon weiblicher Hysterie: Oscar Strasnoys „Le Bal“ in Hamburg

08.03.10 (Peter P. Pachl) -
Lichtkästen im Foyer der Staatsoper Hamburg verweisen stolz auf herausragende Uraufführungen dieses Opernhauses: Korngolds „Die tote Stadt“ (1920), Henzes „Prinz von Homburg“ (1960), Lachenmanns „Mädchen mit den Schwefelhölzern“ (1997) sowie die Ballette „Peer Gynt“ von Schnittke (1989) und „Odyssee“ von Couroupos (1995). Die angekündigte Werkeinführung zur jüngsten Uraufführung, „Le Bal“ von Oscar Strasnoy, fiel allerdings „wegen Verhinderung der Referentin“ kurzfristig aus, und offenbar war kein Dramaturg, Studienleiter, Korrepetitor oder die Dirigentin selbst in der Lage, als Einführungsreferent einzuspringen – kein leuchtendes Beispiel für ein Kulturinstitut…

Lust der Qual: Wolfgang Rihms „Proserpina“ in Schwetzingen uraufgeführt

05.05.09 (Frieder Reininghaus) -
Am Anfang der Gattung Oper entdeckte Claudio Monteverdi die Figur der Persephone (lat.: Proserpina) für das Musiktheater: die Klage der von Hades (Pluto) geraubten, vergewaltigten und zur Königin der Unterwelt erhobenen jungen Frau. Doch die Partitur ist verloren gegangen. Siegmund Freiherr von Seckendorfs Musik für Johann Wolfgang Goethes Anverwandlung des mythischen Sujets in einer „dramatischen Grille“ („Der Triumph der Empfindsamkeit“), eineinhalb Jahrhunderte später entstanden, möchte heutigen Ohren allzu milde frühklassisch vorkommen.

Neue Rihm-Oper bei Schwetzinger Festspielen - Uraufführung am Samstag

29.04.09 (Nike Luber - ddp) -
Schwetzingen - Die Schwetzinger Festspiele pflegen die zeitgenössische Musik seit vielen Jahren durch Opern-Uraufführungen. Für dieses Jahr hat das Festival dafür einen Meister seiner Zunft gewonnen: den Komponisten Wolfgang Rihm. «Als ich Goethes 'Proserpina' las, war ich sofort begeistert von dem Dunklen und Rätselhaften», sagt er über den Stoff, der ihn zu seinem jüngsten Werk für das Musiktheater inspiriert hat.
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