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Alle Artikel kategorisiert unter »Jazz«

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Unübersehbar #29 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 27.11. bis zum 3.12.2020

26.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Ein Elefant, ein Bürgerschreck, eine Winterreisende, eine Tänzerin: Die 29. Ausgabe unserer Streamingtipps versammelt von der jazzigen Schubert-Aneignung über ein Kinderkonzert bis zu Hindemith und Korngold wieder einiges an Genres und Stilen. Für neue Klänge und solche, die in den Jahrzehnten seit ihrer Entstehung nichts an Frische verloren haben, sorgen das Ensemble Garage und Georg Katzer. Der Dezember kann kommen.

11 Fragen an Lorenz Kellhuber

25.11.20 (Lorenz Kellhuber) -
Der 1990 in München geborene Lorenz Kellhuber gehört zu den aufregendsten Jazzpianisten seiner Generation. Der internationale Durchbruch gelang ihm 2014, als er als erster deutscher Musiker die Parmigiani Montreux Jazz Solo Piano Competition gewann. Neben dem solistischen Spiel ist das Trio mit Bass und Schlagzeug das wichtigste Medium seines künstlerischen Ausdrucks. Welche Freiheit und energetische Übereinstimmung hier bei Kollektiv­improvisationen entstehen können, war kürzlich bei dem von ihm mitgegründeten Kammermusikfes­tival Regensburg zu erleben, wo Kellhuber jeden Abend zu späterer Stunde mit Felix Henkelhausen und Moritz Baumgärtner auftrat.

Ätherische Welten

24.11.20 (Ssirus W. Pakzad) -
Auf George Gershwin geht folgende Aussage zurück: „Life is a lot like Jazz...it´s best when you improvise.“ Im Frühjahr hat Matthieu Bordenave gemerkt, dass an dieser Einschätzung was dran ist. Denn da musste der in München lebende Franzose auf die harte Tour lernen, auch abseits der Bühne aus dem Stegreif heraus zu agieren. Wie so viele andere seiner Kollegen auch.

Klassische Alben, zu preisgünstigen Paketen geschnürt

21.11.20 (Marcus A. Woelfle) -
Gespräche mit jüngeren Jazz-Freunden haben in den letzten Jahren gezeigt, dass es an jazzgeschichtlichen Grundlagen mangelt. Man kennt zwar einige Giganten der Vergangenheit, aber von ihnen oft Alben, die im Gesamtwerk eine untergeordnete Rolle spielen. Etwa erst kürzlich veröffentlichte Mitschnitte von Coltrane, Evans oder Monk, und zwar nur deshalb, weil sie von Plattenfirmen beworben und von unsereins besprochen wurden, die Bekanntheit der „klassischen Alben“ fälschlich als gegeben voraussetzend. Während klassisches Repertoire der so genannten E-Musik durch Neuinterpretationen ständig im Gespräch ist, werden klassischen Alben des Jazz, denen ja der journalistische Neuheitswert fehlt, fast dem Vergessen anheimgegeben.

Ermöglicher von Forschung, Wegweiser für den Jazz

13.11.20 (Andreas Kolb) -
Seit der Gründung des Jazzinstituts Darmstadt im Jahr 1990 ist Wolfram Knauer dessen Leiter. Aus dem Archiv, das sich anfangs vor allem aus der Sammlung des Jazzexperten Joachim Ernst Berendt rekrutierte, ist in dieser Zeit ein weltweit anerkanntes und in Deutschland einmaliges Institut geworden. Andreas Kolb sprach mit Wolfram Knauer über Jazzforschung, Jazzarchive, Jazzkonzerte und warum er glaubt, dass es die Musikrichtung Jazz auch in Zukunft geben wird.

Musikalischer Botschafter Mazedoniens – Der Pianist Simon Trpčeski im Gespräch über sein Album „Makedonissimo“

12.11.20 (Marcus A. Woelfle) -
Der nordmazedonische Pianist Simon Trpčeski erregte bislang vor allem mit russischer Klavierliteratur Aufsehen, zuletzt mit dem Album „Tales from Russia“, das dem Märchenhaften bei Rimski-Korsakow, Mussorgski und Prokofjew nachspürt. Mit dem gerade für die Bestenliste 4/20 des Preises der deutschen Schallplattenkritik nominierten „Makedonissimo“ (Linn) legt der 1979 in Skopje geborene Pianist eine genreübergreifende Bearbeitung der zündenden Melodien und vertrackten Rhythmen seiner Heimat vor.

Unübersehbar #26 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 5.11. bis zum 12.11.2020

05.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Die Mails mit Veranstaltungsabsagen häufen sich im Maileingang der Redaktion wie das Laub in den Alleen und Gärten. Da hilft nur eins gegen den herbstlichen Trübsinn: raus in den Blätterwald oder rein ins virtuelle Konzert- und Opernvergnügen. Diese Woche im Angebot: Akademisch-Philharmonisches aus Hamburg, Zeitgenössisches aus Düsseldorf, Jazziges aus Berlin, Großstädtisches aus Berlin, Vogelwildes und Chorisches aus München. Allemal besser als Laubgebläse.

Jazzfest Berlin 2020 geht online: Programm der Livestreams

Am 5. November um 19:00 Uhr startet das digitale Jazzfest Berlin 2020 mit einem Kick-off in der Betonhalle des silent green. Insgesamt werden in den vier Festivaltagen (5. bis 8. November) über 24 Stunden Konzerte mit Live-Moderation zu erleben sein. ARTE Concert produziert den Livestream, dessen Programm nun im Detail veröffentlicht ist. Alle 27 Projekte des diesjährigen Festivalprogramms werden live als Video und teilweise auch live im Rundfunk übertragen und sind danach in der ARTE Concert Mediathek und auf Berliner Festspiele on Demand verfügbar.
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