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Alle Artikel kategorisiert unter »Jazz«

Jazzpreise in Berlin, Hamburg und Stuttgart

28.04.21 (nmz) -
rbb Kultur und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa vergeben den Jazzpreis Berlin 2021 an Hannes Zerbe. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen eines öffentlichen Konzertes am Mittwoch, 9. Juni 2021 ab 20.00 Uhr im Berliner Jazzclub A-Trane verliehen. Der am 17. Dezember 1941 in Litzmannstadt geborene Musiker studierte nach abgeschlossenem Studium der Elektrotechnik Klavier und Komposition an Musikhochschulen in Dresden und Berlin. Von 1985 bis 1987 war Zerbe Meisterschüler für Komposition bei Paul-Heinz Dittrich an der Akademie der Künste der DDR. Bereits das Quartett FEZ, das von 1975 bis 1977 in der Besetzung Hannes Zerbe (Piano), Conny Bauer (Posaune), Christoph Niemann (Bass) und Peter Gröning (Schlagzeug) existierte, erschloss dem Jazz in der DDR völlig neues musikalisches Terrain. Hannes Zerbe war 20 Jahre Vorsitzender im Berliner Landesverband des Deutschen Komponistenverbandes.

Jubiläum mit Neustart – Die jazzahead! 2021 im Zeichen der Pandemie

26.04.21 (Ralf Dombrowski) -
Ein Jahr der Wechselbäder ist vergangen. Die jazzahead! als eines der weltweit wichtigsten Branchenevents für Jazz und mehr musste 2020 im Angesicht der Pandemie ebenso ihre Pforten geschlossen halten, wie viele andere Großveranstaltungen. Der Frust über die Zwangsabwicklung eines vorangegangenen Arbeitsjahres wandelte sich erst in den Trotz des „Jetzt-erst-recht!“, dann aber bald in die Kreativität des „Geht-auch-noch-besser”, und das im 15.Jubiläumsjahr.

Sprengung der Vertikale

26.04.21 (Hans-Jürgen Schaal) -
Er blies ein „cooles“ Tenorsaxophon, komponierte Third-Stream-Werke für Klarinette und Streicher und befreite den Jazz aus seinen Gefängnissen und Schablonen. Jimmy Giuffre (1921–2008) setzte in den 1950er-Jahren Entwicklungen in Gang, die in Ornette Colemans Free Jazz münden sollten.

„Dido and Aeneas Remembered“ von David Marton als Opernfilm reinszeniert

25.04.21 (Joachim Lange) -
Ob das Schrumpfen gemeinsamer Erlebnisse von Kunstproduktion und Aneignung auf das Standard- respektive Bildschirmmaß der individuellen Aneignung von Informationen, Dauerschäden auf allen Seiten hinterlassen wird, gehört zu den spannenden Fragen fürs postpandemische Zeitalter, fragt sich unser Kritiker Joachim Lange.

11 Fragen an Claus Reichstaller

18.04.21 (Claus Reichstaller) -
Claus Reichstaller ist Professor und Leiter des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater in München. Bekannt wurde er durch seine jahrelange Tätigkeit in der SWR Big Band mit den gro­ßen Bandleadern Max Greger, Paul Kuhn und Hugo Strasser. Den internationalen Durchbruch schaffte Reichstal­ler mit der „Paris Reunion Band“ und den „Jazz Masters All Stars“ mit Jazzgrößen wie Benny Golson, Randy Brecker, Abraham Laboriel und Nathan Davis. Durch seine Hochschultätigkeit entdeckt er immer wieder junge Jazz-Talente, die er mit seinen Projekten auf die Bühne bringt.

Jazzahead! - Jazz-Fachwelt will sich online austauschen

14.04.21 (dpa) -
Bremen - Jazz lebt von Austausch und Begegnung, doch in der Corona-Pandemie muss auch die wichtige Fachmesse Jazzahead! in Bremen ins Internet ausweichen. Der 15. Branchentreff für Musiker, Produzenten, Veranstalter und Verlage solle vom 29. April bis 2. Mai digital stattfinden, kündigte die Messe Bremen an.

Vom Ignorieren der Altersgrenzen

Vorausgesetzt, sie sind ohne körperliche Gebrechen, können Jazz-Akteure gewisse Altersgrenzen anscheinend ignorieren (vom Ruhestand ganz zu schweigen). Neue Platten von Ack van Rooyen, Charles Lloyd, Joe Chambers, Ricky Peterson & The Peterson Brothers und Dino Saluzzi.

Giorgi Kiknadze erhält Preis als bester Hamburger Jazzbassist

06.04.21 (dpa) -
Hamburg - Der Hamburger Jazzbassist Giorgi Kiknadze erhält den mit 7500 Euro dotierten Werner Burkhardt Musikpreis 2020. Der 1982 in Tiflis geborene und in einer Musikerfamilie aufgewachsene Kiknadze sei ein stilsicherer Begleiter, virtuoser Solist und tiefgründiger Komponist, teilte die Kulturstiftung Hamburg am Dienstag mit.

„Musik erlebe ich als eine vielgestaltige Gegenwelt“ – Der Komponist Günter Buhles über seine Werke und seine journalistische Arbeit

03.04.21 (Marcus A. Woelfle) -
Günter Buhles (1943) lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Jahrzehntelang als Musikjournalist und nebenbei als Saxophonist tätig, hat der bei Edition Rhapsodie verlegte Komponist eine Fülle von Kompositionen im Grenzbereich zwischen Neuer Musik und Jazz geschaffen, die erst in den letzten Jahren auch auf CD zugänglich geworden sind. 2017 erschienen bei Unisono-Records die CDs „Werke für Orchester“ (UNIREC7214) und „Kammermusik mit Holzbläsern“ (UNIREC7210). Im Jahr 2018 veröffentlichte das Label QFTF die CD „Lee Konitz – PRISMA – by Guenter Buhles“ (QFTF/040). Zuletzt erschienen auf dem Label double density fünf Werke unter dem Titel „Streichquartette Crossover“ in Aufnahmen, die zwischen 1993 und 2019 entstanden und Marcus A. Woelfle den Anlass für das Interview mit boten.

Gitarrist und Komponist Christoph Neuhaus erhält Landesjazzpreis BW

31.03.21 (dpa) -
Stuttgart - Der Gitarrist und Komponist Christoph Neuhaus wird mit dem Landesjazzpreis 2021 ausgezeichnet. Der Stuttgarter sei «ein außergewöhnlich vielseitiger Musiker, dessen facettenreiche Arbeit auch Menschen anspricht, die weniger jazzaffin sind», hob die baden-württembergische Kunststaatssekretärin Petra Olschowski (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart hervor.
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