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Alle Artikel kategorisiert unter »Europa«

Der letzte Mensch

19.03.17 (Max Nyffeler) -
Da bezeichnet einer den bürgerlichen Kunstbegriff „als Nachricht und Beispiel kreativer Souveränität“. Er sieht darin einen „Lichtblick des Menschenbildes“ und eine „tiefgreifende Glückserfahrung“. Verbunden sei das mit einer Begeisterungsfähigkeit und Verantwortung für das, was gemeinhin „Geist“ genannt werde – eine „Sinneserfahrung, worin sich Denken und Fühlen in höchster Aktivität begegnen und uns an unser Potenzial als humane Geschöpfe erinnern“. Autonome Kunst ist für ihn eine „Antwort über den Kopf des Schaffenden hinweg auf die Wirklichkeit“.

Kurz-Schluss – Wie ich einmal als überzeugter Europäer leider gezwungen wurde, um Hilfe zu bitten

26.10.16 (Theo Geißler) -
Eigentlich war ich immer ein in der Wolle gefärbter Europäer. Als alter Humanist ist mir bekannt, dass der Name in seinem tieferen Sinn „Weit-Sicht“ beinhaltet. Wie treffend! Und Wikipedia entnehme ich befriedigt, dass als europäische Identität jener Teil der Identität oder des Bewusstseins einer Person oder Personengruppe bezeichnet wird, der sie befähigt, sich als Europäer zu begreifen und eine bejahende Haltung zu einer gemeinsamen Identität („Wir-Gefühl“) und zum Zusammenleben der Menschen und Völker in Europa im Sinne einer Gemeinschaft einzunehmen. In einem breiten Identitätsdiskurs bezieht sich der Begriff auch auf Haltungen zur Verfasstheit Europas oder zur Rolle und zum Selbstverständnis Europas und der Europäer in der Welt. Wie für mich verfasst. [Vorab aus Politik & Kultur]

Brexit: Bühnenverein befürchtet Nachteile im Kulturaustausch

18.07.16 (dpa) -
Köln - Der Deutsche Bühnenverein befürchtet bei einem Brexit neue Hürden im europäischen Kulturaustausch mit Großbritannien. «Opernhäuser, Theater, Orchester, sie alle engagieren ohne große bürokratische Hindernisse Künstlerinnen und Künstler aus allen Ländern der EU und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur europäischen Integration», erklärte der Geschäftsführende Direktor Rolf Bolwin in Köln.

Kulturhauptstadt: Breslau als «Quintessenz von Multikulturalität»

18.01.16 (dpa, Eva Krafczyk) -
Breslau - Feuer und Wasser, Choräle und Trommeln - mit einer Performance von 1300 Künstlern hat Breslau seinen ersten großen Auftritt als Europäische Kulturhauptstadt. Die Organisatoren hoffen auf das «wichtigste Jahr der Nachkriegsgeschichte» der Stadt. Mehr als tausend Projekte sollen das Kulturleben bereichern und Touristen in die Stadt bringen.

Wie machen es die anderen? Kulturgutschutz im Ländervergleich

13.08.15 (dpa) -
Berlin - Die geplante Verschärfung des Schutzes von Kulturgütern in Deutschland hat einen beispiellosen Streit ausgelöst. Der Vorzeigekünstler Georg Baselitz ließ aus Protest gegen die Pläne von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) seine Leihgaben in Museen abhängen. Wird der Kunsthandel stranguliert? Droht Sammlern die Enteignung? Eine dpa-Umfrage zeigt, dass in anderen europäischen Ländern teils schärfere Regeln gelten als in Deutschland geplant.

An der unsichtbaren Front

01.06.15 (Max Nyffeler) -
Bis 1989 war Berlin eine sogenannte Frontstadt, und für ihr Überleben spielte die Kultur eine wichtige Rolle. „Schaufenster des freien Westens“ hieß das damals. Heute verläuft die Front weiter östlich, durch die Staaten im Einflussbereich der früheren Sowjetunion, und sie ist von anderer Gestalt. Es gibt keine Mauer und keinen Schießbefehl mehr. Die Front geht heute mitten durch die Gesellschaft und den Alltag hindurch. Sie ist unsichtbar, aber man kann sie spüren.

Unterwerfung – Theo Geißler über TTIP, Barbarei und Zivilisation

02.03.15 (Theo Geißler) -
Über viele Jahrzehnte herrschte die Meinung, der Limes, jene mehr oder weniger stark befestigte Grenzanlage zwischen dem römischen Imperium und den Barbaren, habe vor allem dazu gedient, einfallende unzivilisierte, barbarische Horden abzuwehren und römische Lebensart und Zivilisation zu schützen. Inzwischen wird dieser Grenzwall zwischen der Zivilisation, also dem römischen Imperium, und den Barbaren, also jenen germanischen und asiatischen Stammesvölkern, die sich nach Westen ausbreiteten, stärker auch als Zollgrenze und Kanalisierung des Warenaustauschs gesehen. [Aus der aktuellen nmz 3/2015]

Einigung an Roms Oper – Kündigungen vorerst abgewendet

18.11.14 (dpa) -
An der traditionsreichen Oper in Rom ist die geplante kollektive Kündigung von allen Mitgliedern des Orchesters und des Chors vorerst abgewendet worden. Das notorisch unterfinanzierte Haus und die Gewerkschaften einigten sich in der Nacht zum Dienstag auf einen Sanierungsplan ohne Kündigungen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. „Ein Erfolg für die gesamte Stadt. Die Oper kann mit Ernsthaftigkeit und Gelassenheit an die Arbeit zurückkehren“, lobte Roms Bürgermeister Ignazio Marino den Kompromiss.

Zwölf Punkte für die Toleranz

03.06.14 (Miriam Noa) -
Der Eurovision Song Contest (ESC) wurde 1956 mit der Idee ins Leben gerufen, das kriegsgebeutelte Europa durch leichte, grenzüberschreitende Unterhaltung zusammenzuführen, und schließt in seinem Regelwerk explizit politische Beiträge aus. Dass Politik sich jedoch nie gänzlich aus dem Wettbewerb heraushalten lässt, ist angesichts der kulturellen, sprachlichen und eben auch politischen Verschiedenheit der Teilnehmerstaaten offensichtlich.

Brodkorb: 222 EU-Millionen für Bildung, Forschung und Kultur

19.05.14 (dpa) -
Schwerin - Eine Woche vor der Europawahl hat Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) die Bedeutung der Gelder aus Brüssel für Schulen, Hochschulen, Forschung und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern aufgelistet. Demnach flossen in der zurückliegenden Förderperiode 2007 bis 2013 rund 222 Millionen Euro in diesen Bereich, wie der Minister am Sonntag mitteilte.
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