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Alle Artikel kategorisiert unter »Glossen & Kommentare«

Kommentar: Mit Hochdruck verzögern – Hochschule für Musik und Theater München

15.05.18 (Martin Hufner) -
Die Hochschule für Musik und Theater München hat heute Stellung bezogen zu den aktuellen Berichten in den Medien in der Angelegenheit Mauser und von Bose. Ohne in der Sache selbst Stellung zu beziehen. Das ist okay. Aber es geht hier auch um etwas ganz anderes.

Heil ECHO

02.05.18 (Sven Ferchow) -
So. Nun ist es offiziell. Das hysterische deutsche Volk japst mehr unter dem ECHO als unter syrischen Giftgasgranaten. Längst vergessene Preisträger (#weristwesternhagen) geben recht laut ihre ECHOS zurück. Braun lackieren wäre auch mal ein Zeichen gewesen. Vielen Dank, liebe Pappnasen vom ECHO-Ethik-Beirat. Armselig genug, dass ein musikalischer Inklusionspreis (ja, ja, … es zählen „nur“ die Verkaufszahlen) eine moralische Instanz benö­tigt. Die nachweislich seit Jahren zusammen mit dem Veranstalter gnadenlos versagt und generös durchwinkt (Freiwild, Farid Bang, Kollegah, Bushido, Sido). Die alles unter den Deckmantel der künstlerischen Freiheit kehrt und mit den vom Ledersessel verwöhnten Hinterteilen einreißt, was Pädagogen und Ehrenamtliche täglich an Integration aufbauen.

Offener Brief / und Antwort des Deutschen Musikrates

30.04.18 (offener Brief) -
Am 23. April wandte sich Dietmar George, Geschäftsführer des Landesmusik­rates Sachsen-Anhalt, mit einem offenen Brief an den Präsidenten des Deutschen Musikrats (DMR), Martin Maria Krüger, und an den Generalsekretär des DMR, Christian Höppner. Beide waren bis zu ihrem Austritt Mitglieder im Beirat des ECHO-Musikpreises des Bundesverbands Musikindustrie, der die Auszeichnung an die Rapper Kollegah und Farid Bang mitgetragen hatte. Mit Erlaubnis des Autors dokumentiert die nmz den Brief im Folgenden im Wortlaut sowie anschließend die Antwort des Präsidenten des Deutschen Musikrates, Martin Maria Krüger:
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Möhren-Salat – DIE P&K-TRUMP-FAKES

27.04.18 (Theo Geißler) -
+++ Dresden: Sammelstelle für Echo-Rückläufer +++ Berlin: Welttag des Buches +++ Hamburg: Frauenfreier Kunstmarkt +++ London: Sie wippte – 92. Geburtstag der britische Königin Elizabeth II. +++ [Aus der aktuellen Politik & Kultur]

Kurz-Schluss – Wie ich einmal versuchte, als Influencer im Verbund mit der internationalen Medienlandschaft, die Moral der Welt zu verbessern

26.04.18 (Theo Geißler) -
„In medias res“ – damit meinten z. B. olle Philosophen früher schlicht: zur Sache. Seit aus der Mitte, dem Zentrum, gewissermaßen die alldefinierenden „Medien“ geworden sind, heißt es, auch Tinder sei Dank, eher „Zur Sache, Schätzchen“. Eine irritierende Mischung aus Trivialität und Unzuverlässigkeit überwabert unsere sogenannte Informationsgesellschaft. Und angesichts von Fake News und „Lügen-Presse“ wird der Grundsatz „Das Sichere ist das Unsichere“ immer stärker zur gesellschaftlichen Grundhaltung, verbunden mit einer Verwilderung scheinbar überkommener gesellschaftlicher Sitten und moralischer Grundsätze.

Heimatwäsche

25.04.18 (Martin Hufner) -
Wohin mit alten Gesangsbüchern oder Noten, mit alten Musikschriften oder Schallplatten? Unter Umständen sind ja auch ein paar schon arg braune oder durchgebräunte Kulturprodukte aus dem Land der Dichter und Denker dabei. Man mag sie eigentlich nicht mehr verwenden, solange man nicht mancher deutschen oder österreichischen Burschenschaft angehört oder in der Bundeswehr seinen Dienst ableisten will. Die Antwort ist ganz einfach: sauberwaschen!

Das zischende Geräusch der Schockstarre

19.04.18 (Moritz Eggert) -
„Ich liebe Abgabetermine. Ich liebe das zischende Geräusch, dass sie beim Vorbeiziehen machen.“ So sprach Douglas Adams („Per Anhalter durch die Galaxis“), der berüchtigt dafür war, bei Abgabeterminen in eine Art kreative Schockstarre zu verfallen.
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