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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikbildungsstätten«

Aus der Krise zurück in die Normalität

06.03.17 (N.N.) -
Aufbruchsstimmung in Wolfenbüttel – nach rund anderthalb Jahren steht der Landesmusikakademie Niedersachsen das Jugendgästehaus der Stadt wieder zur Verfügung. Im Herbst 2015 wurde das Gebäude, das sich unter dem gleichen Dach wie die Akademie befindet, buchstäblich von einem Tag auf den anderen in eine Notunterkunft für Flüchtlinge umgewandelt. Probenphasen, Kurse und Konzerte mussten kurzfristig abgesagt werden, weil es keine Unterbringungsmöglichkeit mehr gab. Niemand konnte damals abschätzen, wie lange dieser Ausnahmezustand anhalten würde.

Musizieren & Weiterbildung in 23 Variationen

06.03.17 (Silvia Müller) -
Der Hektik des Alltags entfliehen und sich ganz auf den musikalischen Prozess konzentrieren – was wie eine Traumvorstellung klingt, ist an 23 Orten in Deutschland möglich: Die Bundes- und Landesmusikakademien bieten Raum, Zeit und Initiativen für das Musizieren sowie für die musikbezogene Fort- und Weiterbildung.

„Ein Schulmeister muss singen können“

03.02.17 (N.N.) -
„In Summa, die edle Musica ist nach Gottes Wort der höchste Schatz auf Erden. Sie regiert alle Gedanken, Sinn, Herz und Mut.“ Martin Luther

Aufwind für das Singen

03.02.17 (N.N.) -
Singen erlebt in den letzten Jahren einen erstaunlichen Aufschwung: In Schulen formieren sich zusehends mehr und mehr Chöre, neue Festivals werden gegründet, Wettbewerbe bekommen große Attraktivität – und die auch 2017 wieder stattfindende Dortmunder „chor.com“ hat sich längst zu einer wichtigen Plattform entwickelt, die für Profis wie Laien aus allen Generationen gleichermaßen als Treffpunkt unverzichtbar geworden ist. Singen sei verstaubt oder altmodisch, ist inzwischen ein Klischee von einst – eine erfreuliche Entwicklung, die nicht zuletzt der Laienmusik neue Impulse gibt und für frischen Schwung sorgt.

Pädagogen am Puls der digitalen Zeit

01.12.16 (Torsten Schäfer) -
Kinder und Jugendliche befinden sich oft auf der medialen Überholspur. Mit Leichtigkeit finden sie Zugang zu Software und Apps, mit denen sie Musik produzieren oder als DJ auflegen können. Was Pädagoginnen und Pädagogen vor die ängstliche Frage stellt: Bin ich fit genug in Musik und Medien?

Geballte Fortbildungskompetenzen

01.12.16 (Klaus K. Weigele) -
Am 26. November 2016 jährt sich zum 30. Mal die Gründung der Stiftung Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg. Bereits in den späten 70er-Jahren forderte der Landesmusikrat eine Musik­akademie und ab 1979 stellte sich auch die damalige Landesregierung unter Minis­terpräsident Lothar Späth hinter die Forderung, eine Akademie für die musizierende Jugend im Land Baden-Württemberg einzurichten. Die darauf folgende Standortfrage glich einem Politkrimi. Nachdem sich zunächst der Standort Lahr als Favorit herausgebildet hatte, wendete sich im Hin und Her der politischen Diskussion immer wieder das Blatt. Intensives Werben und politisches Geschick führten dazu, dass am Ende die ehemalige Benediktiner-Reichsabtei Ochsenhausen als Akademiegebäude den Zuschlag bekam.

Erster Zertifikatskurs Baglama beendet

28.10.16 (Antje Valentin) -
Pünktlich vor den Sommerferien erhielten 19 glückliche Teilnehmende ihr Zertifikat als Absolventen des einjährigen Lehrgangs aus der Hand des Landesmusikratspräsidenten Reinhard Knoll. Veranstalter war die Landesmusikakademie NRW gemeinsam mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln, als Partner wirkten der Landesverband der Musikschulen in NRW und der Landesmusikrat NRW mit. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Inhalte des Lehrgangs und eine subjektive Einschätzung aus begleitender Sicht.

Viel Kunst, wenig Worte und eine große Torte

28.10.16 (N.N.) -
Weniger Reden, mehr Kunst und Kultur! Das war der Leitgedanke für das 30-jährige Jubiläum, das die Bundesakademie am 4. Oktober in Wolfenbüttel feierte. Unter dem Motto »Lamettaphysik – Über Flirren, Schwerkraft und die Gesetze der Kunst« wurden deshalb keine typischen Festreden geschwungen, sondern der Abend mit einem vielfältigen Kulturprogramm gestaltet.

Interkulturelle Kulturarbeit

05.10.16 (Antje Valentin) -
Deutschland ist ein Einwanderungsland geworden – eine längst existierende Tatsache, die inzwischen gesellschaftlich wie politisch anerkannt ist. Etwa 20 Prozent aller Einwohner haben einen anderen kulturellen Hintergrund und sind gekommen, um hier zu bleiben. Viele Kulturinstitutionen haben erkannt, dass diese Entwicklung eine große Chance bedeutet: Kulturelle Potenziale der Migranten können neue Impulse bringen. Eine Öffnung in die bunter gewordene Gesellschaft ist eine Herausforderung, Kulturarbeit in den Dialog mit neuen Partnern zu bringen. Das Spannungsfeld ist weit: einerseits geht es um Authentizität und das Kennenlernen der kulturellen Praxen je anderer Kulturen, andererseits um Begegnung und den Versuch, etwas gemeinsam zu machen. Die Gratwanderung zwischen dem Respekt vor dem Ursprünglichen und dem „irgendwie etwas gemeinsam machen“, das möglicherweise Authentizität verbiegt, ist schwierig.

Ohne Netzwerke geht in der Musik nichts

05.09.16 (N.N.) -
„Ohne Netzwerke geht in der Musik nichts.“ bringt es Jürgen Schwarz ganz simpel auf den Punkt. Der Geschäftsführer der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf weiß, wovon er spricht. Er ist auch Geschäftsführer des Bayerischen Musikrats und der Berufsfachschule für Musik Krumbach, außerdem geschäftsführender Präsident des Chorverbands Bayerisch-Schwaben. Der gelernte Kaufmann kennt die Bedeutung der Netzwerkstrukturen aus der Wirtschaft und setzt sie konsequent im Dienste für die Musik um. „Gerade im Kulturbereich müssen wir alle enger zusammenarbeiten. Jeder hat nur begrenzte Mittel zur Verfügung und wenn wir sie für gemeinsame Projekte einsetzen, erreichen wir mehr!“
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