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Alle Artikel kategorisiert unter »CD«

Christoph Schlüren: Von Belohlávek über Nordgren zu Merrick

03.01.19 (Christoph Schlüren) -
Das vergangene Jahr war so ertragreich, dass diese ‚Best of‘-Auswahl dem nicht gerecht werden kann. Für alle, die sie noch nicht haben, gibt es jetzt sämtliche bei EMI erschienenen Aufnahmen der Münchner Philharmoniker unter Sergiu Celibidache in einer 49-CD-Box (Warner Classics) – wobei leider wieder Tschaikowskys „Romeo und Julia“ vergessen wurde. Ein Muss sind auch die gesammelten furiosen Mozart-Aufnahmen Hans Rosbauds bei SWR Classic, die Anthologie des großen Schweizer Pianisten Walter Rehberg (1900–57) bei APR und die wunderbare Recollection in Erinnerung an den großen tschechischen Maestro Jirí Belohlávek (Supraphon, 8 CDs) mit der unschlagbaren frühen Brünner Aufnahme von Janáceks Sinfonietta als CD-Premiere.

Peter P. Pachl: Kuriose Kostbarkeiten

03.01.19 (Peter P. Pachl) -
Nachdem der Echo Klassik Preis im Vorjahr schmählich abgestürzt war, ist er – wie Phönix aus der Asche – als Opus Klassik Preis neu emporgeschwebt. Einen der Preise erlangte dabei die an dieser Stelle im Vorjahr bereits prämierte DVD-Ersteinspielung von Walter Braunfels’ „Ulenspiegel“ (Capriccio), und mit einer der hier als bemerkenswert hervorzuheben geplanten, dann aber aufgrund der gebotenen Kürze dem Strich zum Opfer gefallenen Produktionen erlangte ebenfalls den Opus die Doppel-CD mit der Kammermusik und den Liedern von Rudi Stephan unter ihrem Spiritus Rector Hinrich Alpers (Sony). Nach dem Echo in der Musik als deren entschlüsseltem Geheimnis, dem Wieder-Hören, gilt nun auch in dieser individuellen Bilanz die Hervorhebung dem Plural von Opus – die Pluralität der Opera auf dem (Bild-)Tonträger-Markt.

Michael Kube: Entdeckungen, Enttäuschungen

28.12.18 (Michael Kube) -
Will man auf dem Tonträgermarkt einen Trend erkennen, dann ist es vielleicht dieser: Während die einstigen „Majors“ zusehends ihre Archive plündern, Box um Box heraushauen und sich als internationale Marketingmaschinen verstehen, sind es – nicht nur hierzulande – gerade die kleinen und kleinsten Labels, die mit hervorragenden Künstlern an wirklichen Novitäten arbeiten (auf das Repertoire wie auch auf Interpretationen bezogen).

Mátyás Kiss: Kleine Nachlese diesjähriger Jubilare

28.12.18 (Mátyás Kiss) -
Im Vorfeld des 100. Geburtstags von Bernd Alois Zimmermann am 20. März erschien in Cybeles verdienstvoller Reihe „Künstler im Gespräch“ auf 3 SACDs „das symphonische Spätwerk“, zwar ohne „Photoptosis“, aber mit „Stille und Umkehr“, dem zweiten Cellokonzert sowie der schön subversiven Collage „Musique pour les soupers du Roi Ubu“, dazu wie immer seltene und aufschlussreiche Gespräche mit BAZi selbst sowie seinem Schüler York Höller.

Hans-Dieter Grünefeld: Mehrdimensional

Musikrezeption ist in Echtzeit und auch diskografisch mehrdimensional orientiert. Sind erklärende Begleittexte und Illustrationen schon lange Usus, so haben sich darüber hinaus Konzepte gewandelt.

Sven Ferchow: Alles ist Pop

27.12.18 (Sven Ferchow) -
Rap, Emo-Rock, Grunge, Riff-Rock und Radio-Ramsch. Besonders hervorzuheben sind daher folgende Veröffentlichungen im Jahr 2018:

À la recherche du Jazz feministe

Jazz-CDs mit Musik von Eva Klesse, Clara Haberkamp, Duo Alcyona Mick und Tori Freestone, Kadri Voorand und Simone Kopmajer.

Musik und Haltung(en)

14.11.18 (Sven Ferchow) -
Element Of Crime, Hans Söllner, Greta Van Fleet, Cat Power, Bosse.

Fiktionale Wirklichkeiten

14.11.18 (Dirk Wieschollek) -
Peter Ruzicka, Malin Bang, Lucia Ronchetti, Christian Dierstein, Wolfgang Mitterer, Minguet Quartett.

unüberhörbar 2018/11

09.11.18 (Hanspeter Krellmann) -
J. S. Bach: Six Suites for Viola solo BWV 1007–1012, Kim Kashkashian. ECM New Series +++ Igor Strawinsky: Le sacre du printemps, L’oiseau de feu, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons. BR Klassik +++ Camillo Togni: Werke für Flöte. Roberto Fabbriciani, Flöte, Piccoloflöte u.a. Naxos
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