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Alle Artikel kategorisiert unter »CD«

In bester Erinnerung

Momente historischer Bedeutung bleiben langfristig im Gedächtnis. So der Satz „I have a dream“ von Dr. Martin Luther King als Signal bei seinem Kampf in den USA um die politische Gleichstellung und soziale Integration der Afro-Amerikaner sowie gegen den Vietnamkrieg. Sechs Monate nach seiner Ermordung 1968 hatten seine Worte einen besonderen Nachhall, nämlich durch ein High School-Konzert des Jazz-Revolutionärs Thelonious Monk in „Palo Alto“, so auch der Albumtitel.

Akustische Schwebstoffe

17.10.20 (Dirk Wieschollek) -
Robin Hoffmann ist in allen erdenklichen Spielformen zeitgenössischer Musikkunst zu Hause und bringt dabei nicht selten „Dinge“ in völlig neue, überraschende Zusammenhänge. +++ Der litauische Komponist Vykintas Baltakas verbindet in seinen Stücken diverse Verfahren elektronischer Musik mit elaborierten Instrumentaltexturen. +++ Clara Iannottas Streichquartette gehörten zu den bemerkenswertesten Kompositionen beim Ultraschallfestival 2020. Jetzt sind sie, einem Zyklus gleich, im Rahmen der Edition zeitgenössische Musik erschienen.

Indian Platten Summer

08.10.20 (Sven Ferchow) -
Es gibt wohl keine schönere Art und Weise, als den Sommer mit Bosse und seiner EP „Alles ist jetzt – Live“ zu verabschieden. +++ Als Metallica 1999 das Album „S&M“ veröffentlichten (Metallica meets Classic), war man zwiegespalten. Muss das sein … +++ Darf man Marilyn Manson 2020 noch gut finden? Oder hören? +++ Elf Jahre Pause stecken in den Knochen der Doves! Das Comeback „The Universal Want“ wirft Fragen auf +++ Was für ein wunderbares Album hat Suzanne Vega denn da bitte als Live-Album eingespielt und veröffentlicht? +++ Kreative Idee der schottischen Band Snow Patrol. Statt wegen Corona traurig rumzusitzen, schrieben sie jeden Samstag zusammen Songs.

unüberhörbar 2020/10

08.10.20 (Christoph Schlüren) -
Paul Gilson. Works for Saxophone and Orchestra. Kurt Bertels (Saxophon), Flanders Symphony Orchestra, Jan Latham-Koenig. Etcetera +++ Maurice Ravel: Klaviertrio; Ernest Chausson: Klavierquartett. Trio Machiavelli & Adrien Boisseau (Viola). Berlin Classics +++ Walter Kaufmann: Chamber Works. ARC Ensemble. Chandos

Eine Kultfigur und ein Schrittmacher

11.09.20 (Marcus Woelfle) -
Um „Greatest Hits“-Alben mache man einen großen Bogen. Aber keine Regel ohne Ausnahmen. Wer Jazzer der 1920er- bis 1950er-Jahre mit einem Album abdecken will, liegt beim Label Retrospective goldrichtig, denn immer sind die biografischen Eckdaten dabei und ein Kommentar, was jede einzelne Aufnahme bemerkenswert macht.

Solides Handwerk für den Herbst

11.09.20 (Sven Ferchow) -
Platten von Alanis Morissette, Bush, Rival Consoles, Deep Purple und Biffy Clyro.

Ächzen und Flimmern

11.09.20 (Dirk Wieschollek) -
Musik von und zu Giacinto Scelsi, Timothy McCormack, Huihui Cheng, Michel Roth, Uli Fussenegger, Tristan Murail, Georg Friedrich Haas, Michael Pelzel, Nicola Sani, Fabien Lévy, Ragnhild Berstad.

unüberhörbar 2020/09

11.09.20 (Albrecht Dümling) -
Hiller-Urspruch – Forgotten Treasures. Works for Cello and Piano. Joanna Sachryn, Cello; Paul Rivinius, Klavier. Kaleidos +++ Giuseppe Sammartini: Sonaten für Blockflöte und Basso continuo, Vol. 1. Andreas Böhlen, Blockflöte; Michael Hell, Cembalo; Daniel Rosin, Barockcello; Pietro Prosser, Laute. Aeolus +++ Fantasque – Französische Violinsonaten (Fauré, Debussy, Ravel, Poulenc). Franziska Pietsch, Violine; Josu de Solaun; Klavier). Audite +++ Tzvi Avni: Concerto for Piano and Orchestra. Deutsche Radio Philharmonie; Heidrun Holtmann, Klavier; Jamie Phillips, Dir. Hänssler

Vierfacher Boxen-Stopp bei Beethoven

19.08.20 (Michael Kube) -
Schon seit einigen Jahren wird der Tonträgermarkt mit CD-Boxen geradezu geflutet. Fast scheint es so, als wäre der wohlfeile Ausverkauf gutbestückter Klangarchive im vollen Gange. Kein Künstler, kein Jubiläum, auch keine Gattung ist vor einer Zusammenschau sicher. Erinnerungen an herausragende einzelne Produktionen, die man einst andächtig auf den Teller legte, verblassen trotz alledem noch lange nicht. Im Gegenteil erscheinen sie mehr denn je präsent – gerade weil sie die eigene Hörerfahrung begründeten und ein Stück der eigenen musikalischen Biographie geworden sind. Wo angesichts der hereinstürzenden Massen alles verfügbar scheint, haptisch oder auch nur virtuell, bedarf es mehr denn je der Orientierung.

Transparente Trauer

31.07.20 (Dirk Wieschollek) -
Die Madonna-Affinität des Covers ist unübersehbar, doch keine Angst. Im Gegensatz zu so manch prominenten männlichen Kollegen, deren Ausflüge in wesensfremde Welten durch CD-verbriefte Pein- und Unzulänglichkeiten belegt sind, weiß Sarah Maria Sun genau, was sie tut. Ihr neues Album „Killer Instincts“ ist eine Sammlung origineller Coverversionen gesellschaftskritischer Couleur aus Jazz, Rock, Musical und Klassik, die als Ganzes wie ein ironischer Kommentar zum politischen Machismo und Größenwahn dieser Tage erscheint.
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