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Alle Artikel kategorisiert unter »11 Fragen«

11 Fragen an: Stephan Krawczyk

01.09.02 () -

Liedermacher Stephan Krawczyk (geb. 1955) begann seine musikalische Karriere innerhalb der Folkszene der DDR, war aber immer politisch engagiert. Seine Texte setzten sich konkret mit den Widersprüchen des real existierenden Sozialismus auseinander, was zwangsläufig zu Schikanen führte. 1987 wurde ihm Auftrittsverbot erteilt, kurz danach reiste er in den Westen aus. Heute lebt er als Musiker, Komponist und Buchautor in Berlin. Seine Romane „Feurio“, „Bald“ oder das „Irdische Kind“ sind im Verlag „Volk und Welt“ erschienen.

11 Fragen an: Steffen Schleiermacher

01.07.02 () -

Geboren 1960 in Halle, seit 1966 Klavierunterricht. Von 1980 bis 1985 Studium an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig in den Fächern Klavier (Gerhard Erber), Komposition (Siegfried Thiele, Friedrich Schenker) und Dirigieren (Günter Blumhagen). 1986/87 Meisterschüler an der Akademie der Künste Berlin bei Friedrich Goldmann (Komposition). 1989 Gründung des Ensemble Avantgarde. Seither Konzert- und Vortragsreisen durch viele Länder Europas, Amerikas und des Fernen Ostens, dazu zahlreiche CDs.

11 Fragen an: Thomas Rietschel

01.05.02 () -

Der zukünftige Generalsekretär des Deutschen Musikrates, Jahrgang 1955, ist seit knapp zehn Jahren Generalsekretär der „Jeunesses Musicales Deutschland“ – der deutschen Sektion des weltweit mitgliederstärksten Verbandes für musikalische Nachwuchsförderung. Zuvor betreute er das „Kammerorchester Schloss Werneck“. Unter der Leitung Rietschels war die Jeunesses Musicales immer im Bereich der bildungspolitischen Avantgarde zu Hause, wenn es darum ging, wertbewusste Konzepte zu entwickeln und sie fantasievoll umzusetzen

11 Fragen an: Ulla Meinecke

01.04.02 (Ulla Meinecke) -
Die in Hessen geborene Sängerin, Liedermacherin und Dichterin veröffentlichte 1977 mit Udo Lindenberg als Produzenten ihre erste LP. Nach internationalen Schlagererfolgen und inzwischen zehn Alben tourt sie seit 1999 mit dem erfolgreichen Programm „Kurz nach Acht“, das sie mit dem Pianisten Reinmar Henschke bestreitet. Ulla Meinecke arbeitet unter anderem mit Edo Zanki, Rio Reiser und Uwe Hoffmann und lebt in Berlin, wo sie sich neben den eigenen Konzerten mit diversen anderen künstlerischen Projekten beschäftigt.

11 Fragen an: Bettina Pesch

01.03.02 () -

Herausforderungen sind ganz nach Bettina Peschs Geschmack. Nach ihrem Jura- und Betriebswirtschaftslehre-Studium hatte sie kein Interesse an einem Job in der Industrie („Das ist doch tot“): die Kultur war und ist ihre große Leidenschaft. Pesch begann als Personalleiterin der Deutschen Oper am Rhein. Damals arbeitete sie auch an der Umwandlung des „Schleswig-Holstein Musik Festivals“ in eine Stiftung mit. Von 1992 an wirkte sie an der Oper Bonn. Vom September 1997 an war sie Verwaltungsdirektorin der Oper Leipzig, im September 2001 ging sie als Intendantin der ROC GmbH (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin, RIAS-Kammerchor) nach Berlin.

11 Fragen an Eckhard Kussinger

01.02.02 () -

Er vertritt die Sache der Musiker und Musikerzieher im Gewerkschaftsrat der ver.di: Eckhard Kussinger, geboren am 10. Dezember 1951 in Neukirchen, studierte Wirtschaftswissenschaften und Mathematik sowie Lehramt Sekundarstufe I für Musik. Kussinger ist Bezirksleiter der Musikschule Dortmund und hat neben seiner Funktion als stellvertrender Vorsitzender des ver.di-Gewerkschaftsrates noch weitere Ämter und Aufgaben übernommen: Er ist Bundesvorsitzender der Fachgruppe Musik in der ver.di, Vorstandsmitglied der FIM (Internationale Musikerföderation) und außerdem noch Mitglied des Personalrates der Stadtverwaltung Dortmund.

11 Fragen an: Frank Bsirske

01.12.01 () -

Seit März 2001 steht Frank Bsirske als erster Bundesvorstand an der Spitze der neuen Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Frank Bsirske (ÖTV) ist als erstes Grünen-Mitglied an der Spitze einer Gewerkschaft. Im ver.di-Bundesvorstand fallen unter anderem Grundsatzfragen, Politik und Planung, europäische und internationale Politik, Umweltpolitik, Kommunikation sowie Controlling in seine Zuständigkeit. Als eine seiner Hauptaufgaben sieht es der 49-Jährige an, die Kluft zu schließen zwischen denen, die eine Gewerkschaft als Kampforganisation verstehen und anderen, die den Dienstleistungsaspekt stärker in den Vordergrund rücken möchten.

11 Fragen an: Till Brönner

01.11.01 () -

Obwohl erst 1971 geboren, hat der Trompeter, Sänger, Komponist und Produzent Till Brönnner schon eine beachtliche Vita vorzuweisen. 1984 gewann er zum ersten Mal beim Wettbewerb “Jugend musiziert“, 1986 bei „Jugend jazzt“ und 1993 erhielt er seinen ersten Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Till Brönner war jüngstes Mitglied in Peter Herbolzheimers Bundesjazz-orchester und spielte als Twen beim RIAS Tanzorchester. Heute kann er bereits zahlreiche CDs unter eigenem Namen vorweisen. In den letzten Jahren hat Brönner sich als Produzent etabliert. Neben Produk-tionen mit Hildegard Knef, Manfred Krug und Lou Bega hat er vor kurzem den Soundtrack des Films „Jazz seen“ über den Jazzfotogra-fen William Claxton komponiert und produziert (Rezension S. 20).

11 Fragen an: Meret Becker

01.10.01 () -

Berlinerin, arbeitet seit ihrem 17. Lebensjahr als Filmschauspielerin, ein Jahr später erste Auftritte im Varieté als Chansonette. In diesem Monat erscheint ihr viertes Album „fragiles“. Meret Becker arbeitet unter anderem mit den Einstürzenden Neubauten, Ars Vitalis, Volker Schlöndorff, Nina Hagen, Dominik Graf, Doris Dörrie, Sönke Wortmann, Helmut Dietl, Josef Vilsmayer und Margarete von Trotta. Für ihre schauspielerischen Leistungen erhielt sie den Grimme-Preis, den Bayerischen Filmpreis, den Bundesfilmpreis und die Goldene Kamera.

11 Fragen an: Heinz Holliger

01.09.01 () -

Geboren am 21. Mai 1939 in Langenthal (Bern). Weltweit tätig als Oboist und Dirigent. Holliger studierte Komposition bei Pierre Boulez und Sándor Veress, für dessen Werk er sich bis heute nachhaltig einsetzt. Er komponierte über 50 Werke, darunter neben Orchesterwerken auch Experimentelles für das Musiktheater. Heinz Holliger erhielt bereits zahlreiche Preise darunter den Siemens Preis, den Kunstpreis der Stadt Basel, den Musikpreis der Stadt Frankfurt und den Sonning-Preis, Kopenhagen.

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