Junge Künstler im neuen RBB-Kulturradio
Zu dem Artikel „Die Glut weitertragen” von Florian Hauser, in der nmz 2/04, Seite 31
Ein Artikel von Dr. Christian Detig.
Tatsächlich hat der RBB den Etat für das Festival „Ultraschall” Ende letzten Jahres um etwas mehr als 15 Prozent erhöht. Auf der Oberfläche verschwunden ist auch unsere Gesellschaftsbeteiligung bei der ROC GmbH, die programmlich ausschließlich der Neuen Musik gewidmet ist und mit mehr als einer Million Euro zu Buche schlägt (plus Produktionskosten). Dazu kämen noch die Etats für die Sendungen und unsere Klanggalerie. Soviel zu Ihrer „Null”. Ja, wir haben die Sendezeit für Komponistenporträts, Werkbetrachtungen et cetera von fünf auf zwei Einstunden-Sendungen pro Woche um 21.05 Uhr reduziert. Ich hätte mir gewünscht, Sie hätten recherchiert, was wir stattdessen in das Programm unseres neu gegründeten Kulturradios aufgenommen haben, zum Beispiel eine Sendung, die sich ausdrücklich dem Fortkommen junger Künstler widmet. Die „glühen” nämlich auch!
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