Aktuelles von nmzMedia (mehr)
Video: Dokumentationen
YEAH! – Das europäische Festival für Musikvermittlungsprojekte
15.05.12 -Mit besonderen Konzepten alle Menschen, egal ob jung oder alt, vorgebildet oder überhaupt nicht vom Fach, für die Musik zu begeistern – das ist das Anliegen erfolgreicher Musikvermittlungsprojekte. Dieser Szene wiederum eine internationale Plattform zu schaffen und herausragende Produktionen zu würdigen war die Idee des „netzwerk junge ohren“, als es vergangenen Herbst zum YEAH!-Festival nach Osnabrück einlud - zum ersten europaweiten Festival für Musikvermittlung.
Szene
Xerxes als Rex Sex: Stefan Herheim macht an der komischen Oper Berlin aus Händels „Serse“ eine turbulente Barock-Show
14.05.12 (Peter P. Pachl) - Auf sechs hinter Xerxes getragenen Seitengassen leuchten die Buchstaben des persischen Königsnamens auf und werden – noch während der Arie von spontanem Publikumsapplaus kommentiert, – zum Palindrom des Namens Xerxes, zu Sexrex und zu REX SEX vertauscht. Wie bei seinem Bayreuther „Parsifal“ hat der Regisseur Stefan Herheim, im Verbund mit seinem Dramaturgen Alexander Meier-Dörzenbach, das historische Umfeld und die Rezeption des „Xerxes“ an der Komischen Oper Berlin gleich mit inszeniert.
Szene
Hippeliger Liebestöter: Carl Nielsens „Maskerade“ am Theater Krefeld-Mönchengladbach
16.05.12 (Frieder Reininghaus) - Die Opernsparte eines Theaterunternehmens wie das für die Städte Krefeld und Mönchengladbach zuständige befindet sich in einem Dilemma: Die für die Etatbewilligungen verantwortlichen kommunalen Gremien erwarten ebenso wie das überwiegende Abonnements-Publikum eine möglichst hohe „Akzeptanz“. Das heißt: die neuen Produktionen sollen „ankommen“ (und müssen daher in hohem Maß an „Bewährtem“ anknüpfen), die Inszenierungen dürfen anregend (aber nicht provozierend) ausfallen und die kulinarischen Komponenten sollen für eine hohe „Auslastung“ der angebotenen Sitzplätze sorgen.
Szene
Dramatische Unmittelbarkeit: Bergs „Lulu“ in Eberhard Klokes verschlankter Fassung in Gießen
14.05.12 (Hans-Jürgen Linke) - In der unvollendeten „Lulu“, die während der ersten gut vier Jahrzehnte nach Alban Bergs Tod auf den Bühnen zu sehen und zu hören war, lauteten am Ende des zweiten Akts Lulus letzte Worte: „Ist das noch der Diwan, auf dem sich dein Vater verblutet hat?“ Wenn man dazu addiert, dass Lulu diese Frage an ihren aktuellen Lebensabschnittspartner Alwa richtet und dass sie selbst dessen Vater erschossen hat, scheint dieser Schluss dem Prolog Recht zu geben: „Sie ward geschaffen, Unheil anzustiften, zu locken, zu verführen, zu vergiften – und zu morden ...“. Der Rest war Sinfonie und Pantomime. Ob Alban Berg das so gemeint hat?
Rezensionen
Rezension
Jazz als Schmelztiegel: das Robert Glasper Experiment mit „Black Radio“
09.05.12 (Thomas J. Krebs) - An alle Jazz Puristen - diese Aufnahme enthält keinen lupenreinen Jazz! Zum Glück, denn Robert Glasper, der einerseits mit seinem Jazz-Trio, andererseits mit einer Experiment Formation auftritt schert sich nach wie vor wenig um Konventionen.
Glossen & Kommentare
Glossen & Kommentare
Wie ich einmal einen künftigen Bundespräsidenten nach vorn bringen konnte: Theo Geißlers Kurz-Schluss
01.05.12 (Theo Geißler) - Wenn es mit rechten Dingen zuginge, müsste ich im Geld schwimmen. Aber als Ghostwriter verschiedener Regierungsinstitutionen und Parteien wird man regelmäßig mit unterentwickelten Pauschalen abgefertigt und geistig enteignet. Materiellen Rahm und Ruhm schöpfen dann irgendwelche Pappnasen ab, die gerade politisch genehm sind und angeblich einen besseren Namen haben. Ich habe natürlich gar keinen, wie sollte ich auch – der stets billig abgefundene Lohnschreiber. [aus politik & kultur 3-2012]
Dossier
El Sistema: das venezolanische Modell elektrisiert die Musikwelt
Kaum ein musikpädagogisches Projekt hat in den vergangenen Jahren weltweit so viel Echo ausgelöst wie „El Sistema“, das venezolanische Modell, das Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten das Musizieren in Orchestern und Singen in Chören ermöglicht. Anlässlich der Publikation des Buches von Michael Kaufmann und Stefan Piendl, das in der nmz Ausgabe 3/2012 rezensiert wurde, haben wir weitere Texte zusammengestellt, die in den vergangenen Jahren bei uns zu diesem faszinierenden Thema erschienen sind.
Aus Hoch- und Musikschule
Detmold: DAAD Preis ausgeschrieben -
Auch in diesem Jahr stellt der DAAD den deutschen Hochschulen Mittel für die Verleihung des DAAD-Preises für hervorragende...
Detmold: Impuls-Preis für jungen Komponisten - Ehsan Mohagheghi-Fard, iranischer Kompositionsschüler der Klasse Prof. Martin Christoph Redel an der Hochschule für Musik Detmold, wurde im...
HfMDK Frankfurt: “Live-Arrangement” mit Prof. Dr. Jürgen Terhag - Im Zentrum des Seminars steht das spielerische vokale und instrumentale Musizieren mit leistungsmäßig heterogenen Großgruppen. Das „Live-Arrangement...
Detmold: Honorarprofessur für Andreas Meyer - Die Hochschule für Musik Detmold hat einen ihrer verdienten Hochschullehrer in der vergangenen Woche zum Honorarprofessor ernannt: Der Diplom-...
Musikschul-News: Gemeinsam für musikalische Bildung: “Lübecker Erklärung” der Verbände für Musikschulen und Schulmusik - Mit der Verabschiedung der “Lübecker Erklärung” ist die Hauptarbeitstagung des Verbandes deutscher Musikschulen heute zu Ende gegangen....
aus den nmz-Blogs
Bad Blog Of Musick: von kosmischen Kakerlaken und Frauen die es nicht gibt - Bei der diesjährigen Münchener Musiktheaterbiennale fällt beim Programm eine große Zuwendung zur so genannten Münchener "...
Bad Blog Of Musick: Friedhof der Kuschelkultur (2) - Wie ich gerade eben erst erfuhr, hat der Deutsche Musikrat eine lobenswerte große Aktion gestartet, in der 4 verschiedene Poster/Grafiken einen...
Bad Blog Of Musick: 9.5.2012 14:44 - 9.5.- 14:44 - München Rating: 0.0/10 (0 votes cast) Tags:Nicht kategorisiert
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[[Auszug aus einem aktuellen...
Bad Blog Of Musick: Ach neige, du Schmerzensreiche… - ...so wird bestimmt eine der Kritiken über "Mama Dolorosa" überschrieben sein, der zweiten großen Oper der diesjährigen Mü...
Bad Blog Of Musick: Anwesend und Abwesend – Mensch, lass mal das Komponistenohr daheim! - Neue Opern braucht das Land! Ein schöner Spruch. Nur verhallt der abgesehen von wenigen Ereignissen pro Saison. Aber dies ist ebenfalls eine...
Umschlagplatz Messe: eine German Jazz Expo allein reicht nicht
Der deutsche Jazz kommt nur bis Bremen
(Andreas Kolb) Es klingt nach einer Anekdote, aber es ist verbürgt: Fragt man heute in den Vereinigten Staaten nach Namen deutscher Jazzmusiker, dann kennt man dort meist nur einen: Peter Brötzmann, eine Leitfigur aus der Epoche des Freejazz. Wie kommt das? An achtzehn deutschen Hochschulen werden seit beinahe drei Jahrzehnten Jazzmusiker auf internationalem Niveau ausgebildet, Deutschland besitzt heute eine der lebendigsten Jazzszenen. Warum kennt im Ausland keiner die Namen ihrer Protagonisten?
Magazin: Rückblende 2012/05 - Vor 100 und 50 Jahren
Kommentar/Glosse: Nachschlag 2012/05 - Kölner Oper am Abgrund
Musikleben: „… zusammenzubringen, was nie zusammenkommt“ - „A Game Of Fives“ – ein Musiktheater-Projekt der UdK Berlin bei der Münchener Biennale
Berichte: Kunst ist doch die bessere Theologie - Das Forum neuer Musik beim Deutschlandfunk zum Thema „Komponieren als Dialog mit Gott“
Chorszene: Keine Zeit für Nabelschau und Vereinsmeierei - Mit dem Chorfest in Frankfurt setzt der Deutsche Chorverband auf mehreren Ebenen Zukunftssignale
Hochschulmagazin: Lebendige Erinnerung an eine Klavierlegende - Meisterkurse und Konzerte beim ersten Emil-Gilels-Festival in Freiburg
Pädagogik: Popularmusik, Neue Medien und Pädagogik - Neue Schwerpunktsetzungen in der Musikakademie Alteglofsheim
Rezensionen: Neue Noten 2012/05
Verbände: Gestaltungsspielraum XXL - Deutscher Jugendorchesterpreis 2012/2013 – von variabel bis sinfonisch
DTKV: Urheberrecht im Internetzeitalter – aber wie? - Der Komponist Johannes Kreidler über die GEMA und die Schwierigkeiten, Geld zu verdienen
















