Wie klingt ein Handtuch? Wie ein Stein? Und wie macht man mit einer Schubkarre Musik? "Hörbare Umwelten" ist ein Projekt des netzwerk junge ohren, das Osnabrücker Schülern einen bewussteren Zugang zu ihrer akustischen Umwelt vermitteln möchte. Drei Schulklassen verschiedener Altersstufen und Schulformen arbeiteten dafür zusammen mit einem Komponisten und einem Tontechniker an eigenen Werken - und die können sich sehen lassen.
Unter dem Titel „2 × hören“ veranstaltet das Konzerthaus Berlin fünf mal in der Saison Konzerte mit Moderation. Am 9. Januar stand Bernhard Langs Stück „Differenz/Wiederholung 1.2“ auf dem Programm. Es spielten „Mitglieder des Kammerensembles Neue Musik Berlin“. Die Moderation hatte Arno Lücker.
„Tannhäuser“ in der Biogas-Anlage, „Don Giovanni“ als Echtzeit-Thriller, Tenöre und Sopranistinnen, die im Kopfstand singen sollen, der Opernchor nackt an der Rampe:
„Musikvermittlung“ – dieses ursprünglich mit viel Bildungsbürger-Liebe besetzte Transport-Wort ist heftig in die Kritik geraten. Haben hastig ausgebildete Kulturmanager in Theater- und Orchester-Diensten den ursprünglich pädagogischen Eros zum billigen Marketinginstrument runtergewirtschaftet? Wird die Autarkie gerade der zeitgenössischen Komposition vom bemühten Lehrer-Zeigefinger mangels Kompetenz oder Respekt fahrlässig gemeuchelt? Antworten liefert das Musikmagazin taktlos, Ausgabe 155, am 3. November um 21.05 Uhr live bei BR-Klassik. Es musiziert das Hexagon-Percussion-Ensemble.
1979 rief Hortense Anda-Bührle den Concours Géza Anda ins Leben, um den pianistischen Nachwuchs im musikalischen Geiste ihres 1976 verstorbenen Mannes gezielt und nachhaltig zu fördern. Wer den Concours Géza Anda gewinnt, darf sich über den Sieg in einem künstlerisch und technisch höchst anspruchsvollen, weltweit anerkannten Klavierwettbewerb freuen.
Über die Auswahl- und Kombinationsmöglichkeiten von Abruf- und Podcast-Angeboten in Internetauftritten wie dem Klassikportal des Bayerischen Rundfunks wird heute besonders ein jüngeres Publikum zu anspruchsvoller Musik geführt, das allein über traditionelle Medien wie Radio, Tonträger oder Printerzeugnisse nicht mehr zu erreichen wäre. In einer Zeit, in der die Schulen immer weniger Musikunterricht anbieten, wächst zudem die bildungspolitische Bedeutung einer multimedialen Musikvermittlung.
Das FORUM 2011 richtet den Fokus auf Deutschland. Überraschenderweise steht am Anfang John Cage. Cage, demnächst Jahrhundertjubilar, gilt in der Avantgardemusik als unausweichliche Schlüsselfigur. Seine Rezeption hat auch hierzulande einst Weichen gestellt. Wie kam es dazu? Prägt und polarisiert er noch immer?
Auch in diesem Jahr war nmzMedia im Oktober wieder mit der Kamera bei den Donaueschinger Musiktagen, dem SWR-Festival für zeitgenössische Musik. Eine performative Sportmusik von Erwin Stache, eine minutiös geplante Raumkomposition von Rebecca Saunders, ein neues sinfonisches Werk von Wolfhang Rihm - nur drei der Werke, die hier uraufgeführt wurden, und von denen unsere täglichen Videos einen kleinen Eindruck geben möchten.
Das Dirigentenforum ist das Förderprogramm des Deutschen Musikrates für den dirigentischen Nachwuchs. Ziel der Förderung ist die Vorbereitung überdurchschnittlich begabter Nachwuchsdirigent(inn)en auf die spätere Übernahme verantwortungsvoller Positionen im deutschen und im internationalen Musikleben. Die Stipendiat(inn)en erwarten umfangreiche Probenmöglichkeiten und Aufführungen mit professionellen Orchestern und Chören. Namhafte Dirigentenpersönlichkeiten wirken dabei als ihre Mentoren.
Theo Geißler, Herausgeber der nmz, begrüßte auf der Dortmunder chor.com 2011 im eigens eingerichteten Studio illustere Protagonisten der Veranstaltung als Gesprächspartner zum 15-minütigen Talk über Chormusik.
Von den letzten helfenden Händen beim Aufbau am Donnerstag bis zum zufriedenen Rückblick auf eine höchst gelungene Veranstaltung am Sonntag - der Videoblog von der chor.com 2011 im September zeigt Ausschnitte aus den unzähligen und vielseitigen Workshops, Meisterkursen und Konzerten, zu denen die Veranstalter - der Deutsche Chorverband - luden. Teilnehmer und Macher kommen zu Wort, wir schauen Koryphäen der Chorszene bei der Arbeit über die Schulter und wollen mit unseren Blogvideos ein wenig von der Stimmung vermitteln, die an die 1000 Besucher im Kongresszentrum Dortmund erleben durften: "Dortmund war ganz Chor".