Meine Frau war es
Ein Artikel von Andreas Kolb.
Die neue musikzeitung ging der Sache nach und kam zu erstaunlichen Ergebnissen. Gut informierten Kreisen zufolge hatte Carter seine Äußerung nach der Lektüre der nmz vom Mai 2007 gemacht, in welcher der postmoderne Komponist Moritz Eggert in der Rubrik „11 Fragen“ auf die letzte Frage „Welche Musik soll zu ihrer Beerdigung erklingen?“ geantwortet hatte: „Die gesammelten Werke von Elliott Carter, denn wenn man schon tot ist, kann man sich nicht mehr zu Tode langweilen.“ Interviews mit den Ehefrauen, Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten großer zeitgenössischer Komponisten wie Helmut Lachenmann, Klaus Huber und Pierre Boulez zum Kompositionsstil ihrer Partner werden in diesen Tagen geführt. Möglicherweise muss die Geschichte der Neuen Musik neu geschrieben werden. Zwischen dem Lucerne Festival und dem Bonner Beethovenfest ist ein Rechtstreit darüber entbrannt, wer die Exklusivrechte an der Vermarktung einer neuen Veranstaltungsreihe unter dem Namen „Composers Wife in Residence“ hat. Von unserer Redaktion bekam Carter bereits die „11 Fragen“ zugesandt.
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Elliott Carter – Aprilscherz
Vielleicht hätte man in dem Artikel einmal deutlich machen sollen, dass diese Meldung ein Aprilscherz war, dem “Die Welt” im Juni (!) aufsass. Siehe u.a. hier:
http://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA…
Zeitungsente über Carter
Jetzt steht dieser “Artikel” schon seit 4 Jahren hier drin, und immer noch ist keine Korrektur erfolgt. Bei der Sache um Carter handelt es sich nämlich um eine Zeitungsente, wie hier aufgedeckt wurde:
http://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA…
Unglaublich, das sogar die NMZ darauf reingefallen ist.
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