Poppiges für Klarinetten und Klavier
Ein Artikel von Anke Kies.
Die Konzeption der beiden Bände zielt auf Flexibilität. Diese Absicht ermöglicht eine praxisnahe Anwendung im Unterricht. Variable Besetzungen mit und ohne Klavierbegleitung führen zu interessanten Konstellationen. Der Part für die B-Klarinetten ist, den Tonumfang und die Grifftechnik betreffend, gut durchdacht, kindgerecht gesetzt, methodisch fundiert und vereint musikalisch unterschiedliche Charaktere und Stimmungen, also Popmusik in all ihrer Vielfalt von Anfang an. Analog dazu verhält sich die Klavierstimme. Sie kann sowohl von Kommilitonen als auch vom Lehrer gespielt werden und bietet ein dankbares Betätigungsfeld. Beide Bände ergänzen sich und tragen progressiven Charakter; das heißt, eine Verwendung im Unterricht ist über mehrere Jahre möglich. Denkbar wäre auch eine Anregung zum Blatt- und spontanen Zusammenspiel. Der Lehrer muss entscheiden, ob der Schüler mit der alternativen Tanzmusikschreibweise, die doch ein gewisses Feeling bei der Umsetzung erfordert, zurecht kommt.
Die Ausgabe enthält das vollständige Stimmenmaterial. Außerdem erschienen: Pop collection für Flöte, DVfM 32143
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