Von Sehnsucht, Alpträumen und coolen Typen
Das Kindermusical „Toms Traum“: leicht erlernbare Sprechtexte, zum Spielen animierende Story
Ein Artikel von Christina Calla<br />.
Das Musical liegt in einer Notengesamtausgabe als Klavierauszug in 7 Bildern mit insgesamt 13 leicht zu singenden, schwungvollen und poppig arrangierten Songs vor. Die Aufführungshinweise sehen eine ad libitum variabel erweiterbare Instrumentierung für zwei Keyboards mit Sounds wie Streicher, Orgel, Piano, Bass vor; die einstimmig ausgelegten Songs können durch weitere Stimmen ergänzt werden. Für die Gestaltung des Schlagzeugparts soll die CD mit der Hörspielfassung neben den knappen Hinweisen im Notentext Anregungen geben. Die Besetzung des Musicals ist mit circa 26 zu besetzenden Rollen bestens geeignet für eine Schulklasse. Neben den singenden Haupt- (Tom, Traumelf, Lisa, Traumküchenchef, Geselle Felix, sechs Traummonster) und Nebenrollen (Lehrlinge, drei böse Jungs, Mathelehrer) ist eine Vielzahl kleinerer Rollen vorgesehen, die gut geeignet sind für zurückhaltende Kinder. Es sind die bewegten und tanzenden Rollen wie: Schlingpflanzen, Wesen aus dem Traumkessel, Teddy, Schreibtisch, Stuhl, Computer, Mond und Sterne. Das Libretto überzeugt mit lebensechten, zum Schauspiel animierenden, leicht zu lernenden Sprechtexten. Last and least: Das von Fides Friedeberg phantasievoll gestaltete Titelblatt der Notenausgabe macht schon im Vorfeld mit den aus dem Traumkessel entsteigenden gezeichneten Figuren vom Traumelf, Tom, Lisa und dem verfolgenden Taxi mit den gruseligen Traummonstern richtig Lust auf die Arbeit. Ein „traumhaftes“ Kindermusical.
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