Von Sehnsucht, Alpträumen und coolen Typen

Das Kindermusical „Toms Traum“: leicht erlernbare Sprechtexte, zum Spielen animierende Story


(nmz) -

Gerhard A. Meyer – der Komponist des Kindermusicals – ist Musik- und Deutschlehrer in einem Gymnasium in Mannheim. Seit einigen Jahren schreibt er für seine 5. und 6. Klassen Kindermusicals, die weit über die Region hinaus Beachtung finden und von den Kindern mit Begeisterung nachgespielt werden. Die bisherigen Kompositionen „Leben im All – Eine rockige Reise durch die Galaxie“, „Max und die Zaubertrommel“ und „Das Mirakel beim Einkaufsdebakel“ sind nun um eine weitere Komposition „Toms Traum – Ein ‚Traum-Musical‘ für Kinder“ ergänzt worden. Die Story: Der kleine Tom ist ein Schuljunge, dessen Leben mit einigen Problemen gespickt ist: Ärger mit den Jungs in seiner Klasse, schlechte Noten in Mathe und auch noch Liebeskummer wegen Lisa – seiner Herzblume, die sich so gar nicht für ihn interessiert. Weil er sich nicht so richtig zu helfen weiß, wird er des nächtens von Alpträumen mit Traummonstern geplagt. Da kommt Felix, der Geselle des Traumküchenchefs, auf die Idee, ihm den Traumelf mit guten Träumen zu schicken. Als der Traumküchenchef einmal eine Pause einlegt, vertauscht Felix die Rezepte und statt der Alptraum-Monster schickt er Tom einen lustigen Traumelf. Doch das gibt Ärger, denn die sechs coolen gruseligen Traummonster lassen sich nicht so leicht vertreiben.

Ein Artikel von Christina Calla<br />.

Das Musical liegt in einer Notengesamtausgabe als Klavierauszug in 7 Bildern mit insgesamt 13 leicht zu singenden, schwungvollen und poppig arrangierten Songs vor. Die Aufführungshinweise sehen eine ad libitum variabel erweiterbare Instrumentierung für zwei Keyboards mit Sounds wie Streicher, Orgel, Piano, Bass vor; die einstimmig ausgelegten Songs können durch weitere Stimmen ergänzt werden. Für die Gestaltung des Schlagzeugparts soll die CD mit der Hörspielfassung neben den knappen Hinweisen im Notentext Anregungen geben. Die Besetzung des Musicals ist mit circa 26 zu besetzenden Rollen bestens geeignet für eine Schulklasse. Neben den singenden Haupt- (Tom, Traumelf, Lisa, Traumküchenchef, Geselle Felix, sechs Traummonster) und Nebenrollen (Lehrlinge, drei böse Jungs, Mathelehrer) ist eine Vielzahl kleinerer Rollen vorgesehen, die gut geeignet sind für zurückhaltende Kinder. Es sind die bewegten und tanzenden Rollen wie: Schlingpflanzen, Wesen aus dem Traumkessel, Teddy, Schreibtisch, Stuhl, Computer, Mond und Sterne. Das Libretto überzeugt mit lebensechten, zum Schauspiel animierenden, leicht zu lernenden Sprechtexten. Last and least: Das von Fides Friedeberg phantasievoll gestaltete Titelblatt der Notenausgabe macht schon im Vorfeld mit den aus dem Traumkessel entsteigenden gezeichneten Figuren vom Traumelf, Tom, Lisa und dem verfolgenden Taxi mit den gruseligen Traummonstern richtig Lust auf die Arbeit. Ein „traumhaftes“ Kindermusical.

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