Erstklassige „Feuervogel“- Interpretation: Simon Gaudenz erhält Deutschen Dirigentenpreis
Die Jury unter Vorsitz des Chefdirigenten des Konzerthausorchesters, Lothar Zagrosek, bewertete Gaudenz’ Interpretation von Strawinskys «Feuervogel» in einer Fassung von 1919 als erstklassig. Die beiden Mitbewerber Shi-Yeon Sung und Rasmus Baumann wurden mit Sonderpreisen von je 10 000 Euro geehrt, die zudem mit der musikalischen Leitung der Bad Hombuger Schlosskonzerte für jeweils eine Saison sowie der Produktion einer CD verbunden sind.
Der alle zwei Jahre verliehene Dirigentenpreis ist den Angaben zufolge die höchstdotierte Auszeichnung für Dirigenten in Europa. Er ist mit insgesamt 35 000 Euro dotiert und beinhaltet umfangreiche Förderungsmaßnahmen für junge Ausnahmetalente. Der Preis ist eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung und des Deutschen Musikrats in Zusammenarbeit mit dem Konzerthaus Berlin.
(nmz) Simon Gaudenz (geb. 1974) ist Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Collegium Musicum Basel. Er studierte zunächst Klarinette am Konservatorium Luzern und an der Musikhochschule Graz in der Konzertklasse von Bela Kovacs. Von 2001 bis 2006 absolvierte er ein Dirigierstudium bei Prof. Scott Sandmeier und setzte seine Studien am Mozarteum Salzburg bei Dennis Russell Davies und Prof. Jorge Rotter fort. Im Jahr 2004 nahm er als Stipendiat am Aspen Music Festival in Colorado teil. 2006 gewann er den „International Conducting Competition Gennady Rozhdestvensky“ in Sofia und wurde von der Schweizer Kulturstiftung „Aargauer Kuratorium“ für sein künstlerisches Schaffen ausgezeichnet. Seit 2004 genießt Simon Gaudenz die Förderung durch das Dirigentenforum.
Tags in diesem Artikel
Ähnliche Artikel
09.04.2009 - Künstler und Markt - nmz-ddp
13.05.2009 - Künstler und Markt - Agentur ddp
02.07.2009 - Künstler und Markt - PM
24.08.2009 - Künstler und Markt - Agentur ddp
15.10.2009 - Künstler und Markt - gema-nmz-thg
16.10.2009 - Künstler und Markt - Agentur ddp
11.02.2010 - Künstler und Markt - Agentur ddp


Kommentar hinzufügen