FDP-Kulturpolitiker Otto kritisiert Berliner Angebot an Suhrkamp
Auch dürfe das hoch verschuldete Berlin Subventionen aus Hessen nicht dafür missbrauchen, Firmen aus Hessen abzuwerben. Über den aktuellen Stand der Verhandlungen hüllt sich der Verlag in Schweigen. Sprecherin Tanja Postpischil sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur ddp dazu: «Zur Zeit laufen die Vergleichsverhandlungen. Solange diese nicht abgeschlossen sind, wird es keine Statements geben».
Hessen zahlt laut Otto mit etwa 2,9 Milliarden Euro die gleiche Summe in den Länderfinanzausgleich, die Berlin daraus erhält. Zwar sei Standortkonkurrenz zwischen einzelnen Bundesländern legitim, entscheidend sei aber, «dass die Geberländer durch den Länderfinanzausgleich nicht bestraft werden und sich die wirtschaftliche Mehrleistung am Ende auch lohnt». Deshalb müsse das ganze System umgestaltet werden.
Tags in diesem Artikel
Ähnliche Artikel
13.11.2008 - Politik und Kultur - Pressemeldung
24.10.2009 - Politik und Kultur - deutscher kulturrat - nmz
07.02.2008 - Politik und Kultur - nmz-red/leipzig
24.09.2008 - Politik und Kultur - Theo Geißler
27.09.2008 - Politik und Kultur - Olaf Zimmermann
01.10.2008 - Politik und Kultur -
02.10.2008 - Politik und Kultur -


Kommentar hinzufügen