Hövelmann: Rechtsextreme Musik ist «Einstiegsdroge» in Neonazi-Szene
Erst Anfang November habe in Harbke im Landkreis Börde ein Neonazi-Konzert stattgefunden. «Es bleibt unser Ziel, solche Veranstaltungen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu unterbinden», sagte Hövelmann.
Durch die rassistischen, antisemitischen und oft gewaltverherrlichenden Texte dieser Musik würden Feindbilder aufgebaut und so die häufig noch ungefestigten ideologischen Einstellungen der meist jugendlichen Konsumenten geprägt, warnte Hövelmann. Der Besuch von Konzerten rechtsextremistischer Musikgruppen sei ein bestimmendes Element der Lebensweise der subkulturell geprägten Rechtsextremisten. Die Veranstaltungen seien ein wichtiger Kommunikationsfaktor innerhalb dieser Szene und trügen damit in erheblichem Maße zu deren Verflechtung bei.
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