Masur wird in New York mit Leo-Baeck-Medaille geehrt
09.11.2010 - Von Agentur - dapd, KIZ
Der 1927 in Schlesien geborene Masur prägte fast dreißig Jahre lang, bis 1997, als Dirigent des Gewandhausorchesters das Leipziger Musikleben. Im Wende-Herbst 1989 machte er zudem mit der Verlesung des Aufrufs "Keine Gewalt" von sich reden. Masur war anschließend unter anderem Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker und des London Philharmonic Orchestras.
Die Auszeichnung ist nach dem deutschen Rabbiner Leo Baeck benannt, der während der NS-Herrschaft als Reichsvertretung der deutschen Juden versuchte, die Interessen der Juden gegenüber der Reichsregierung zu vertreten. Er wurde ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und emigrierte nach dem Krieg nach London.
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