Musikindustrie: Jeder dritte Euro wird im Internet verdient

22.03.10 -
Berlin - Die deutsche Musikindustrie hat 2009 fast jeden dritten Euro im Internet verdient. Der Internet-Versandhandel sowie Download- und Mobile-Händler konnten ihren Umsatzanteil am Musikverkauf von 27 Prozent in 2008 auf 31 Prozent im vergangenen Jahr steigern, wie der Bundesverband Musikindustrie am Montag in Berlin mitteilte.
22.03.2010 - Von Agentur ddp, KIZ

Stärkste Bedeutung hat nach wie vor der Internet-Versandhandel mit einem Umsatzanteil von 21 Prozent (2008: 19 Prozent). Der Umsatzanteil der Download-Händler stieg von sechs auf acht Prozent. Das Mobile-Geschäft kommt wie 2008 auf zwei Prozent Umsatzanteil.

Im sogenannten stationären Handel dominieren nach wie vor die Elektrofachmärkte das Geschäft. Ihr Umsatzanteil ging im Vergleich zum Vorjahr aber von 30 Prozent auf 29 Prozent zurück. Drogeriemärkte blieben mit acht Prozent Umsatzanteil stabil. Im Lebensmitteleinzelhandel sank der Anteil von acht auf sieben Prozent, bei den Kaufhäusern von sechs auf fünf Prozent. Auch der Umsatzanteil der klassischen Plattenläden ging von vier auf drei Prozent zurück. Unverändert blieben die Umsatzanteile der Buchhändler (fünf Prozent), des Versandhandels (sechs Prozent) und des Clubmarktes (zwei Prozent).

Detaillierte Zahlen zum Musikmarkt 2009 veröffentlicht die Branche am Mittwoch (24. März) bei der Jahrespressekonferenz in Berlin.
 

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