Präsidium des Landesmusikrats Hessen tritt zurück
Als Gründe gab Gerhold die erheblichen Einschränkungen der Kapazitäten bei einer dringend notwendigen Neuausrichtung des Verbandes und die mangelnde Unterstützung der Arbeit des Landesmusikrats durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst an. Eine Entwicklung und Ausgestaltung neuer Perspektiven für die Arbeit des Musikrates sei unter diesen Bedingungen zu keiner Zeit möglich gewesen.
Mit nur einer hauptamtlichen Geschäftsführerin und einem rein ehrenamtlich tätigen Präsidium sei der Landesmusikrat Hessen der am schwächsten aufgestellte Landesmusikrat der Bundesrepublik. Eine effektive Arbeit für die Musik sei unter diesen Umständen nur in enger Zusammenarbeit mit der Politik möglich. Erst nach der Klärung und Aufarbeitung der Probleme aus der Vergangenheit des Verbandes und der Bildung eines neuen Präsidiums sei in der Zukunft eine produktive Arbeit möglich.
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