Teilnehmer aus 17 Nationen konkurrieren beim 6. Telemann-Wettbewerb
Die Bewerber kommen unter anderem aus Japan, Frankreich, Südkorea, Österreich, Polen und Island. Sechs Musiker seien aus Deutschland. Nach Angaben des wissenschaftlichen Leiters des Zentrums für Telemann-Pflege und -Forschung, Carsten Lange, wurden zum 2005 erstmals ausgeschriebenen Wettbewerb für Violine und Gamba noch 20 Teilnehmer aus sieben Nationen gezählt. Damals kamen elf Musiker aus Deutschland. Der Wettbewerb gehe über drei Runden mit steigendem Schwierigkeitsgrad, sagte Lange. Ausgelobt werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro sowie drei mit jeweils 500 Euro dotierte Sonderpreise.
Der Internationale Telemann-Wettbewerb wurde 2001 in Magdeburg ins Leben gerufen, um die Kompositionen des gebürtigen Magdeburgers Georg Philipp Telemann (1681 - 1767) jungen Musikern nahe zu bringen. Mehr als 220 Teilnehmer aus 32 Ländern reisten in den vergangenen Jahren seitdem zum Wettbewerb in die sachsen-anhaltische Landeshauptstadt. Die Karten für die Veranstaltungen sind seit Mittwoch im Vorverkauf erhältlich. Etwa 1.000 Karten stehen zur Verfügung.
Die fünfköpfige Jury ist ebenfalls international besetzt. Siegfried Pank, der unter anderem an der Leipziger Musikhochschule unterrichtet, zeigte sich als Jury-Mitglied am Mittwoch erfreut über die mit 15 Anmeldungen relativ hohe Anzahl von Gamba-Spielern. 2005 waren es noch sieben Gamba-Spieler gewesen. Das Programm bezeichnete Pank als «sehr anspruchsvoll».
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