Thüringen: Bund der Steuerzahler fordert Abschaffung der Künstlersozialabgabe

17.09.08 -
Erfurt (ddp-lth). Der Bund der Steuerzahler Thüringen fordert die Abschaffung der Künstlersozialabgabe. Diese Abgabe stelle für die Unternehmen teilweise eine hohe finanzielle sowie bürokratische Belastung dar, sagte die Vorsitzende des Verbandes, Elfi Gründing, am Mittwoch in Erfurt.
17.09.2008 - Von nmz-red/leipzig, KIZ

Zudem sei die Beurteilung, ob Aufträge abgabepflichtig seien, schwierig und mit einem großen Aufwand für die Unternehmen verbunden. Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) solle sich im Bundesrat für die Abschaffung der Künstlersozialabgabe einsetzen, forderte Gründing.

Am Freitag berät die Länderkammer über den Gesetzentwurf zum sogenannten dritten Mittelstandsentlastungsgesetz, bei dem es auch um eine unternehmerfreundliche Reform der Künstlersozialversicherung gehen soll. Die Abgabe muss von allen Unternehmen und Institutionen entrichtet werden, die Aufträge an freiberufliche Künstler und Publizisten vergeben. Freiberufliche Künstler und Publizisten sind über die Künstlersozialkasse kranken-, pflege- und rentenversichert.

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