Tiroler Festspiele Erl 2010 geht mit Rekordbilanz zu Ende
Festspielgründer und -intendant Gustav Kuhn betonte, es sei eine große Freude «dass Menschen aus der Region, aber auch von weit her zu uns nach Erl kommen und unsere Vorstellungen genießen». Das zeige, dass die Philosophie der Festspiele aufgehe, ein «Festival der Auseinandersetzung» zu veranstalten, «das anderen Regeln folgt als der konventionelle Musikbetrieb».
Neben Neuproduktionen von Wolfgang Amadeus Mozarts «Zauberflöte» und Wagners «Der fliegende Holländer» standen dieses Jahr zahlreiche Symphoniekonzerte auf dem Programm, etwa mit Anton Bruckners 7. und Ludwig van Beethovens 9. Symphonie sowie Richard Strauss’ «Alpensymphonie». Eine wichtige Rolle kam zudem Werken aus Tirol zu. Zur Eröffnung erklangen erstmals zwei Orchesterstücke von Kurt Estermann und am letzten Festspielfreitag folgte die Uraufführung des Operneinakters «Die Hochzeit» von Ernst Ludwig Leitner und Alois Schöpf.
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