Verhandlungen zur Theaterzulage in Hessen gescheitert
Den Angaben zufolge dient sie als Ausgleich für besonderes schwere Arbeitsbedingungen im Theaterbetrieb,0 wie sehr unregelmäßige Dienstzeiten. Betroffen davon sind die technischen Berufe im Theater. Laut ver.di hält das Land an seinen Plänen fest, künftig eine geringere Zulage für weniger Beschäftigte zahlen zu wollen. "Das bedeutet für einige Gehaltseinbußen von bis zu 500 Euro im Monat", sagte Koehnen. Daher sei die Stimmung bei den Arbeitnehmern extrem schlecht. "Dies sind massive Verschlechterungen, die wir nicht hinnehmen wollen", fügte er hinzu.
Das Land wolle per Besitzstand die heutige Zulage den Beschäftigten zwar zugestehen, aber künftig abschmelzen, weil kommende Lohnerhöhungen nicht mehr voll auf die Zulage angerechnet würden, kritisierte die Gewerkschaft. Das bedeute eine finanzielle Verschlechterung. Ver.di will das weitere Vorgehen nach dem Scheitern der Verhandlungen nun mit den Arbeitnehmern abstimmen.
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