Vorschläge zum Schutz der kulturellen Vielfalt werden gesammelt

22.05.09 -
Düsseldorf - Deutsche Kulturschaffende, Künstler und Politiker wollen Vorschläge zum Schutz der kulturellen Vielfalt sammeln. In einem Weißbuch zur UNESCO-Konvention werden unter anderem Initiativen aus der Stadtkultur sowie der unabhängigen Kreativwirtschaft vorgestellt.
22.05.2009 - Von Agentur ddp, KIZ

Das teilte die Deutsche UNESCO-Kommission nach der Tagung der 7. Konsultation der Bundesweiten Koalition für Kulturelle Vielfalt am Mittwoch in Düsseldorf mit. Diese Sammlung solle die Umsetzung der UNESCO-Konvention in der deutschen Kulturpolitik unterstützen.

«Das Weißbuch soll konkrete Vorschläge für kulturpolitische Maßnahmen enthalten wie die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in Deutschland geschützt und gefördert werden kann», sagte Verena Metze-Mangold, Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. Die UNESCO schützt mit der Konvention kulturelle Werte und künstlerische Ausdrucksformen. Filme, Musik oder Theater seien keine gewöhnlichen Waren, hieß es. Kultur sei hingegen ein öffentliches Gut.

Die 33. UNESCO-Generalkonferenz hat die Konvention zum Schutz der kulturellen Vielfalt am 20. Oktober 2005 verabschiedet. Inzwischen sind 98 Staaten und die Europäische Gemeinschaft der Konvention beigetreten. Deutschland hat die Konvention am 12. März 2007 ratifiziert.

 

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