Messe 2014: Wie viele Musikhochschulen braucht das Land?

Der Fall Baden-Württemberg hat es gezeigt: Die Schließung von zwei der fünf Musikhochschulen, nämlich Trossingen und Mannheim, war schon beschlossen - nun geht zumindest der Diskussionsprozess noch einmal los. Die bundesweite Frage aber bleibt: Werden zu viele Musiker am "Bedarf" vorbei ausgebildet? Hierüber diskutieren Martin Ullrich, Präsident der Musikhochschule Nürnberg und Vorsitzender der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen, und Hartmut Karmeier, Vorsitzender der Deutschen Orchestervereinigung. Es moderiert Juan Martin Koch von der neuen musikzeitung.

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Messe 2014: Jeki im Fokus - Wie geht es weiter?

Seit mehr als fünf Jahren gibt es nun das Förderprogramm "Jedem Kind ein Instrument" schon.  Doch welche messbaren und nachhaltigen Ergebnisse erzielt das breit angelegte Projekt. Hierüber streiten Anja Bossen, Journalistin, Musikpädagogin und Mitglied im Bundesvorstand der Fachgruppe Musik in ver.di, und Birgit Walter, ebenfalls Musikpädagogin und Cehfin der Jeki-Stiftung. Es moderiert Barbara Haack (nmz).

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Messe 2014: Sozial ungerecht? Die KSK auf dem Prüfstand

Immer wieder werden Rufe laut, die Künstlersozialkasse abzuschaffen. Vor allem die Musikverwerter klagen über die hohen Abgaben. Auf der anderen Seite stehen die steigenden Mitgliederzahlen der KSK: die zweitstärkste aber zugleich einkommensschwächste Gruppe stellen die Musiker und Musikerinnen dar. Dies macht das Probelm aber auch die Notwendigkeit der Künstlersozialkasse deutlich. Unter der Moderation von nmz-Chefredakteur Andreas Kolb diskutieren Ines Stricker vom Deutschen Tonkünstlerverband und Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Bereichsleiter Kunst und Kultur bei ver.di.

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Musikmesse 2014: Die Quote als Intendant - Was geht noch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

Immer stärker schielen auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten auf die Quote. Medienanalysen werden zur Richtschnur für die Programmausrichtung. Leiden die Inhalte hierunter und was geschieht mit den Überschüssen durch die neu erhobenen Rundfunkbeiträge. Hierüber diskutieren Andreas-Peter Weber, Programmdirektor von Deutschlandradio Kultur, und Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Bereichsleiter Kunst und Kultur bei ver.di. Es moderiert Juan Martin Koch von der nmz.

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Musikmesse 2014 – die nmz TV-Bühne

Die verschiedensten Bereiche des Musiklebens in Deutschland bekommen jedes Jahr in den Gesprächen und Diskussionsrunden auf der TV-Bühne der neuen musikzeitung auf der Frankfurter Musikmesse eine Plattform: Das umstrittene Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern, das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU oder die Künstlersozialkasse zum Beispiel, oder die prekäre Lage vieler Instrumentallehrer, der Kulturverlust durch die Schulzeitverdichtung an deutschen Gymnasien und die Umstrukturierungen in der deutschen Musikhochschullandschaft – die Liste der kontroversen Themen ist lang, die Talk-Gäste hochkarätig. Hier finden Sie alle Panels von der Musikmesse 2014 in voller Länge.

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Musikmesse 2014: Jugendensembles – Blüte oder langsamer Tod?

„mu:v – Musik verbindet” heißt die junge Initiative innerhalb der Jeunesses Musicales Deutschland, in der sich musikbegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene gegenseitig zum Beispiel bei Ensemblegründungen oder bei der Durchführung der unterschiedlichsten Musikprojekte unterstützen. Auch die Chorszene in Deutschland ist in den letzten Jahren immer lebendiger und gleichzeitig auch jünger geworden: Überall gründen sich neue Chöre, Vocal-Bands und Gesangsformationen. Und doch kämpfen viele Grußßen auch mit Nachwuchsproblemen: Die Schulzeitverdichtung mit dem Achtjährigen Gymnasium schränkt die Freizeit der jungen Leute stark ein, und nicht jeder ist bereit, seine wenige Freizeit in intensive musikalische Arbeit zu investieren. „Jugendensembles – Blüte oder langsamer Tod?”, das fragt nmz-Redakteurin Ursula Gaisa Ulrich Wüster, den Generalsekretär der Jeunesses Musicales Deutschland, und Moritz Puschke, einen der beiden Geschäftsführer des Deutschen Chorverbands.

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Fachkonferenz „Perspektive: Musik & Medien"

Der Einsatz von Medien in der Musikvermittlung wird immer wichtiger - nicht zuletzt, um den Anschluss an die junge Generation nicht zu verlieren. Am 22. November 2013 fand aus diesem Grund in der Alten Handelsbörse Leipzig die Fachkonferenz „Perspektive: Musik & Medien" statt, eine Veranstaltung des Gewandhauses zu Leipzig und des netzwerk junge ohren, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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Mark Andre: „Wunderzaichen”. Mit dem Komponisten auf seiner Reise durch Israel

Am zweiten März feierte die Oper „Wunderzaichen” von Mark Andre unter der musikalischen Leitung von Sylvain Cambreling in Stuttgart seine Uraufführung. Die „Oper in vier Situationen” spielt in Israel, und dorthin begab sich während ihrer Entstehung auch der Komponist auf Klang- und Spurensuche. Im Gassengewirr von Jerusalem, vor den Toren von Jericho, am Ufer des See Genezareth und des toten Meers, in der Einsamkeit der Negev-Wüste oder nachts eingeschlossen in der Grabeskirche - auf diese eindrucksvolle Reise begleiteten ihn der Dramaturg Patrick Hahn, der Klangregisseur Joachim Haas vom SWR-Experimentalstudio sowie das Filmteam von nmzMedia. Den Schnitt dieses Trailers übernahm Jaroslawa Razmowa im Auftrag der Staatsoper Stuttgart. Titelfoto: Patrick Hahn.

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„face to face” – Schüler und Orchestermusiker spielen auf Augenhöhe

Beinahe jedes deutsche Orchester unterhält mittlerweile sein eigenes Education-Programm. Allzu oft bleibt Musikvermittlung dabei aber eine Einbahnstraße: Musik wird präsentiert und erklärt. Anders bei face to face. Hier heißt es Begegnung und Interaktion auf Augenhöhe zwischen Menschen verschiedener Generationen, die Musik schaffen, erfinden und ausüben. Jugendliche der AG Neue Musik des Leininger Gymnasiums Grünstadt und des Landesmusikgymnasiums Montabaur erarbeiten und performen zusammen mit den Musikern der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern zeitgenössische Musik auf professionellem Niveau. Zwei sich im Alltag ferne Welten (Jugendensemble und Sinfonieorchester) treffen hier aufeinander und finden im gemeinsamen Unbekannten der Neuen Musik zusammen. Die Komponisten Moritz Eggert und Markus Hechtle haben eigens für diese Formation zwei Auftragswerke komponiert. Alle Beteiligten müssen sich hier aufmachen und fremdes Terrain erschließen, mit dem Ziel im Konzert zu einem neuen Klangkörper zu verschmelzen.

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Donaueschinger Musiktage 2013

Die musikalische Großform stand im Zentrum der diesjährigen Musiktage, und zwar von den umfangreichen Ensemblewerken Raphaël Cendos und Georges Aperghis‘ über die Sinfonieorche- sterkonzerte mit großbögigen Kompositionen unter anderem von Bernhard Lang, Walter Zimmermann und Enno Poppe bis hin zu Georg Nussbaumers 16-stündiger Installation „Ringlandschaft mit Bierstrom“. nmzMedia hat wieder vor Ort Festivaleindrücke aus Proben und Konzerten sowie Interviews mit den Komponisten der uraufgeführten Stücke eingefangen.

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