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Musikmesse 2013. Sicher musizieren: Die SINFONIMA-Stiftung

Seit genau 100 Jahren bietet die Mannheimer Versicherung Instrumentenversicherungen an – ein enger Kontakt zu Musikern aller Sparten ist also seit jeher tief in der Geschichte des Unternehmens verwurzelt. Aus diesem Arbeitsbereich heraus ist den Verantwortlichen bei der Mannheimer Versicherung daher auch klar: Musikinstrumente sind teuer, und ganz besonders gute Streichinstrumente für einen einzelnen, jungen Musiker oft sogar unbezahlbar. Daher hat sich das Unternehmen mit ihrer Stiftung SINFONIMA ganz der Nachwuchsförderung in diesem Bereich verschrieben: Junge, vielversprechende Instrumentalisten bekommen über die Stiftung mehrere Jahre lang wertvolle und außergewöhnlich gute Streichinstrumente zur Verfügung gestellt, um ihre ersten Schritte im Berufsleben mit diesen Instrumenten zu beschreiten. Dr. Lothar Stöckbauer, Gründer und Vorstandsmitglied der Stiftung, stellt die SINFONIMA im Gespräch mit Andreas Kolb (nmz) vor.

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Musikmesse 2013. Musik weltweit kommunizieren: Das neue Wörterbuch Musik

Musik ist zwar eine vielzitierte Universalsprache, die alle Menschen miteinander verbindet – aber die Welt der Musik war auch schon immer eine internationale Welt. Was also ist zu tun, wenn man als professioneller Musiker auf Menschen anderer Nationen trifft und keine gemeinsame Basis vorfindet, um essenzielle Dinge im Zusammenhang mit der Musik zu klären? Gerade an Hochschulen ist es ein weit verbreitetes Problem, dass Lehrer und Schüler oft aus völlig unterschiedlichen Kulturkreisen stammen und daher vor allem Fachtermini, die für einen zielführenden Unterricht nötig wären, nicht immer selbstverständlich in einer gemeinsamen Verkehrssprache zur Verfügung stehen. Aber auch Orchestermusiker sehen sich mit dem gleichen Problem konfrontiert, wenn sie die Sprache des Pultnachbarn oder des Dirigenten nicht einmal ansatzweise beherrschen. Johanna Heutling hat deshalb mit der Unterstützung von Kollegen und Studenten sowohl vom Dr. Hoch's Konservatorium als auch von der Musikhochschule Frankfurt am Main ein sechssprachiges Wörterbuch der Musik entwickelt, das im Verlag Breitkopf & Härtel veröffentlicht wurde. Andreas Kolb spricht auf der Frankfurter Messebühne mit der Autorin über das Konzept und die Anwendungsmöglichkeiten dieser interessanten Neuerscheinung.

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Musikmesse 2013. Kulturberatung als Geschäftsidee

Barbara Haack, nmz Geschäftsführerin, spricht mit Frank Schellenberg von der Kulturberatung actori und Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung, über das Thema Kulturberatung, das mit oft immer schwieriger werdenden finanziellen Rahmenbedingungen einerseits und der Explosion der Möglichkeiten für Marketing und Werbung durch die neuen Medien andererseits immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die drei sprechen darüber, wie ernst der kritische Blick auf das eigene Unternehmen auch im Kulturbereich zu nehmen ist, und wie hilfreich die Sicht von außen auch für gemeinnützige Institutionen sein kann.

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Musikmesse 2013. Preis der deutschen Schallplattenkritik

Einer der Ehrenpreise der Deutschen Schallplattenkritik ging in diesem Jahr an die beiden Ensembles „La Morra“ und „Diabolus in Musica“; gemeinsam wurden sie für ihre Einspielung des Gesamtwerks eines Komponisten des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts geehrt: Die noch erhaltenen Stücke des Niederländers Johannes Ciconia passen heute auf zwei CDs und umfassen sowohl geistliche als auch weltliche Werke. Eine kleine Kostprobe von Stücken aus dieser Epoche – nicht nur von Ciconia selbst sondern auch von uns heute zum Teil unbekannten Zeitgenossen – gaben Corina Marti und Michal Gondko vom Ensemble „La Morra“ im Rahmen der Preisverleihung, die Christian Wildhagen von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung moderierte.

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Musikmesse 2013. Der freiberufliche Musiker ohne Perspektive?

Vier freiberufliche Musiker sprechen mit nmz-Chefredakteur Andreas Kolb über die Situation der freischaffenden Musiker in unserem Land: Veit Hübner und Eckhard Fischer, Kontrabassisten, sowie Marie-Luise und Christoph Dingler vom Violin-Duo „The Twiolins“. Wo liegen die Arbeitsfelder und die Möglichkeiten für ein gesichertes Einkommen? Wie wichtig sind dabei heute Kompetenzen für Eigenwerbung, Selbstvermarktung und Management? Darf man sich unter Wert verkaufen, muss man es manchmal sogar, oder macht man sich dadurch selbst den Markt kaputt?

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Musikmesse 2013. Empfang 60 Jahre Deutscher Musikrat und 50 Jahre Jugend musiziert

Der Deutsche Musikrat feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen, vor 50 Jahren hat er den Wettbewerb Jugend musiziert ins Leben gerufen und seitdem mit unzähligen Projekten und Initiativen das Musikleben in Deutschlang geprägt. Zu diesem Anlass richteten der ConBrio Verlag und Schott Music gemeinsam einen Empfang auf der Musikmesse aus. Der Musikratspräsident Martin Maria Krüger skizzierte die Geschichte dieser Institution, Theo Geißler (nmz-Herausgeber) diskutierte mit Peter Hanser-Strecker (Geschäftsführer Schott Music) und Christian Höppner (Geschäftsführer des Deutschen Musikrats) über die Zukunft des Musiklebens und ein Blechbläserquintett, das aus dem letzten Bundeswettbewerb Jugend musiziert als Preisträger hervorging, umrahmte die Veranstaltung musikalisch.

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Musikmesse 2013. Der freiberufliche Musikpädagoge

Seit Jahren konzentriert sich der Deutsche Tonkünstlerverband in seiner Arbeit vor allem auf die Unterstützung von Künstlern in prekären Berufsfeldern; jahrelang lag der Fokus auf den Lehrbeauftragten an Musikhochschulen. Jetzt hat sich der DTKV die Lage der freiberuflichen Musikpädagogen vorgenommen und stellt sich und den Verantwortlichen dringende Fragen: Gibt es den freiberuflichen Musikpädagogen in seiner Reinform überhaupt noch oder überlebt er nur in einem Patchwork der unterschiedlichsten Tätigkeitsbereiche? Brauchen wir ihn denn noch? Wenn ja, was sind seine Aufgaben, wie sieht sein besonderes Profil aus? Wie muss seine Ausbildung gestaltet sein um den Anforderungen, denen er sich stellen muss, gerecht zu werden? Und wie steht es um seine gesellschaftliche Anerkennung?

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Musikmesse 2013. Ascolta! Folk variabel besetzen

Blechbläserformationen wie „La BrassBanda“ haben der Volksmusik in Deutschland zu einem neuen Stellenwert verholfen. Vor allem in der jüngeren Generation erwacht endlich wieder neues Interesse an traditionellen Stücken, volkstümlich geprägter Musik und lange als altmodisch abgestempelten Instrumenten. Axel Genannt trifft mit seinem Notenheft "Ascolta! Folk variabel besetzen" genau diesen Nerv und bietet mit seinen Arrangements Ensembles der unterschiedlichsten Besetzungen die Möglichkeit, sich an Folk aus den verschiedensten Kulturkreisen heranzuwagen. Entstanden ist die Idee zum Notenheft aus der praktischen Arbeit an der Musikschule des Autors, und so ist die Präsentation der Neuerscheinung (Verlag Breitkopf & Härtel) wiederum am schönsten in ihrer Umsetzung auf der Bühne zu bestaunen: Axel Genannt leitet das Ensemble Solaio der Musikschule Bad Vilbel – Karben.

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Musikmesse 2013. Preisverleihung: Musik-Gordi, der gordische Knoten des Musiklebens

Der Deutsche Musikrat und die nmz-Redaktion verliehen in diesem Jahr auf der Musikmesse zum ersten Mal eine ganz besondere Auszeichnung – den Musik-Gordi, den gordischen Knoten des Musiklebens. Für seine Rolle in der geplanten Fusion der beiden SWR-Sinfonieorchester ging der Preis an Harald Augter, den Vorsitzenden des SWR-Rundfunkrats. Die nmz berichtete über die Veranstaltung bereits unter anderem in einem ersten aktuellen Video, das Sie hier finden. Außerdem hat die Redaktion für Sie alle Berichte zu diesem brisanten Thema in einem eigenen Dossier zusammengefasst. Sehen Sie hier nun die Preisverleihung durch Christian Höppner (Deutscher Musikrat) und Theo Geißler (neue musikzeitung) mit einer Ansprache von Dieter Gorny (Musikmanager und Musiker) zur Bedeutung und Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Bezug auf die deutsche Kulturlandschaft.

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Musikmesse 2013. Was tun, wenn es kracht? Konflikte im Kulturbetrieb

Überall da, wo viele Menschen gemeinsam etwas erreichen möchten, ist es vorprogrammiert, dass unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse aufeinandertreffen. Was für rein wirtschaftlich orientierte Unternehmen selbstverständlich ist und zum Arbeitsalltag gehört, wird in Kulturbetrieb aber oft noch unterschätzt: Konfliktbewältigung und das konstruktive Vertreten von verschiedenen Interessen. Zu oft werden Unstimmigkeiten unterschätzt, Probleme unter den Teppich gekehrt, bis eine kleine unbedachte Äußerung eines Kollegen oder Vorgesetzten plötzlich in einer handfesten Auseinandersetzung und im schlimmsten Fall mit verhärteten Fronten endet. Auch in Kulturbetrieben kann Mediation ein geeignetes Mittel sein, um beiden Seiten Gehör zu verschaffen und damit eine konstruktive Gesprächskultur untereinander wieder herzustellen – dieser Meinung sind Gerald Mertens, Deutsche Orchestervereinigung, und Barbara Heinrich, Rechtsanwältin, die mit der nmz-Redakteurin Ursula Gaisa das Thema ”Konflikte im Kulturbetrieb“ zum ersten Mal auf die Frankfurter Messebühne bringen. 

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