Die Landesmusikakademie Nordrhein-Westfalen feiert 25-jähriges Bestehen

12.09.14 (Katharina Herkommer) - Heek-Nienborg - Ort für musikalische Fort- und Weiterbildungen, Konzertveranstalter, Probenlokal, musikalisches Hotel - die Landesmusikakademie NRW »Burg Nienborg« in Heek/Kreis Borken e.V. erfüllt mit großer Leidenschaft die unterschiedlichsten Aufgaben im Musikleben der Region und des gesamten Bundeslandes. Ob Laienmusik im Bläserbereich oder europäischer Jazz, die World Percussion Academy, tatkräftige Unterstützung für lokale Nachwuchsbands oder das Singen für und mit Erzieherinnen - die LMA hält für die verschiedensten musikalischen Interessen und Bedürfnisse das passende Angebot bereit. An diesem Wochenende feiert die Akademie ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür sowie mit Konzerten im gesamte Akademie- und Burggelände; mit über 500 Musikern und mit Musik von Klassik über Jazz, Weltmusik, Rock und bis hin zur Volksmusik. Ebenso vielfältig stellt die Akademie sich und ihre Mitarbeiter, Kurse und Gäste in ihrem Imagefilm vor.

weiterlesen



Der Komponist Franz Hummel im Gespräch mit nmz-Herausgeber Theo Geißler

04.09.14 Regensburg - Franz Hummel ist Pianist, Komponist, (ungern so benannt): Pädagoge, gelegentlich Philosoph, Essayist, Festival-Veranstalter – all dies höchst individuell. Schon in Kinderjahren entdeckt und unterstützt von Richard Strauss, Eugen Papst und Hans Knappertsbusch studierte Franz Hummel wohlgemerkt privat Klavier und Komposition in Salzburg und München (Hochschulen waren ihm zu piefig). Er gab Konzerte in ganz Europa und spielte über 60 Schallplatten mit nahezu dem gesamten klassisch-romantischen Repertoire und viel zeitgenössischer Musik ein. Seit Anfang der siebziger Jahre tritt Hummel nicht mehr öffentlich als Pianist auf. Seither widmet er sich ausschließlich dem Komponieren - und drei Schülern. In den letzten Jahren schrieb Hummel eine Sinfonie für Violine und Orchester mit dem Titel FUKUSHIMA zum Gedenken an die Opfer der japanischen Atomkatastrophe. Elena Denisova und das Moskauer Sinfonieorchester haben dieses Werk uraufgeführt und beim Label TYXart veröffentlicht. Diese CD enthält auch Hummels sinfonisches Werk "HATIKVA", ebenfalls vom Moskauer Sinfonieorchester mit dem Klarinettisten Giora Feidman als Solist eingespielt. Dirigent beider Aufnahmen ist Alexei Kornienko. Zurzeit arbeitet Hummel an einem Oratorium nach einem Text von Thea Dorn und an der Hieronymus-Bosch-Oper Garten der Lüste nach einem Libretto von Wolfgang Haendeler. Auch anlässlich seines 75. Geburtstages erscheint in der Reihe "Komponisten in Bayern", herausgegeben von Franzpeter Messmer im Verlag Schneider, Tutzing, eine biographische Stoffsammlung, in der die vielfarbige Persönlichkeit Franz Hummels gewürdigt wird. Einen kurzen Ausschnitt des Gesprächs zwischen nmz-Herausgeber Theo Geißler und dem Künstler hier als kleiner Vorgeschmack.

weiterlesen



Performing Matters – die 47. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt

18.08.14 (Katharina Herkommer) - Darmstadt - Drohnen und Heißluftballons, Videokunst und Talkshow-Theater: Am Wochenende gingen die 47. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt zu Ende. „Performing Matters“ lautete in diesem Jahr das Motto für die zweiwöchige Veranstaltung – sowohl in Bezug auf das umfangreiche Kursprogramm als auch für viele der Konzerte, die in den unterschiedlichsten Spielstädten stattfanden. Einige Ausschnitte daraus sehen Sie in diesem Video, das unter anderem Werke von Johannes Kreidler, Wafaa Bilal und Stefan Prins vorstellt.

weiterlesen



Im Einklang – Das Chorleben an der Hochschule für Musik Karlsruhe

08.08.14 Karlsruhe - An der HfM Karlsruhe wird Geige gespielt, Cello geübt, musikwissenschaftlich geforscht und gelehrt. Aber eines können fast alle Studierende hier, unabhängig von ihrem Studienfach: Singen. In drei Ensembles - dem Chorstudio, dem Hochschulchor und dem Vokalensemble - lernen die Studierenden auf ganz unterschiedliche Weise, dass der gemeinsame Gesang verbindet und Großes schafft. Ein Videobeitrag von Malina Stanke, Rebecca Pfister und Thomas Stolcis, Studierenden des MA-Studiengangs "Musikjournalismus für Rundfunk und Multimedia", entstanden im Videojournalismus-Seminar mit nmzMedia.

weiterlesen



Mit dem SWR Vokalensemble Stuttgart in die Neue Welt

14.07.14 Schwetzingen - Unter der Leitung von Florian Helgath, zur Zeit Leiter des Dänischen Rundfunkchores und des via-nova-chors München, erklangen bei den diesjährigen Schwetzinger SWR Festspielen vierstimmige Chorlieder von Felix Mendelssohn Bartholdy, die der Komponist mit der Anweisung "im Freien zu singen" überschrieb. Gemeinsam mit dem SWR Vokalensemble Stuttgart wandelte das begeisterte Publikum durch den Schwetzinger Schlosspark. Den krönenden Abschluss aber bildete ein Dvořák 'to go', der die Besucher durch die "Rote Moschee" führte. Die berühmte 9. Sinfonie - hier das "Largo", gesungen in einer Bearbeitung von Swingle-Singer-Chef Jonathan Rathbone - steht im Mittelpunkt beim ARD-Schulkonzert "Das Dvořák-Experiment", für das sich das SWR Vokalensemble engagiert.

weiterlesen



Der Concours Géza Anda - Erbe eines Pianisten

26.05.14 Berlin, München, Venedig, Zürich - Am 16. Mai 2014 starb Hortense Anda-Bührle im Alter von 88 Jahren. Aus diesem Anlass zeigen wir nochmals unsere 2011 entstandene Dokumentation über den "Concours Géza Anda". Die Schweizer Kunstmäzenin Hortense Anda-Bührle war die Frau des in Ungarn geborenen Pianisten Géza Anda. 1979 rief sie den Wettbewerb ins Leben, um den pianistischen Nachwuchs im musikalischen Geiste ihres 1976 verstorbenen Mannes gezielt und nachhaltig zu fördern. Wer den Concours Géza Anda gewinnt, darf sich über den Sieg in einem künstlerisch und technisch höchst anspruchsvollen, weltweit anerkannten Klavierwettbewerb freuen.

weiterlesen



Turangalîla-Sinfonie: Meisterkurs Dirigieren mit David Robertson

15.04.14 (Katharina Herkommer) - Luzern - Eine zehnsätzige Sinfonie mit einer Aufführungsdauer von etwa 80 Minuten; ein bombastisch besetztes Orchester mit zusätzlichen Instrumenten von der Celesta über solistisch eingesetztes Klavier, nicht weniger als zehn Percussionisten bis hin zu Kuriositäten wie dem elektronischen Musikinstrument der Ondes Martenot; und noch dazu höchste technische Ansprüche an alle Mitwirkenden: Olivier Messiaens „Turangalîla”-Sinfonie zur Aufführung zu bringen bleibt auch für viele professionelle Dirigenten ihr Leben lang ein Traum. Die Lucerne Festival Academy gab vier Studierenden die Möglichkeit, dieses Werk im Meisterkurs mit dem amerikanischen Dirigenten David Robertson kennen zu lernen und zusammen mit dem Lucerne Festival Academy Orchestra zu erarbeiten.

weiterlesen

Musikmesse 2014 – die nmz TV-Bühne

Die verschiedensten Bereiche des Musiklebens in Deutschland bekommen jedes Jahr in den Gesprächen und Diskussionsrunden auf der TV-Bühne der neuen musikzeitung auf der Frankfurter Musikmesse eine Plattform: Das umstrittene Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern, das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU oder die Künstlersozialkasse zum Beispiel, oder die prekäre Lage vieler Instrumentallehrer, der Kulturverlust durch die Schulzeitverdichtung an deutschen Gymnasien und die Umstrukturierungen in der deutschen Musikhochschullandschaft – die Liste der kontroversen Themen ist lang, die Talk-Gäste hochkarätig. Hier finden Sie alle Panels von der Musikmesse 2014 in voller Länge.

weiterlesen



Fachkonferenz „Perspektive: Musik & Medien"

10.03.14 (Jörg Lohner) - Leipzig - Der Einsatz von Medien in der Musikvermittlung wird immer wichtiger - nicht zuletzt, um den Anschluss an die junge Generation nicht zu verlieren. Am 22. November 2013 fand aus diesem Grund in der Alten Handelsbörse Leipzig die Fachkonferenz „Perspektive: Musik & Medien" statt, eine Veranstaltung des Gewandhauses zu Leipzig und des netzwerk junge ohren, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

weiterlesen



Mark Andre: „Wunderzaichen”. Mit dem Komponisten auf seiner Reise durch Israel

01.03.14 Israel - Am zweiten März feierte die Oper „Wunderzaichen” von Mark Andre unter der musikalischen Leitung von Sylvain Cambreling in Stuttgart seine Uraufführung. Die „Oper in vier Situationen” spielt in Israel, und dorthin begab sich während ihrer Entstehung auch der Komponist auf Klang- und Spurensuche. Im Gassengewirr von Jerusalem, vor den Toren von Jericho, am Ufer des See Genezareth und des toten Meers, in der Einsamkeit der Negev-Wüste oder nachts eingeschlossen in der Grabeskirche - auf diese eindrucksvolle Reise begleiteten ihn der Dramaturg Patrick Hahn, der Klangregisseur Joachim Haas vom SWR-Experimentalstudio sowie das Filmteam von nmzMedia. Den Schnitt dieses Trailers übernahm Jaroslawa Razmowa im Auftrag der Staatsoper Stuttgart. Titelfoto: Patrick Hahn.

weiterlesen

Inhalt abgleichen

Navigation

RSS-Feeds

Suche