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Alle Artikel kategorisiert unter »Menschen«

Musik als Dauerzustand, als Lebensgarantie

11.05.16 (Juan Martin Koch) -
Am 11. Mai jährt sich der Todestag Max Regers zum 100. Mal. Susanne Popp, Leiterin des Max-Reger-Instituts Karlsruhe, hat aus diesem Anlass eine knapp 550 Seiten starke Biographie bei Breitkopf & Härtel vorgelegt. Juan Martin Koch sprach mit der Reger-Expertin über den Akkordarbeiter, von dem nach wie vor nur ein schmaler Teil des gewaltigen Œuvres wahrgenommen wird.

Münchner Rundfunkorchester: Ivan Repušić löst Ulf Schirmer ab

06.05.16 (dpa) -
München - Das Münchner Rundfunkorchester hat einen neuen Chefdirigenten gefunden: Der Kroate Ivan Repušić tritt zur Spielzeit 2017/18 die Nachfolge von Ulf Schirmer an, der sein Amt dann nach elf Jahren abgibt. Der Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks, Martin Wagner, bestätigte am Freitag einen Bericht des «Münchner Merkurs». Demnach hat Repušić (Jahrgang 1978) seinen Vertrag schon unterzeichnet.

Die Komponistin Ursula Mamlok im Alter von 93 Jahren gestorben

06.05.16 (dpa) -
Berlin - Die deutsch-amerikanische Komponistin Ursula Mamlok, eine der führenden Vertreterinnen der US-Avantgarde-Musik, ist tot. Mamlok sei mit 93 Jahren am Mittwoch in Berlin gestorben, teilte ihr Verlag Edition Peters (Leipzig) am Freitag mit.

3. Thüringer Kompositionspreis für Peter Helmut Lang

06.05.16 (kiz-lieberwirth, PM) -
Gera - Peter Helmut Lang erhält den 3. Thüringer Kompositionspreis. Der in Weimar lebende Komponist präsentierte nach einjähriger Vorbereitungszeit eine Ballett-Suite zu der bekannten, philosophisch anrührenden Geschichte des Kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry, die vom Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera uraufgeführt wird. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Herbert Blomstedt wird Ehrendirigent der Dresdner Staatskapelle

06.05.16 (dpa, PM) -
Dresden - Die Sächsische Staatskapelle Dresden ernennt ihren früheren Chef Herbert Blomstedt zum Ehrendirigenten. Damit würdige man die Verdienste des 88-Jährigen um das Orchester, teilte die Staatskapelle am Mittwoch mit. Der Schwede ist nach Sir Colin Davis (1927-2013) erst der zweite Dirigent, dem dieser Ehrentitel zuteil wird. Blomstedt war von 1975 bis 1985 Chefdirigent der Dresdner «Kapelle».

11 Fragen an Julia Schröder

04.05.16 (Julia Schröder) -
„Mit 5 angefangen zu geigen beim Vater. Mit 16 zum Studium nach Basel. Nach dem Studium Bergbauernhilfe in Spanien, Straßenmusik. Danach ein Jahr lang Tangoband und Zigeunerband in Berlin. Dann Studium der alten Musik in Basel. Seit 2004 als Konzertmeisterin, Leiterin und Solistin des Kammerorchester Basel europaweit auf Tour. Seit 2010 Professorin für Violine in Freiburg. Seit 2013 Mutter einer kleinen Tochter.“ Am 16. Mai leitet Julia Schröder bei den Tagen Alter Musik Regensburg das Ensemble „Les Passions de l’Ame“ in der Shakespeare-Ode von Thomas Linley.

Frankfurter Kulturdezernent Felix Semmelroth tritt zurück

04.05.16 (dpa) -
Frankfurt/Main - Frankfurts langjähriger Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) gibt zum 1. Juli sein Amt ab. Seine Rücktrittserklärung verband er am Dienstag mit scharfen Angriffen auf die eigene Partei, die das Kulturressort in den Sondierungen nach der Kommunalwahl «dem politischen Gegner» überlassen habe. Die SPD habe ein «exzellentes Verhandlungsergebnis» erzielt, sagte der 66-Jährige an die Adresse von CDU-Verhandlungsführer Uwe Becker.

Der kleine Prince im Paisley Park

03.05.16 (Viktor Rotthaler) -
In den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts bildeten sie ein unschlagbares Triumvirat des Pop: Michael Jackson, Madonna & Prince. Was sie miteinander verband: der Geburtsjahrgang 1958 und eine ähnliche Musiksozialisation. Die Rollenverteilung war klar: Madonna war das sportive „Material Girl“, Michael Jackson gab den „King of Pop“ und Prince spielte das schüchterne „Genie“ im Rüschenhemd. Alle drei Performer waren Kinder des MTV-Zeitalters und prägten weltweit den Soundtrack einiger Generationen und das „Gesicht“ der Popkultur der letzten Jahrzehnte.

Personalia 2016/05

03.05.16 (nmz-red) -
+++ Anna Clyne +++ Andris Nelsons +++ Julia Jones +++ Vito Žuraj +++

Von der Würde des Augenblicks

03.05.16 (Charlotte Seither) -
Sie gehörte zu jenen Sängern, deren Lust am Experiment sich vor allem mit einem verband: mit Bühnenautorität. Was auch immer sie tat, es vermittelte sich wie ein Gesetz, konnte nur so und nicht anders sein. Mit Christina Ascher gab es keine Nebenrollen. Man konnte sich nicht entziehen, wie sie die Aufmerksamkeit im Saal lenkte, mit dem Zucken der Augenbraue, dem Rascheln des Kleids, dem Wenden des Notenblatts, das sie wie ein Operndrama zu inszenieren wusste. Nichts war Zufall an ihren Auftritten. Perfektion, das war ihre große Leidenschaft.
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