Dieter Gorny ist neues Mitglied der SPD-Medienkommission
Dass Dieter Gorny ganz sicherlich über viele Erfahrungen im Bereich der Medien verfügt, braucht man nicht eigens betonen. Er kann auf eine musikalische Ausbildung verweisen, einen Fernsehsender, den er als Geschäftsführer leitete, er sitzt im Deutschen Musikrat usw. Das alles hat er drauf, das alles kann er. Ganz sicher ist er eines jedoch nicht: Unabhängig. Im Gegenteil: Er ist sicherlich eher abhängig, vor allem in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie e. V. Welche Impulse kann so die Medienkommission der SPD erhalten? Impulse aus dem Herzen der Musikindustrie, alles andere wäre überraschend.
Zur zukünftigen Mitarbeit von Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie e. V., in der Medienkommission beim Parteivorstand erklärt der Vorsitzende der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand Marc Jan Eumann: „Wir freuen uns sehr über die Mitarbeit von Dieter Gorny in der Medienkommission.“
Die Freude ist gewiss gegenseitig, aber ist sie das auch für die Basis der SPD?
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Gorny for Präsident - im Kongo
Feine Anmerkungen. …die SPD ruiniert sich ja am liebsten selbst. Ein weiterer Schritt ist ihr mit der Berufung dieses altbemoosten Musikindustrie-Chamäleons in ihre Medien-Inkompetenz gelungen. Da sind mir - der persönlichen Glaubwürdigkeit halber - altgrüne Grüne und altlinke Linke noch lieber. Dieter Gorny ist ein auf unangenehme Weise opportunistischer Neo-Reaktionär geworden.
:
Meint: Theo Geißler
Theo Geißler
www.nmz.de
Gorny
Man sollte sich fragen, was denn Leute wie Gorny oder auch H.R. Kunze DE FACTO im Musikbereich gemacht haben?
Gorny hat einen pubertären Fernsehsender geleitet, sein Tun aber mit psedo-intellektuellen Inhalten theoretisch derart aufgebläht, dass alle unmusischen Zuhörer dachten, er mache dort etwas Revolutionäres und Gesellschaftsrelevantes.
Man musste sich nur seinen Sender anschauen, um seine inhaltsleeren Phrasen zu erkennen.
Da die SPD schon immer ein sehr gestörtes Verhältnis zur Hochkultur hatte und in Bezug auf populäre Kultur einen populistischen Kurs fuhr, kann mich keine ihrer Entscheidungen mehr wundern.
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