Klartext rund um die Petition: Eindrücke von der GEMA Pressekonferenz in München
Neben den üblichen Verdächtigen, dem Vorstandsvorsitzenden Harald Heker, den Aufsichtsratsmitgliedern Frank Dostal, Jörg Evers und Karl-Heinz Klempnow sowie Pressesprecherin Bettina Müller, waren mit Markus Lehmann-Horn und Norbert Stammberger auch zwei Delegierte der angeschlossenen und außerordentlichen Mitglieder auf dem Podium vertreten. Die GEMA als fest verschweißte Solidargemeinschaft – so wollte man sich den zahlreichen Medienvertretern auch jenseits der Fachblätter präsentieren.
Und den inhaltlich zum Teil haarsträubenden, aber publikumswirksamen Beiträgen im Online-Forum zur Petition etwas Markiges entgegensetzen. Dort könne sich doch jeder unter dem Namen „Gurkengustav“ oder einem anderen Pseudonym zu Wort melden, polterte Dostal. Ihm falle es aber schwer mit Kritikern ins Gespräch zu kommen, die ihm nicht in die Augen blickten. Überdies versuchte Dostal die rasant steigende Zahl der Mitzeichner durch eine Art Verschwörung der großen Konzertveranstalter zu erklären, mit denen die GEMA über eine schrittweise Erhöhung der Tarife streitet, worüber derzeit eine Schiedsstelle entscheidet. Karl-Heinz Klempnow rechnete noch vor, dass ein Großveranstalter mehr für die Bereitstellung von Mobiltoiletten berappen müsse als für die GEMA-Gebühren.
Von geringerem Unterhaltungswert waren die Ausführungen Harald Hekers, der mit einiger Berechtigung die verschiedenen Interessenlagen auseinanderzuhalten versuchte, die sich bei der Diskussion über die Petition überlagerten:
Da seien zum einen die Kleinveranstalter, zu denen die Initiatorinnen der Petition zählten. Diese forderten geringere und einfacher zu handhabende Tarife sowie mehr Transparenz. Heker räumte die Kompliziertheit des Systems ein, verwies aber auf die seit Jahren stabilen und von den geplanten Erhöhungen nicht betroffenen Tarife sowie neu eingeführte Regelungen für Härtefalle (wenn nach dem Konzert klar wird, dass Verlust gemacht wurde) und Veranstaltungen mit Nachwuchsförderungscharakter.
Zum zweiten hätten sich die Großveranstalter das Petitionsforum für ihre Zwecke zu eigen gemacht und die Falschmeldung von einer 600-prozentigen Tariferhöhung in die Diskussion gemischt.
Drittens gebe es unzufriedene GEMA-Mitglieder, die nun eine Möglichkeit gesehen hätten, ihrem Unmut Luft zu verschaffen. Hier verwiesen Dostal, Evers und Lehmann-Horn auf die Möglichkeiten der Mitbestimmung, die von vielen Mitgliedern nicht wahrgenommen würden. Heker betonte aber, dass man die Kritik der Mitglieder (Stichwörter: ungerechte Verteilung und mangelnde Transparenz) sehr ernst nehmen müsse. Die Verteilung sei aber gerade deswegen kompliziert, weil eine Umverteilung von oben nach unten vorgenommen werde. „Das wird aber häufig nicht verstanden“, so Heker: „Die GEMA muss versuchen noch mehr zu tun, um ihre Mitglieder auch tatsächlich mit den komplizierten Dingen, die bei uns laufen, zu erreichen.“ Man habe in der Kommunikation schon einiges getan (gemeint ist offenbar das Hochglanzmagazin „virtuos“ und der neue Internetauftritt…), wolle in diesem Bereich aber weiter zulegen.
Offen zeigte sich Heker auch für eine stärkere Aufsicht durch das Patent- und Markenamt, die von der Enquete-Kommission gefordert worden war: „Die GEMA hat überhaupt kein Problem mit mehr Aufsicht. Je sorgfältiger und detailreicher die Aufsicht ist, umso leichter tun wir uns ja auch. Wir haben nichts zu verbergen. Mehr Aufsicht nützt uns nur.“ Hier könnte es also losgehen…
Nur am Rande tauchten weitere Fragen auf. So räumte Heker ein, dass das jüngst zuungunsten der Verwertungsgesellschaft ergangene Urteil im Fall myvideo.de gegen CELAS keinen Rückenwind für die Verhandlungen mit YouTube bedeute. Von Markus Lehmann-Horn ins Spiel gebracht wurde auch die Frage, für wen sich eine GEMA-Mitgliedschaft überhaupt lohne.
Und zum guten Schluss musste Heker noch eine Formulierung gerade rücken, die er im Zusammenhang mit der Frage gewählt hatte, wie weit die Verantwortung der GEMA für die Belange der Kleinveranstalter in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gehe: „Die GEMA ist ja keine Kulturförderungseinrichtung, sondern eine Solidargemeinschaft von Urhebern, die dafür sorgen soll, dass die Urheber zu ihrem Geld kommen,“ hatte er da forsch argumentiert, um am Ende auf Nachfrage einen zweiten Versuch zu machen: „Der Zweck der GEMA ist es nicht, Kultur in dem Sinne zu fördern, dass sie verpflichtet wäre, andere Kulturschaffende oder Kultureinrichtungen, etwa Veranstalter, zu fördern, sondern sie ist dafür verantwortlich ihre Mitglieder, die Textdichter und Komponisten zu fördern. Nicht nur im wirtschaftlichen Bereich, sondern indem sie einen Humus bildet, aus dem Kultur für ihre Mitglieder entstehen kann. Dafür ist sie da und da sieht ja auch das Regelwerk extrem viel an Aktivitäten vor, wo wir versuchen diesen Kulturauftrag der GEMA umzusetzen.“
Frank Dostal sprang helfend ein: „Der Zweck der GEMA ist es, möglichst viel Geld für möglichst viele Mitglieder zu kassieren; der Sinn der GEMA ist es, die Interessen der Mitglieder zu fördern, auch in kultureller und sozialer Hinsicht.“
Einen Zweck scheint die Petition also jetzt schon zu erfüllen: Die Fronten klären sich, es wird Klartext geredet.
Anmerkung: Der Deutsche Kulturrat stellte sein vor eineinhalb Jahren erschienenes Dossier zur Arbeit und Zukunft der GEMA und der anderen Verwertungsgesellschaften zum kostenlosen Abruf ins Netz. Das Dossier kann als pdf-Datei abgerufen werden.
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15.07.2009 - Künstler und Markt - idkv, Verband der Deutschen Konzertdirektionen e.V.

GEMA ein unsozialer Verein
GEMA ein unsozialer Verein der Reiche reicher und Arme ärmer ————————————————————————————————————————Betreff: Ich bin kein Gelegenheit’s KomponistGEMA ein unsozialer Verein der Reiche reicher und Arme ärmer macht.
Sehr geehrte Damen und Herren, wie kann man nur so gemein sein. Die GEMA schreibt öffentlich ” Fundament der GEMA bilden, eine relativ kleine Zahlausmachen, während die Urheber, deren Repertoire nur gelegentlich genutzt wird, zahlenmäßig überwiegen. Die ordentlichen Mitglieder, die den Großteil des wirtschaftlich relevanten Repertoires in die GEMA einbringen, sollen bei der Entscheidungsbildung nicht durch die Vielzahl der außerordentlichen oder angeschlossenen Mitglieder dominiert werden. Ich bin außerordentliches GEMA Mitglied. Überall wo meine Musik gespielt wird, die ich komponiert habe, rechnet die GEMA nicht ab und erfast mich auch namentlich nicht als Komponist und Texter. Das ist, wenn Musik von mir gespielt wird in Fußballstadien, Internetradios, Discotheken, kleineren TV-Sendern, Kneipen, Kirmes. Überall wird nur eingeschätzt und in einen großen Topf geworfen, der später den ordentlichen GEMA Mitgliedern angerechnet wird. Das das so ist , haben die Ordentlichen GEMA Mitglieder so entschieden. Die Angeschlossenen und Außerordentlichen GEMA Mitglieder haben ja kein Mitspracherecht. Wir, die An. und außerordentlichen GEMA Mitglieder über 60 000 wir sind keine GEMA Mitglieder vom Gesetz aus und haben deshalb auch kein Stimmrecht , was bewusst von den ordentlichen GEMA Mitgliedern gewollt ist. Das gemeine von der GEMA ist, sie behauptet, angeschlossene und außerordentliche GEMA Mitglieder haben keine Mitbestimmungsrechte weil sie so wenig erwirtschaften. Dabei ist die GEMA so ungerecht, sie erkennt die erwirtschafteten Einnamen der außerordentlichen und angeschlossenen nicht an, die in Fußballstadien, Internetradios, in Discotheken, in Kneipen. kleine TV Sender, gespielt werden. Schmeißt die Einnahmen in einen großen Topf, die den Ordentlichen Mitgliedern angerechnet wird. Begründung! Genaues Abrechnen kostet zu viel Geld der GEMA. Da wo korrekt abgerechnet wird, dort kommen die meisten Außer und Angeschlossen Mitglieder nicht rein. In den Öffentlichrechtlichen (Wo auch Ordentliche GEMA Mitglieder sitzen also doch auch entscheiden können was gesendet wird und was nicht).Das ist der Trick wie die organisierten Ordentlichen GEMA Mitglieder arbeiten. Sie sagen alle werden gleich behandelt ob an, außer oder ordentliche. Dabei wird nur korrekt abgerechnet wo die ordentlichen GEMA Mitglieder sitzen , in den großen Radiosendern und Öffentlichrechtlichen. Und der Bürger bezahlt noch die Ungerechtigkeit mit Steuern und GEZ Wenn man als Komponist oft in den Öffentlichrechtlichen gesendet wird, dann bleibt und wird man auch Ordentliches GEMA Mitglied. Und wenn man CD´s auf den Markt hat und es schafft(für organisierte kein Problem) regelmäßig in den 12 Regionen auftreten zu lassen, kann man durch die GEMA reich werden. So zocken die Ordentlichen GEMA Mitglieder die Mehrheit der Komponisten und Texter dieser Welt ab und das im Sinne des Deutschen Staates der seinen Segen erteilt und dadurch seine Aufsicht und Überwachungspflicht vernachlässigt und damit seinen Kulturauftrag vernachlässigt. Meiner Meinung nach hat das deutsche Patentamt versagt , ging den einfachen Weg zu Gunsten der ordentlichen GEMA Mitglieder. Politiker und Parteien erhalten die Gunst der ordentlichen GEMA Mitglieder, weil sie für ihre Werbeaktionen geringer als andere für Werbung genutzte Musik bezahlen müssen. Die GEMA ist ein Verein der organisierten ordentlichen Mitglieder die sich die Gelder mit Ungerechtigkeit in ihre Tasche erwirtschaften. Zum Nachteil der nicht GEMA Mitglieder die An und Außerordentlichen GEMA Mitglieder. Ich bitte die GEMA um Stellungnahme da ich mich ungerecht als Außerordentliches GEMA Mitglied behandelt fühle. Möchte ich ihnen ganz dringlich sagen. Ich bin kein Gelegenheit’s Komponist.Es Es ist eine Frechheit, das die GEMA an und außerordentliche so darstellt. Die GEMA soll mal korrekt abrechnen und nicht nur da wo die Ordentlichen GEMA Mitglieder sitzen in den großen Radiosendern und Öffentlichrechtlichen . Die GEMA bleibt sich treu .Sie macht Reiche reicher und Arme ärmer und das von Jahr zu Jahr mehr wie man in den Statistiken erkennen kann. Eine Schande: Meine Meinung : die GEMA ist eine Schande in unserem Sozialstaat. Das kann man daran erkennen ,wohin die riesigen Einnahmen (800 Millionen € Einnahmen in einen Jahr. Ein kleiner Teil hat fast alles bekommen) fließen ,mit ausgeklügelten Verfahren und System werden die an und außerodentlichen GEMA Mitglieder benachteiligt und denunziert ( Gelegenheits- Koponisten). Man kann an den Statistiken erkennen, wie in den Jahren die Ordentlichen sich immer mehr Geld zugespielt haben. Durch ungerechte Abrechnung´s verfahren die ich an meinem eigenen Leibe als Außenordentlichen -GEMA Mitglied seit 1994 erfahren muss. Die GEMA ist ein Elite- Verein . Durch die künstlich gemachte 2 Klassengesellschaft der Elite, die Ordentlichen und die nicht GEMA Mitglieder an und außerordentliche ist ein großer Schaden entstanden. Nicht nur das dadurch in großen Mengen Arbeitplätze vernichtet worden sind sondern auch Musikkultur die durch die ordentlichen GEMA Mitglieder im Keime erstickt worden sind. In dem Sie z.B.in den Öffentlichrechtlichen, Musik von an und außerordentlichen ausgegenzt worden sind im Sinne der Musikindustrie in dem die ordentlichen GEMA Mitglieder stecken. Stellen Sie sich mal vor der Deutsche Staat würde funktionieren wie die GEMA , dann dürfte nur die erfolgreiche Elite zu den Wahlen gehen. Dann würde Deutschland das sein was die GEMA ist. Ein Verein der Reiche reicher macht und Arme ärmer. Das wäre das Mittelalter. Beispiele wie Kultur vernichtet worden ist, durch die ordentlichen GEMA Mitglieder die auch besteht aus den großen Plattenfirmen in Form der Verleger. Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt von EUROPA. Es gibt nicht mal 3 bekannte Ruhrgebietslieder, weil diese im Sinne der Musikindustrie (GEMA) nicht in Radiosendern gesendet worden sind. Künstler wie Marius Müller Westerhagen, Wolfgang Petry, Peter Maffay, Udo Lindenberg die Stadien gefüllt haben, sind so gut wie nie in den 70zigern, 80 zigern,90zigern im Radio gesendet worden. Weil die Musikindustrie noch mehr Geld mit Amerikanischen Künstlern machen konnte. Kleine Künstler sind im Keime erstickt worden weil ihnen das wichtigste Forum Radio und Fernsehen entzogen worden ist. Das ist Kulturvernichtung im großen Stil. Ich bitte den Deutschen Staat, STOPPT die Zweiklassengesellschaft GEMA, ich bitte um Gerechtigkeit für die Mehrheit der Koponisten und Texter, für die Kunst und der waren Kultur. Es kann nur Gerechtigkeit entstehen, wenn jeder Koponist und Texter, der sich bei der GEMA anmeldet, gleichwertiges Stimmrecht hat. Nur so ist soziales und demokratisches Sein gewährleistet. Die Grundvoraussetzung einer Demokratie. Mit freundlichen Grüßen Detlef Lauster
dramatischen kulturellen und sozialen Verarmung der Gesellschaft
Die Art und Weise der Gema trägt zu einer dramatischen kulturellen und sozialen Verarmung der Gesellschaft bei.Besonderst betroffen sind kleine bis mittlere Gaststätten und Lokale auch ländliche Bereiche ,die gerne für ihre Gäste Geselligkeit Tanz und Lebensfreude bieten würden.Leider hat die Gema unverschämte Geldforderungen bei Veranstaltungen die in keinem Verhältnis zu den Einahmen vieler stehen.Weiterhin ist die verteilung der Gema undurchsichtig und wird von vielen bemängelt.
Veranstaltungen können sich hier dann wieder nur grosse Unternehmen leisten. Eine Ungerechtigkeit die zum Himmel schreit !!
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