Eine nostalgische Töne Atmosphäre verbreitet auch die „Kubanische Landschaft mit Traurigkeit“, während „HIKA“, ein Klagelied auf den 1996 verstorbenen Toru Takemitsu als gehaltvollstes Werk der CD emotional weiter ausschlägt. Nach innen gewandt, ohne Betroffenheitspathos.
Schließlich hat noch ein Kuriosum Platz auf dieser Scheibe gefunden: Der italienische Komponist und Gitarrist Carlo Domeniconi verfiel auf die merkwürdige Idee, Bachs berühmte d-Moll-Chaconne für Violine solo gewissermaßen mit anderen Noten nachzukomponieren. Das Ergebnis ist als gemäßigt moderne Barock-Camouflage eher dürftig, gitarristisch freilich sehr dankbar, was Rainer Stegmann klangvoll ausspielt.
Von der Aufnahmetechnik wird das hervorragend eingefangen, sodass als einziger Wunsch eine etwas großzügigere Ausnutzung der Spielzeit bleibt
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