Weihnachts-CDs 2008 – Teil 2: Aretha Franklin
Nun also reiht sich auch Aretha ein, die „Queen of Soul“, dem breiten Publikum unvergessen in den beiden Blues-Brothers-Filmen als singende Imbissbesitzerin. Stimmgewaltig wie immer präsentiert sie Klassiker wie „Silent Night“, „Ave Maria“ oder „Hark! The Herald Angels Sing“ und in Deutschland nicht so bekannte Lieder wie „Angels We Have Heard On High“ oder My Grown-Up Christmas List“.
Sehenswert ist auch allein das Cover, das die Lady als knallrot gewandete Weihnachts-Überraschung zeigt. Und genau wie Nils Landgren hat sie ihre „Family“ mit dabei: etwa Arethas Sohn Edward Franklin, Luis Conte am Schlagzeug, Nathan East am Bass, die Sängerinnen Fonzi Thornton, Branda White-King und Shellyn Ponder oder Les Cooper, der den Großteil dieses ersten Weihnachtsalbums Aretha Franklins aufgenommen hat. Dass das alles eher nach Bombast-Gospel als nach besinnlicher europäischer Weihnacht klingt, dürfte klar sein, ein Klangerlebnis ist das Ganze allemal. Aufwändig produziert, teilweise mit großem Orchester im Hintergrund ist die CD bestens für die Party nach der Bescherung geeignet, auf der unbedingt getanzt werden sollte…
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