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Alle Artikel kategorisiert unter »Dietrich Heißenbüttel«
Back to the Roots: Fred Frith und „Cosa Brava“ starten in Esslingen ihre Europatournee
„Changes“ – die Esslinger tonArt zelebriert den Wandel, mit oder ohne John Cage
Gegenlärm aus dem Gameboy: Felix Kubin und das ensemble Intégrales in Esslingen
„Stadtverwandlung“: Werke von Andre, Ronchetti, Logothetis und anderen in Esslingen
Sänger als Zeitungsjungen? Zum achten Mal Olaf Nicolais „Escalier du chant“ in der Pinakothek der Moderne
Unverminderte Aktualität von Werk und Wirken - In Gedenken an Erhard Karkoschka
Bitte mal alle in Ruhe zuhören
Das Ungelöste im Musiktheater
Zwei Gitarristen sitzen vor einem Schirm, tun aber nur so, als ob sie spielen, während zwei weitere Gitarristen dahinter die Klänge erzeugen: Was Xavier Le Roy mit Helmut Lachenmanns „Salut for Caudwell“ macht, lässt sich wohl als Musik-Theater, keineswegs aber als Oper bezeichnen. Jörg Mainka schachtelt in „Le Voyeur“ Theater (ohne Gesang), Musik und Video nach musikalischen Gesichtspunkten zusammen: Musik/Theater? In Adriana Hölszkys „Tragödia“ wiederum gibt es keinerlei Schauspiel. Das Drama der Oper findet im „unsichtbaren Raum“ im Inneren des Hörers statt: Die drei Beispiele illustrieren die Offenheit des heutigen, aktuellen Musiktheaters, stellen aber auch die Frage nach einer Definition.

