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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Ernst«

Oper als Ausdruck des Lebendigseins

24.05.16 (Michael Ernst) -
Leipzigs Oper hätte eine Art lebendiges Peter-Konwitschny-Museum werden können. Der Regisseur realisierte dort ein breites Spektrum seiner Musiktheater-Inszenierungen und war von 2008 an drei Jahre lang Chefregisseur. Nicht die glücklichste Zeit in seinem Berufsleben, gekrönt von einem absurden Abgang. Umgehend wurden alle mit Peter Konwitschny geplanten Projekte sowie die meisten seiner Produktionen getilgt. Im Repertoire verblieb lediglich Puccinis „La Bohème“, herausgekommen 1991 und inzwischen zum unsterblichen Klassiker avanciert.

Aufgehoben in der Freiheit aller Musik – Zum Tod von „Hannes“ Bauer

13.05.16 (Michael Ernst) -
Improvisation ist eine Lebenskunst. Für Johannes Bauer ist sie auch eine tief empfundene Haltung gewesen, die ihn zeitlebens nicht los ließ.

Musik in Farbe und Oper in Bildern: Hindemiths „Mathis der Maler“ in Dresden

02.05.16 (Michael Ernst) -
Eine musikalische Wiedergutmachung? Dresdens Semperoper hat nun endlich – als lokale Erstaufführung – „Mathis der Maler“ von Paul Hindemith herausgebracht. Ein Werk, das in den Anfangsjahren des Nazi-Regimes entstand, in Hitler-Deutschland nicht aufgeführt werden durfte, 1938 in Zürich herauskam und erst 1946 in Stuttgart gezeigt wurde. Ein sperriges, ein spannendes Stück; ein Werk mit Geschichte.

Kunst als Zankapfel der Diplomatie – Unsatirische Verwerfungen zwischen der EU und der Türkei

26.04.16 (Michael Ernst) -
Wer entscheidet über den EU-Beitritt der Türkei, Politiker wie die Bundeskanzlerin mitsamt ihren Kollegen aus London, Paris und Rom? Sind es die Herren Davutoglu und Erdogan? Oder ist es ein Häuflein verwegener Künstler, an deren aufklärerischer Haltung nicht nur die Beitrittsverhandlungen, sondern auch die gesamte türkische Unterstützung der europäischen Flüchtlingsprogramme scheitern könnten?

„Mesopotamia Symphony“ – Musik aus dem Zweistromland

10.04.16 (Michael Ernst) -
Fazil Say ist Pianist und Komponist, ein Brückenbauer der Kulturen. Vor der deutschen Erstaufführung seiner 2. Sinfonie durch die Dresdner Philharmonie hat er mit Beethoven überrascht. Als Wanderer zwischen Orient und Okzident könnte er den Dialog zwischen Ost und West fördern. Seine Bilanz allerdings klingt eher nüchtern. Umso lauter ist seine Musik über das Land zwischen Euphrat und Tigris ein hörenswerter Ruf nach Frieden.

Gelangweilt bei Otello – Salzburger Shakespeare-Tage

20.03.16 (Michael Ernst) -
Die Osterfestspiele stehen in diesem Jahr im Zeichen des vor 400 Jahren gestorbenen Dichters, weil dessen Texte schon immer sehr viel Musik hervorgebracht haben.

Tod oder Leiden – Dresden zeigt Viktor Ullmanns „Kaiser von Atlantis“

21.02.16 (Michael Ernst) -
Die Theresienstädter Kammeroper ist auch siebzig Jahre nach ihrem Entstehen ein wichtiges Zeitstück. Michael Ernst hat die Premiere an der „Semper 2“ miterlebt.

Lebenskraft aus dem Geist der Musik

02.02.16 (Michael Ernst) -
In den ergiebigsten Proben von Kurt Masur floss Schweiß, viel Schweiß. Das hat sich stets gelohnt, seine besten Konzerte gerieten zu Sternstunden, nicht selten sind sogar Tränen geflossen. So manche Aufführung dieses Maestro durfte als Andacht erlebt werden. Gespeist vom tiefen Glauben an die Kraft aus dem Geist der Musik.

„Das Geheimnis meines Berufs“

25.01.16 (Michael Ernst) -
Dirigenten-Legende Gennadi Roschdestwenski ist fast 85, steckt voller Pläne und wird – wieder einmal – für sein Lebenswerk geehrt. Diesmal mit dem Internationalen Schostakowitsch-Preis Gohrisch. Michael Ernst sprach mit ihm.

Messiaens „Quartett für das Ende der Zeit“ als bildhafte Musik

20.01.16 (Michael Ernst) -
Auf den Tag genau 75 Jahre nach der Uraufführung von Olivier Messiaens „Quatuor pour la Fin du Temps“ in einem deutschen Kriegsgefangenenlager wurde das Stück dort vertanzt.
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