Mit der Aktion thematisiert Kreidler die global ungleichen Löhne und das Outsourcing in einschlägige Billiglohnländer, die für im Westen vergleichsweise teuer verkaufte Waren ausgebeutet werden. Mit seiner Kunstaktion führt er diese Mechanismen provokant vor und enthält sich jeder scheinbar versöhnlichen Geste, die der ökonomischen Realität widerspräche.
Außerdem stellt er die Frage nach der Autorschaft und dem Urheberrecht, indem er an die Kultur des Kopierens und Plagiierens anknüpft, für die gerade China bekannt ist. Die fertigen Stücke hat Kreidler seinen „Fremdarbeitern“ abgekauft, so dass das gesamte Werk rechtlich allein ihm gehört und durch die GEMA weiterverwertet wird.
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