Konzertsaal für Dresden - Architekt klagt gegen Umbau des Dresdner Kulturpalastes

10.11.10 -
Dresden - Der Architekt des Dresdner Kulturpalastes, Wolfgang Hänsch, will den Umbau des Gebäudes gerichtlich untersagen lassen. Als Urheber habe er das Recht, gegen die geplanten Erneuerungen vorzugehen, teilte der Verein Dresdens Erben mit.
10.11.2010 - Von Agentur - dapd, KIZ

Dies sei nach den erfolglosen Protesten und Gesprächsangeboten an die Stadt der einzige Weg, das Vorhaben noch zu stoppen. Der denkmalgeschützte Kulturpalast dient als Stadthalle und soll ab 2012 nach den Plänen der Stadtverwaltung für rund 80 Millionen Euro umfassend umgebaut werden. Aus dem Festsaal soll demnach ein reiner Konzertsaal werden, der von der Dresdner Philharmonie und der Sächsischen Staatskapelle genutzt wird.

Hänsch zufolge könnte der Festsaal mit 40 Millionen Euro saniert werden, um die Akustik zu verbessern. Deshalb sei ein Umbau nicht erforderlich. Der Kulturpalast sei ein in sich geschlossenes, homogenes Bauwerk mit dem Mehrzwecksaal als gestalterischem Herzstück. Der geplante Umbau widerspreche dem Urheberrecht, da dadurch sein Werk verschlechtert und verfälscht würde.
  

Umbau Kulturpalast Dresden

Der Umbau Kulturpalast wird nach folgendem Schema ablaufen:

1. Baumafia, Schmiergelder, Auftragsvolumen, Billigarbeiter.
2. Ein Drittel weniger Sitzplätze ( laut Planung).
3. Damit Preiserhöhung nötig.
4. Volk raus, Bonzen rein.

- Ende der Geschichte -


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