Kulturpolitische Gesellschaft mit neuem Vorstand
In den zwanzigköpfigen Vorstand neu gewählt wurden u.a. der Parlamentarische Staatsekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto (FDP), sowie die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags Prof. Monika Grütters (CDU) und der Bundestagsabgeordnete Siegmund Ehrmann (SPD).
In einer kulturpolitischen Erklärung „Kulturpolitik trotz Krise. Was ist zu tun?“ nahm die Mitgliederversammlung zu den drohenden Kürzungen der Kulturausgaben in den Städten und Gemeinden Stellung und forderte eine bessere gesetzliche Absicherung dieser wichtigen Aufgaben. Oliver Scheytt erklärte dazu: „Es darf nicht sein, dass die Kultur über Gebühr zur Ader gelassen wird, weil den Kommunen das Geld ausgeht. Kulturförderung ist Verfassungsauftrag der Länder und Pflichtaufgabe der Städte und keine Verschiebemasse in Sparzeiten. Kunst und Kultur bereichern die Lebensqualität unserer Städte. Kulturelle Bildung sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft tragen entscheidend zur Zukunftsfähigkeit unseres Gemeinwesens bei. Deshalb kämpfen wir für den Erhalt und die Weiterentwicklung der kulturellen Infrastruktur.“
Die Kulturpolitische Gesellschaft ist eine bundesweite Vereinigung. Sie wurde im Jahr 1976 gegründet und hat mittlerweile über 1.400 Mitglieder aus allen Bereichen der Kultur und der Kulturpolitik. Sie unterhält das vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Institut für Kulturpolitik und gibt die Kulturpolitische Fachzeitschrift „Kulturpolitische Mitteilungen“ heraus.
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