Land bekennt sich zum Welterbe Quedlinburg
Bis 2013 sollen zu den 18 Millionen Euro des Bundes jährlich 4,5 Millionen vom Land eingeplant werden, so dass die vier Welterbestätten Sachsen-Anhalts einschließlich des zehnprozentigen Eigenanteils insgesamt 40 Millionen Euro Sanierungsgelder erhielten.
Als Schwerpunkt werden in Quedlinburg in den nächsten Jahren etwa 20 Millionen Euro benötigt, um vor allem den Schlossberg zu retten. Dort soll zunächst eine Entwässerung eingebaut und die Stützwände saniert werden. Die Landesregierung stehe zur besonderen Förderung für Quedlinburg, weil hier zielstrebig daran gearbeitet werde, die 800 Einzeldenkmale auch für Wohnzwecke zu erhalten, sagte Daehre. Eine besondere Herausforderung sei die Wärmeisolierung der Fachwerkhäuser. Dank der Förderung könnten bezahlbare Mieten gesichert werden.
Das Bundesbauministerium fördert sechs Stätten, deren historische Altstädte als UNESCO Welterbe gelistet sind, mit insgesamt rund 40 Millionen Euro. Die jetzt berücksichtigten Städte repräsentierten in besonderer Weise die Siedlungsgeschichte und seien über Jahrhunderte wichtige politische Zentren gewesen. Zuwendungsbescheide im Rahmen des Bundesprogramms «Förderung von Investitionen in nationale Weltkulturerbestätten» erhielten auch Bamberg, Goslar, Stralsund und Wismar sowie Regenburg.
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