Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.
Alle Artikel kategorisiert unter »UNESCO-Welterbestätten«
Bayreuth/München - Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth soll in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen werden. Wie das Finanzministerium am Montag in München mitteilte, wird der barocke Theaterbau als einer der deutschen Vorschläge nominiert. Die Entscheidung über eine mögliche Aufnahme trifft die Unesco im Sommer 2012.«
Weimar - Zur Unterstützung der UNESCO-Welterbestätten in Weimar zahlt der Bund in diesem Jahr 2,2 Millionen Euro. Am Montag erhielt Oberbürgermeister Stefan Wolf (SPD) vom Staatssekretär im Bundesbauministerium, Rainer Bomba (CDU), dazu einen symbolischen Scheck. «Ich freue mich, dass wir mit unserer Förderung dazu beitragen können, in Weimar die Vielzahl von Gebäuden aus Zeiten der Klassik und des Bauhauses zu erhalten und zu pflegen», sagte Bomba anlässlich der Übergabe.
Suhl/Eisenach - In Thüringen wächst die Sorge um den Welterbe-Status der Wartburg. Der Internationale Rat für Denkmalpflege, Berater und Gutachter für das Welterbe-Komitee der UNESCO, reagierte in einem Schreiben an das Kultusministerium «mit Bestürzung» auf die Pläne für zwei Windkraftanlagen in Sichtweite der Eisenacher Burg, wie die in Suhl erscheinende Zeitung «Freies Wort» berichtete.
Berlin - Der Bund fördert in diesem Jahr 26 nationale UNESCO-Welterbestätten. Damit werden in allen Bundesländern Projekte zum Erhalt und die Weiterentwicklung ihres historischen Erbes unterstützt, wie das Bundesbauministerium am Samstag in Berlin mitteilte. Die Bundesregierung stellt demnach Mittel in Höhe von insgesamt rund 69,2 Millionen Euro zur Verfügung.
Stuttgart - Die kurfürstliche Sommerresidenz in Schwetzingen und das markgräfliche Opernhaus Bayreuth werden 2011 von der Bundesrepublik Deutschland für die Aufnahme in die UNESCO-Weltkulturerbeliste nominiert. Das entschied die Kultusministerkonferenz, die für die deutsche Vorschlagsliste zuständig ist, wie das baden-württembergische Finanzministerium mitteilte.
Quedlinburg - Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt will das Förderprogramm des Bundes für den Erhalt der UNESCO-Welterbestätten in gleicher Größenordnung mit Landesmitteln unterstützen. Dem Kabinett liege am Dienstag ein entsprechender Beschlussentwurf zum Doppelhaushalt 2010/11 vor, sagte Bauminister Karl-Heinz Daehre (CDU) am Montag in Quedlinburg.
Mainz - Die vier UNESCO-Welterbestätten in Rheinland-Pfalz erhalten von Bund und Land eine Förderung von insgesamt 23 Millionen Euro. Der Bund steuert 11,5 Millionen Euro bei, das Land legt noch einmal Mittel in der gleichen Höhe drauf, sagte Kulturstaatssekretär Joachim Hofmann-Göttig am Mittwoch in Mainz.
Sevilla/Dresden - Das Dresdner Elbtal ist von der Welterbeliste der UNESCO gestrichen worden. Das Welterbekomitee entschied auf seiner 33. Sitzung im spanischen Sevilla, den vor fünf Jahren verliehenen Titel wegen des Baus der Waldschlösschenbrücke wieder abzuerkennen. Das teilte ein Sprecher der Deutschen UNESCO am Donnerstag mit. Es ist erst das zweite Mal, dass die UNESCO eine Welterbestätte von der Liste streicht. Seit 2006 stand das Dresdner Elbtal bereits auf der Roten Liste gefährdeter Welterbestätten.
Erfurt - Während Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) vor dem Welterbekomitee in Sevilla um den Erhalt des Welterbetitels für das Elbtal trotz Waldschlösschenbrücke kämpft und das Komitee seit 15.30 Uhr erneut zum leidigen Thema debattiert, gibt das Kultusministerium in Thüringen bekannt, dass die UNESCO-Weltkulturerbestätten in Weimar und Eisenach von Bund und Land mit 11,5 Millionen Euro gefördert werden.
Trier - Vier Weltkulturerbestätten in Trier werden mit 1,4 Millionen Euro vom Bund gefördert. Die Porta Nigra, die Römerbrücke, der Dom und die Liebfrauenkriche werden aus dem Fond des Bundes für UNESCO-Welterbestätten bedacht, teilte der Trierer Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster (CDU) am Freitag mit.