Mária Porubcinová gewinnt Finalkonzert von „Competizione dell’Opera“ 2009 in der Semperoper

07.09.09 -
Im glanzvollen Rahmen der Semperoper Dresden fand am 6. September das Finale des Internationalen Gesangswettbewerbes der Italienischen Oper „Competizione dell’Opera“ 2009 statt. Der Wettbewerbsleiter und Gründer des „Competizione“, Hans-Joachim Frey, Generalintendant Theater Bremen, zeigte sich erfreut über die außerordentlich hohe Qualität der Sänger des diesjährigen Wettbewerbs. Die slowakische Sopranistin Mária Porubcinová ersang sich schließlich den mit 10.000€ dotierten ersten Preis.
07.09.2009 - Von PM, KIZ

Der „Competizione dell´ Opera“ gehört zu den drei wichtigsten Musikwettbewerben seiner Gattung. 2009 zählte der Wettbewerb rund 600 Sängerinnen und Sänger aus über 14 Nationen als Teilnehmer.  In einem ebenso spannenden wie hochklassigen Galakonzert mit den Bremer Philharmonikern unter dem mitreißenden Dirigat von Generalmusikdirektor Markus Poschner präsentierten die 12 Finalisten aus Südkorea, Chile, Uruguay, Russland und der Slowakei jeweils eine Arie aus dem italienischen Opernrepertoire.
 
Die Fachjury bestehend aus Intendanten und Direktoren großer europäischer  und internationaler Opernhäuser und Festivals, Vertretern von TV- und Printmedien, Sängeragenturen und Hochschulen wählte per Mehrheitsvotum die slowakische Sopranistin Mária Porubcinová (Jahrgang 1979) zum Träger des 1. Preises, dotiert mit € 10.000. Die chilenische Sopranistin Paulina Gonzales Melgarejo (Jahrgang 1983) gewann den 2. Preis, dotiert mit € 6.000.- und die Sopranistin Youn Jeong Lee aus Südkorea  (Jahrgang 1980) wurde der 3. Preis, dotiert mit € 3.000.-, verliehen. Die Preisgelder wurden gestiftet vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und von der Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden, Helma Orosz, dem Staatssekretär des Staatsministeriums für Wissenschaft, Dr. Knut Nevermann, und Heinz Laber, Vorstand der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG, überreicht.

Die Herzen des Publikums eroberte ebenfalls Mária Porubcinova mit ihrer Interpretation der Arie "Ma dall´arido stelo divulsa" from aus der Oper Un Ballo in Maschera und erhielt den mit 3.000 € dotierten Publikumspreis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung.
 
Die Oscar und Vera-Ritter Stiftung vergab einen besonderen Nachwuchspreis an Evgenya Sotnikova, dotiert mit 3.000 €.
 
Ermöglicht wurde die Durchführung des „Competizione dell’Opera“ im Jahr 2009 durch das Engagement der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG, der Beluga Shipping GmbH, der OHB Technology AG und der Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die als Hauptsponsor und Förderer den Wettbewerb unterstützen.
 
Ein wesentlicher Beitrag wurde auch durch Bremer und Dresdner Gastfamilien geleistet, sie waren Gastgeber für mehr als 100 Teilnehmer der Bremer Vorrunde, des Semifinales in Bremen und des Finales in Dresden.
 
Arien der Preisträger im Finalkonzert:
1. Preisträger, Mária Porubcinová, Sopran
Verdi: "Ma dall´arido stelo divulsa" aus Un Ballo in Maschera
 
2. Preisträgerin, Paulina Gonzales Melgarejo, Sopran
Cilea: "Io son l’umile ancella" aus Adriana Lecouvreur
 
3. Preisträgerin, Youn Jeong Lee, Sopran
Donizetti: "Ah tardai troppo, o luce di quest´anima" aus Linda di Chamounix
 
Trägerin des Sonderpreises der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, Evgenya Sotnikova, Sopran
Donizetti: "Piangete voi" from Anna Bolena
 

 

hm...

Gibts eigentlich noch deutsche Sänger?
Sehe selbst an kleinen Stadttheatern kaum noch deutsche Opernsänger auf der Bühne…arbeiten die auswärtigen kollegen für einen Dumpinglohn…?
Finde ich sehr schade da die Bundesrepublik von Musikschule bis Hochschule viel Geld in die Ausbildung unserer Talente durch hohe Subventionen investiert.


internationaler Wettbewerb

Der „Competizione dell´ Opera“ ist ein internationaler Gesangswettbewerb, dessen Vorrunden nicht nur in Dresden und Bremen, sondern vor allem in Lateinamerika, den USA, China, Russland, Korea, Österreich, der Schweiz, Spanien und Italien stattfinden. Wo sollen da die deutschen Sängerinnen und Sänger herkommen? Dass die Preisträger ein Engagement an einem deutschen Operhaus erhalten, steht hier nicht zur Debatte. Größtenteils bleiben sie selbständig und starten ihre Karriere gleich als Gastsänger an internationalen Häusern.
Und dass es an deutschen Stadttheatern kaum noch deutsche Sänger gibt, halte ich für dumpfe Spekulation. Da dürfte es ein gesundes Nebeneinander geben, Gotthilf!
Schauen Sie sich mal diese nmz-Meldung an, da gibt’s auch wieder was zu meckern. Am besten, Sie fahren nach Mannheim und voten für das deutsche Violin-Duo.

B. Lieberwirth


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