Millionen-Kürzungen für Berliner Musikschulen? Berlins Bildungspolitik erneut auf dem Holzweg
Dazu Christian Höppner, Präsident des Landesmusikrates Berlin: „Dieser Umverteilungsplan ist bildungspolitischer Unsinn. Erfolgreich gewachsene Strukturen wie zum Beispiel die der Musikschulen in Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf, dürfen nicht ohne Not und zu Lasten der dort lernenden Kinder und Jugendlichen zerschlagen werden. Die landesweite Unterfinanzierung ist das eigentliche und seit langem bekannte Problem der kommunalen Kulturarbeit in Berlin - durch Umverteilung wird dieses Problem nicht gelöst.
Selbstverständlich muss in die soziale Infrastruktur „schwieriger“ Bezirke investiert werden, das lässt sich jedoch nicht über eine Umverteilung, sondern nur über eine erhöhte Mittelzuweisung des Senats bewerkstelligen. Ich fordere die Abgeordneten und den zuständigen Senator Zöllner auf, den Plan zum bezirklichen Wertausgleich dahin gehend zu korrigieren. Berlin braucht mehr musizierende Kinder – nicht nur in bestimmten Bezirken, sondern in allen.“
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