Musikverleger fordern gesetzliche Maßnahmen gegen Internet-Piraten
Dagmar Sikorski erklärte, die Musiknutzung zum Nulltarif gefährde den Musikstandort Deutschland und bedrohe die Kulturvielfalt. Es sei höchste Zeit, endlich die Provider in die Pflicht zu nehmen und sie per Gesetz zu zwingen, sich an der Verfolgung der Internet-Piraterie zu beteiligen. „Die Zeit der schönen Worte und Versicherungen muss vorbei sein. Jetzt muss gehandelt werden, denn die Existenz der Kreativen ist gefährdet.“
Die Musikverleger appellierten auf der Tagung an die Politik, sich nicht hinter Telekommunikationsgesetz und Datenschutz zu verstecken, um sich so vor Gesetzesreformen zum Schutz der Urheber zu drücken. Länder wie Frankreich hätten es mit Verwarnmodellen und anschließender Internetsperre vorgemacht. Deutschland müsse endlich Eigeninitiative ergreifen, um die Verfolgung und Ahndung von Urheberrechtsverletzungen im Internet effektiv zu verfolgen. Jährlich, so hieß es auf der Jahrestagung, entstehen erhebliche Schäden für die Rechteinhaber.
Die Präsidentin des Deutschen Musikverleger-Verbandes erklärte, die Bundesregierung sollte auf die Worte ihres eigenen Kulturstaatsministers Bernd Neumann hören, der erklärt habe, dass durch Raubkopien und Zweckentfremdung des geistigen Eigentums die Existenz von Künstlern und Unternehmen der Kreativwirtschaft bedroht sei. Das dürfe so nicht hingenommen werden. Durch den bevorstehenden Bundestagswahlkampf, so befürchten die Musikverleger, werde sonst eine Verbesserung des Urheberrechtsgesetzes und die Bekämpfung der Internet-Piraterie auf Jahre hinausgezögert.
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Internet-Piraten - Schutz GEISTIGEN EIGENTUMS
…vor wenigen Wochen habe ich meine Idee einem Prof. vorgestellt und gemeinsam mit einer Entwicklungsabteilung wurden die heutige möglichen Technologien analysiert - Musikstücke (Plagiate) und andere Bilder bzw Videos im Internet zu finden - bei der Kontaktaufnahme zur Staatsanwaltschaft (die benötigt man hier) und zu anderen Interessensgemeinschaften erfuhr ich wie groß das Interesse ist.
Gesucht werden nun Musikproduzenten oder Anwalt die an der Technologie Interesse haben, um weitere Schritte einleiten zu können.
Demokratiefeindliche Lobby Politik
Die Lobby der großindustrie soll zur Hölle fahren, nichts anderes als einen Authoriätren Kontrollstaat wollen sie um ihre Finanziellen Interessen durchzusetzen !!!
Bedrohung der Kreativen durch "Internetpiraterie" ?
In erster Linie geht es doch sicher nur darum, einer etwas “in die Jahre gekommenen” Großindustrie den Profit zu erhalten. In der Tat gibt es auch einige wenige “Kreative”, welche von dieser mit profitieren.
Zunehmend mehr wirklich “Kreative” veröffentlichen ihre Musik allerdings unter “Creative Commons Lizenz” und machen damit ihre Musik der Allgemeinheit zugänglich.
Ähnlich wie bei den frei verfügbaren Softwareprogrogrammen wird auch die musikalische Qualität dieser Veröffentlichungen immer besser und die Nutzer schätzen nicht nur die freie Verfügbarkeit dieser Werke, sondern sind auch noch aktiv in deren Bewertung, Auswahl und Klassifizierung (falls es so etwas überhaupt gibt) mit eingebunden.
Leute - werdet mündig und boykottiert doch einfach so viel wie möglich der kommerziellen Produkte der großen Musikindustrie. Die wirklich guten Produktionen findet man eh meist nur bei kleinen Labels, und da gibt man dann auch gern Einiges aus, um diese zu erwerben.
Nicht die Musiknutzung zum Nulltarif gefährdet irgendeinen Musikstandort, sondern eine globale Kommerzialisierung der Musikindustrie hat in den letzten Jahrzehnten der Mehrzahl der Kreativen das Leben schwer gemacht, so dass die meisten von ihnen sich nicht von ihrer eigenen Kunst ernähren können, sondern auf Zusatzjobs o.ä. angewiesen sind.
Eingriffe in bürgerliche Grundrechte, welche also aktuell so massiv von eingen Lobbyisten gefordert werden, sollte man also versuchen weitestgehend zu verhindern.
Das Internet ist zur Zeit noch eines der am demokratischsten funktionierenden Medien überhaupt und sollte nicht wegen einiger, weniger Lobbyisten aufs Spiel werden.
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