Nicholas McGegan bleibt bei Händel-Festspielen Göttingen
Er wird darüber hinaus die Förderung des musikalischen Nachwuchses im Rahmen der Festspiele weiter ausbauen, um auch jüngere Generationen für Barockmusik zu begeistern.
Im Jahr 2011 wird Nicholas McGegan auf 20 Jahre als Künstlerischer Leiter der Festspiele zurückblicken können. Aufgetreten ist er in Göttingen zuerst 1980, als Flötist im Ensemble von Sir John Eliot Gardiner, der von 1980 -1991 Künstlerischer Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen war. McGegan begann 1987 seine Karriere als Dirigent, 1991 übernahm er dann den Posten des Künstlerischen Leiters der Festspiele.
Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen sind die weltweit ältesten Festspiele für Alte Musik und haben seit ihrer Gründung 1920 zur Wiederentdeckung und Verbreitung der Musik Georg Friedrich Händels wesentlich beigetragen. Unter der Künstlerischen Leitung von Nicholas McGegan wurde nicht nur der Schwerpunkt der historischen Aufführungspraxis weiter ausgebaut, sondern auch moderne Erstaufführungen und Einspielungen bedeutender neu-entdeckter Werke, etwa Alessandro Scarlattis Cäcilienvesper, Händels Gloria oder jüngst Mendelssohn Bartholdys Bearbeitung von Händels Acis and Galatea, als fester Bestandteil in das Festspielprogramm integriert.
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