Originalschrift von Beethovens Diabelli-Variationen in Bonn zu sehen
Die Diabelli-Variationen gehören zu den herausragenden Werken Beethovens
und der gesamten Klavierliteratur. Mit den 33 unterschiedlichen Klavier-Variationen wollte Beethoven nach Angaben des Beethoven-Hauses seine kompositorische Meisterschaft beweisen. Darin habe er die ganze Bandbreite seiner Ausdrucksformen und Gestaltungsmöglichkeiten gezeigt.
Die Ausstellung «Variationen über einen Walzer für Klawier allein (es sind viele)» ist den Angaben zufolge noch bis zum 18. April im Beethoven-Haus zu sehen. Sie stellt neben der Originalhandschrift die Entstehungsgeschichte der Diabelli-Variationen vor und präsentiert auch Details über den Initiator, den Komponisten und Verleger Anton Diabelli.
Die Originalhandschrift wurde den Angaben zufolge mit Unterstützung von öffentlichen und privaten Förderern erworben und ist nun erstmals für Besucher zugänglich. Sie habe sich zuvor in Privatbesitz befunden.
Sie sei wegen ihrer wilden Notenschrift und zahlreichen Korrekturen sowie Randhinweisen nicht nur für Musikwissenschaftler, sondern für alle Musikliebhaber von Interesse, betonte der Bundespräsident in seiner Festrede.
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