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Alle Artikel kategorisiert unter »Wien«

Wien lässt sich ESC zehn Millionen Euro kosten

07.08.14 (dpa) -
Wien - Als Gastgeber des Eurovision Song Contest (ESC) 2015 will sich Wien mit rund zehn Millionen Euro an den Kosten beteiligen. Das meiste Geld - fast neun Millionen Euro - fließe in Umbauten an der Stadthalle, sagte Stadtrat Christian Oxonitsch am Donnerstag.

Pianist Buchbinder: Beethoven ist ein zentraler Punkt in meinem Leben

03.07.14 (dpa) -
Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern bringen Musiker von Weltgeltung in den Nordosten. So waren zum Auftakt der diesjährigen Festspielzeit erstmals die Berliner Philharmoniker zu Gast. In der Reithalle des Landgestüts Redefin gastiert an diesem Samstag der österreichische Pianist Rudolf Buchbinder. Er gilt als einer der weltweit renommiertesten Beethoven-Interpreten. Im Interview gibt der 67-Jährige der Nachrichtenagentur dpa Auskunft über seine besondere Beziehung zu Beethoven und zur Nervosität eines Künstlers.

Treffpunkt der Independents

06.06.14 (Christoph Schlüren) -
Zunächst war es vor allem die Expansion des CD-Markts, dann mehr und mehr die Angst vor dem Kollaps: Das Geschäft mit der klassischen Musik schweißt diejenigen, die davon leben müssen und wollen, in schwierigen Zeiten etwas mehr zusammen, und man beginnt ein wenig einzusehen, dass alle doch irgendwie in einem Boot sitzen. Messen wie die MIDEM in Cannes haben an Opulenz verloren, und es scheint, dass der rapide Rückgang des Glamour wieder mehr Inhalte zum Vorschein bringen könnte.

Ein schwieriges Objekt – Eine neue Fassung der Oper „Bluthaus“ von Georg Friedrich Haas bei den Wiener Festwochen

22.05.14 (Frieder Reininghaus) -
Nein, es ist nicht die Geschichte des Ingenieurs Fritzl aus Amstetten, die da von Händl Klaus (*1969 Innsbruck) melodramatisiert und von Georg Friedrich Haas (*1953 Graz) mit weitgehender Bühnenmusik versehen wurde. Aber eine artverwandte. „Der Begriff Inzestdrama greift zu kurz“, unterstreicht der Komponist. Überhaupt trage er nicht zu einem „Theater der Grausamkeit“ bei, sondern „schreibe ein Theater der Liebe“.

Karin im Schattenreich – „Orfeo ed Euridice“ von Gluck in einer therapeutischen Video-Installation von Romeo Castellucci

12.05.14 (Frieder Reininghaus) -
Dass die langanhaltende Ruhe im „Gluck-Land“ ein wenig wachgerüttelt werde, ist wohl der wichtigste Wunsch für das Jubiläumsjahr, das aus Anlass des 300. Geburtstags des Komponisten ausgerufen wurde. Ein erstes Ausrufezeichen setzte vor einigen Wochen Krzysztof Warlikowski in Madrid mit „Alceste“. Nun hat, sekundiert vom Dirigenten Jérémie Rhorer, Romeo Castellucci in einer vom Théâtre de la Monnaie in Brüssel initiierten Gemeinschaftsproduktion zur Eröffnung der Wiener Festwochen nachgezogen: „Orfeo ed Euridice“ in der italienischen Wiener Version von 1762.

Wiener Staatsoper startet Ultra-HD Livestream

07.05.14 (dpa) -
Wien - Die Wiener Staatsoper will ihre Aufführungen künftig in extrem hoch aufgelösten Bildern online übertragen. Mit Giuseppe Verdis Oper «Nabucco» mit Startenor Plácido Domingo soll am 7. Mai erstmals eine Vorstellung in Ultra-HD live gesendet werden, wie die Staatsoper am Montag mitteilte. In der kommenden Spielzeit ab September sind weitere UHD-Livestreamings geplant.

Komponist Beat Furrer erhält Großen Österreichischen Staatspreis

15.04.14 (dpa) -
Wien - Der Schweizer Komponist Beat Furrer (59), Spezialist für Neue Musik, erhält den Großen Österreichischen Staatspreis 2014. Das teilte das Bundeskanzleramt am Dienstag in Wien mit. Furrer sei es gelungen, Werke zu schaffen, die nicht nur international hohe Anerkennung fänden, sondern sich schon jetzt einen festen Platz in den Klassiksammlungen der Gegenwart und Zukunft gesichert hätten, sagte Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ).

Nostalgische Leberkäs- und Weißwursthölle – Andreas Homoki inszeniert Wagners „Lohengrin“ an der Wiener Staatsoper

14.04.14 (Frieder Reininghaus) -
Will ein Intendant eines der maßgeblichen europäischen Opernhäuser einen in seiner Liga spielenden Kollegen zu einer Gastinszenierung einladen, ist die Auswahl nicht mehr allzu groß. Die meisten Kapitäne der großen Musiktheaterdampfer sind mehr oder minder begnadete Verwaltungsprofis – in Wien wie in Paris, Brüssel, London, Madrid oder an der Deutschen Oper Berlin, aber auch in den Container-Transportern von Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Essen, Hannover, Karlsruhe oder Antwerpen (Simone Young in Hamburg ist zugleich GMD und Intendantin, mithin eine wirkliche Ausnahme).

Wiener Philharmoniker bekommen Birgit-Nilsson-Preis 2014

09.04.14 (dpa) -
Stockholm - Die Wiener Philharmoniker werden in diesem Jahr mit dem Birgit-Nilsson-Preis ausgezeichnet, einer der höchstdotierten Auszeichnungen der klassischen Musik. Sie werden «für ihre außerordentlichen Leistungen im Opern- und Konzertbereich während ihres 172-jährigen musikalischen Wirkens und für ihren enormen internationalen Einfluss auf die Klassikwelt» geehrt, berichtete die Birgit-Nilsson-Stiftung am Mittwoch in Stockholm. Der nach der weltberühmten schwedischen Opernsängerin benannte Preis ist mit einer Million Dollar (rund 725 000 Euro) dotiert.

Vor 175 Jahren: Uraufführung der Großen Sinfonie von Franz Schubert

26.03.14 (Walter Scharfenecker) -
Vor 175 Jahren, am 21.März 1839, trat Franz Schuberts Große Sinfonie in C-Dur im Saal des Leipziger Gewandhauses ins Licht der Musikgeschichte, knapp elf Jahre nach dem Tod des Komponisten am 19. November 1828. Das Werk war von einem anderen Großen der Musik, der damals in Leipzig im Haus 454 am Brühl lebte, aufgespürt worden: Robert Schumann (1810–1856). Mit der Entdeckung der Sinfonie durch ihn war der Superlativ aber immer noch nicht erreicht. Das gelang erst Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847). Der Kapellmeister des Gewandhausorchesters adelte mit der von ihm geleiteten Uraufführung die Sinfonie. Indes: Außer in Leipzig war in anderen Städten das Schicksal diesem Werk zunächst nicht wohl gesonnen.
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