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Alle Artikel kategorisiert unter »Wien«

Komponist Beat Furrer erhält Großen Österreichischen Staatspreis

15.04.14 (dpa) -
Wien - Der Schweizer Komponist Beat Furrer (59), Spezialist für Neue Musik, erhält den Großen Österreichischen Staatspreis 2014. Das teilte das Bundeskanzleramt am Dienstag in Wien mit. Furrer sei es gelungen, Werke zu schaffen, die nicht nur international hohe Anerkennung fänden, sondern sich schon jetzt einen festen Platz in den Klassiksammlungen der Gegenwart und Zukunft gesichert hätten, sagte Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ).

Nostalgische Leberkäs- und Weißwursthölle – Andreas Homoki inszeniert Wagners „Lohengrin“ an der Wiener Staatsoper

14.04.14 (Frieder Reininghaus) -
Will ein Intendant eines der maßgeblichen europäischen Opernhäuser einen in seiner Liga spielenden Kollegen zu einer Gastinszenierung einladen, ist die Auswahl nicht mehr allzu groß. Die meisten Kapitäne der großen Musiktheaterdampfer sind mehr oder minder begnadete Verwaltungsprofis – in Wien wie in Paris, Brüssel, London, Madrid oder an der Deutschen Oper Berlin, aber auch in den Container-Transportern von Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Essen, Hannover, Karlsruhe oder Antwerpen (Simone Young in Hamburg ist zugleich GMD und Intendantin, mithin eine wirkliche Ausnahme).

Wiener Philharmoniker bekommen Birgit-Nilsson-Preis 2014

09.04.14 (dpa) -
Stockholm - Die Wiener Philharmoniker werden in diesem Jahr mit dem Birgit-Nilsson-Preis ausgezeichnet, einer der höchstdotierten Auszeichnungen der klassischen Musik. Sie werden «für ihre außerordentlichen Leistungen im Opern- und Konzertbereich während ihres 172-jährigen musikalischen Wirkens und für ihren enormen internationalen Einfluss auf die Klassikwelt» geehrt, berichtete die Birgit-Nilsson-Stiftung am Mittwoch in Stockholm. Der nach der weltberühmten schwedischen Opernsängerin benannte Preis ist mit einer Million Dollar (rund 725 000 Euro) dotiert.

Vor 175 Jahren: Uraufführung der Großen Sinfonie von Franz Schubert

26.03.14 (Walter Scharfenecker) -
Vor 175 Jahren, am 21.März 1839, trat Franz Schuberts Große Sinfonie in C-Dur im Saal des Leipziger Gewandhauses ins Licht der Musikgeschichte, knapp elf Jahre nach dem Tod des Komponisten am 19. November 1828. Das Werk war von einem anderen Großen der Musik, der damals in Leipzig im Haus 454 am Brühl lebte, aufgespürt worden: Robert Schumann (1810–1856). Mit der Entdeckung der Sinfonie durch ihn war der Superlativ aber immer noch nicht erreicht. Das gelang erst Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847). Der Kapellmeister des Gewandhausorchesters adelte mit der von ihm geleiteten Uraufführung die Sinfonie. Indes: Außer in Leipzig war in anderen Städten das Schicksal diesem Werk zunächst nicht wohl gesonnen.

Schülertheaternde Bedienung einer großen Bühne –Harnoncourt bringt Mozarts da-Ponte-Opern im Theater an der Wien

19.03.14 (Frieder Reininghaus) -
„Große Weichenstellungen in der Musikgeschichte“, so meinte Nikolaus Harnoncourt im Interview für das Programmheft des Projekts generell, würden „durch Zufälle hervorgebracht“. Zu diesen Zufällen mag gehören – der Gedanke blieb unausgesprochen – dass der aus dem Veneto stammende Lorenzo da Ponte 1781 auf Vermittlung des Dresdner Hofpoeten Caterino Mazzolà Kontakt zu Antonio Salieri bekam und dieser dem damals 32jährigen eine Stelle am Wiener Hof verschaffte.

Jazzmusiker Teddy Ehrenreich mit 78 gestorben

03.03.14 (dpa) -
Wien - Der österreichische Jazzmusiker Rudolf «Teddy» Ehrenreich ist tot. Der Klarinettist und Altsaxofonist starb kurz vor seinem 78. Geburtstag am Sonntag an Altersschwäche, berichtete die österreichischen Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf seinen Sohn Alexander. «Österreichs Antwort auf Woody Herman», wie ihn das Fachmagazin «Concerto» einst nannte, galt als «Urgestein» und einer der wichtigsten Künstler der Jazzgeschichte des Alpenlandes.

Klassikvisionen

28.02.14 (Max Nyffeler) -
Beim Streaming ist der Zug abgefahren. Die Blu-ray Disc ist schon bald tot. Der „long tail“, die Verwertung älterer Rechte, die sich auf Dauer zu wesentlichen Erträgen summieren, ist ein Mythos des 21. Jahrhunderts, eine reine Lüge. Starke Worte aus dem Munde des Österreichers Bogdan Roscic. Der unerhört dynamische Boss der Klassiksparte bei Sony zieht die Schreckschusspistole, und die Zuhörer zucken zusammen. Vermutlich denkt er: So kann man die eigene Firmenstrategie am besten in die Gehirne hämmern und den eigenen Interessen zum Durchbruch verhelfen.

Nach dem Burgtheater klagt Wiener Staatsoper über Geldnot

21.02.14 (dpa) -
Wien - Die Wiener Staatsoper sieht nach den Worten ihres Direktors Dominique Meyer finanziell dunklen Zeiten entgegen. «Ab der kommenden Saison haben wir keinerlei Reserve mehr», sämtliche Rücklagen seien in den vergangenen Jahren aufgelöst worden, sagte Meyer der Wiener Zeitung «Kurier» (Freitag). «Wenn sich nichts ändert, werden wir ab nächstem Jahr ein Minus schreiben.»

Einspruch, Euer Ohren, gegen die Weltordnung – Kammeroper Wien: Mit Mauricio Kagels „Mare nostrum“

13.02.14 (Frieder Reininghaus) -
Dass die Kolonialgeschichte der europäischen Mächte vom späten fünfzehnten bis zum späten 20. Jahrhundert eher kritisch gesehen und nicht mehr affirmativ dargestellt wird, scheint heutzutage fast eine Selbstverständlichkeit. Dieser offiziöse Konsens war 1975 keineswegs gegeben – der Generalissimus und Caudillo Francisco Franco war zum Beispiel in Spanien noch an der Macht. Vor vierzig Jahren schrieb Mauricio Kagel (1931–2008), als Komponist, Film- und Hörspielautor, Dirigent und kritischer Geist in den Gefilden der Neuen Musik aus Buenos Aires nach Köln gekommen, im Anschluss an „Exotica“ (für außereuropäische Instrumente, 1972) und „Zwei-Mann-Orchester“ (1973), das Kammerspiel „Mare nostrum“.

Rote Rosen für Peter Tschaikowsky

04.02.14 (Constanze Wimmer) -
Zum Ende des Schulkonzerts der Wiener Symphoniker am 19.12.2013 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins legen Schüler rote Rosen vor das übergroße Portrait von Peter Tschaikowsky auf die Bühne und erweisen ihm stellvertretend für ihre Altersgenossen im Zuschauerraum die letzte Ehre.
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