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Alle Artikel kategorisiert unter »Wien«

Startenor Johan Botha nach langer Krankheit gestorben

08.09.16 (dpa) -
Der südafrikanisch-österreichische Startenor Johan Botha ist nach langer Erkrankung am Donnerstag mit 51 Jahren gestorben. „Heute in den frühen Morgenstunden hat Johan Botha den Kampf gegen seine schwere Krankheit endgültig verloren“, schrieb sein Management in einer Stellungnahme. Zuerst hatte die Online-Ausgabe der österreichischen Tageszeitung „Kurier“ darüber berichtet.

Wiener Sängerknaben gründen Schule in Hongkong

17.06.16 (dpa) -
Wien - Erstmals gründen die Wiener Sängerknaben eine Musikschule im Ausland. 2018 solle die internationale «Vienna Boys Choir International School» in Hongkong öffnen, teilte die für Einrichtung am Donnerstag in Wien mit. Präsident Gerald Wirth betonte, dass sich die Sängerknaben als künstlerische und pädagogische Institution verstünden, in der Musik, Schulbildung und soziale Verantwortung groß geschrieben werde.

Weltbekannte KünstlerInnen zu Gast

02.06.16 () -
Die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) vereint beste Studierende und bes-te Lehrende an drei Standorten in der Wiener Innenstadt. Neben dem laufenden Unterricht werden hochkarätige Meisterklassen, Seminare und Workshops mit international herausragenden VertreterInnen ihres Faches angeboten. Eine unbezahlbare Erfahrung für alle Protagonisten.

A Symphony of Dialogues

02.06.16 (Thomas Stegemann) -
A Symphony of Dialogues: Unter diesem Motto findet vom 5. bis 9. Juli 2016 der 10. Europäische Musiktherapie-Kongress in Wien statt.

„Capriccio“ von Richard Strauss im Theater an der Wien

20.04.16 (Frieder Reininghaus) -
Ein Ausflug in die Welt von gestern mit einigen Abstechern. Frieder Reininghaus war bei der Premiere dieses von Tatjana Gürbaca in Szene gesetzten eigenartigen Stoffs. Gürbacas Inszenierung verknüpfe „das werkimmanente Konflikt-Potential mit dem einen oder anderen Fingerzeig auf die militaristischen und gewalttätigen Kontexte im Entstehungszeitraum des Werks (bis hin zur Andeutung von Bücherverbrennung).“

„Der Kongress tanzt“ – natürlich in Wien. Die Operettenfassung des Erfolgsfilms an der Volksoper

25.03.16 (Andreas Hauff) -
Ein großer Erfolg war 1931 Erik Charells UFA -Film „Der Kongress tanzt“ mit den Star-Darstellern Lilian Harvey und Willy Fritsch. Die Musik im modernen, weltläufigen Operetten-Stil der Weimarer Jahre stammte von Werner Richard Heymann. Obwohl das NS-System 1937 den Film verbot, haben sich die beiden Schlager „Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder“ und „Das muss ein Stück vom Himmel sein“ lange im kollektiven Gedächtnis der Deutschen gehalten.

Wiener Staatsoper gibt Oper mit ungewissem Ausgang in Auftrag

17.03.16 (dpa) -
Wien - Die schwierige Situation Europas in der Flüchtlingskrise soll auf abstrakte Weise im neuen Auftragswerk der Wiener Staatsoper verarbeitet werden. In der Oper «Die Weiden» geht es um die Odyssee eines Paares entlang der Donau. Die Geschichte soll als Parabel für Heimat und Fremde stehen. Der Österreicher Johannes Maria Staud ist der Komponist.

Das Präzisions-Genie – Am 5. März verstarb Nikolaus Harnoncourt mit 86 Jahren

07.03.16 (Roland H. Dippel) -
Bereits am 15. Dezember 2015 hatte Nikolaus Harnoncourt in einem offenen Brief mitgeteilt, dass er seine musikalischen und künstlerischen Aktivitäten beenden wird. In den Jahren davor hatte er seine Energien auf die styriarte in Graz und Leitungen des von ihm gegründeten concentus musicus fokussiert. Jetzt ist Nikolaus Harnoncourt am 5. März 2016 verstorben, wie seine Frau Alice aus der Steiermark mitteilte.

Pionier der historischen Aufführungspraxis - Nikolaus Harnoncourt ist tot

06.03.16 (dpa, Irmgard Rieger) -
Wien - Wie der ORF und die Austria Presse Agentur berichten, ist der Dirigent und Alte-Musik-Spezialist Nikolaus Harnoncourt am Sonnabend (5.3.) im Alter von 86 Jahren im Kreise seiner Familie gestorben. Er revolutionierte die historische Aufführungspraxis und war noch bis zu seinem Rücktritt vom Dirigentenpult im Dezember 2015 aktiv auf der Bühne zu erleben.

Mit bewährtem Werkzeug operiert – Brechts und Weills „Dreigroschenoper“ im Theater an der Wien

14.01.16 (Frieder Reininghaus) -
Seit zehn Jahren wird das Theater an der Wien – im späten 20. Jahrhundert zum Musical-Theater umgewidmet – wieder als Opernhaus bespielt. Das Jubiläum wird unter anderem mit festlichen Konzerten begangen (wiewohl der Haupt-Festdirigent Nikolaus Harnoncourt altersbedingt nicht mehr zur Verfügung steht), mit einer Erinnerung an den im Vorgängerhaus uraufgeführten „Fidelio“ und mit jener Anti-Oper, die Bertolt Brecht und Kurt Weill 1928 über Nacht grenzüberschreitend berühmt machte. Die „Dreigroschenoper“ traf Ende der Berliner Zwanziger Jahre den Nerv der Zeit, indem sie John Gays und John Christopher Pepuschs akkurat zweihundert Jahre zuvor entstandene Beggar’s Opera adaptierte und die urbanen Zustände thematisierte: Dickicht und Unwirtlichkeit der Städte, organisierte Straßenbettelei, Kriminalität, Prostitution, Korruption sowie die segensreiche Entfaltung des Bankenwesens.
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