Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Wien«

Hübsch daneben – Marc Minkowski dirigiert, Felix Breisach inszeniert „Le nozze di Figaro“ im Theater an der Wien

12.04.15 (Frieder Reininghaus) -
Stücke wie der „Figaro“ gelten nach fünf Jahrzehnten „Regietheater“ als ausgereizt: Die Möglichkeiten der Politisierung, Sexualisierung, Dekonstruktion, Ironisierung oder Veralberung sind im Wesentlichen durchgespielt. Felix Breisach, ein Routinier auf dem Feld der Fernsehdokumentationen und der TV-Portraits prominenter Musiker (wie Boulez, Harnoncourt oder Hampson), hat im Theater an der Wien bereits die halbszenische Einstudierung der von Nikolaus Harnoncourt zelebrierten Da Ponte/Mozart Trilogie betreut.

Wiener Musik-Uni mit deutscher Rektorin - Regula Rapp ist erste Frau an der Spitze

08.04.15 (dpa) -
Wien/Stuttgart - Die deutsche Musikwissenschafterin Regula Rapp leitet künftig die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie tritt ihr Amt am 1. Oktober an, teilte die Universität am Dienstag mit. Damit steht erstmals eine Frau an der Spitze der Fach-Uni mit ihren 2500 Studenten. Aktuell ist Rapp Rektorin der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Avantgarde-Komponistin Neuwirth schreibt Stück für Wiener Staatsoper

11.03.15 (dpa) -
Wien - Die österreichische Avantgarde-Komponistin Olga Neuwirth komponiert für die als traditionell geltende Wiener Staatsoper ein Auftragswerk. Die 46-Jährige solle die Oper «Orlando» basierend auf dem gleichnamigen Roman der britischen Schriftstellerin Virginia Woolf (1882-1941) entwerfen, teilte die Staatsoper am Dienstag mit.

Verwechslungskomödie im Zeitalter der Smartphones – Offenbachs „Pariser Leben“ an der Volksoper Wien

22.02.15 (Frieder Reininghaus) -
Frieder Reininghaus stattete der Volksoper Wien einen Besuch ab und sah nur Bahnhof in Yves-Klein-Blau. „Das Offenbachsche Ideal, durch Gelächter der Vielen menschliche Unzulänglichkeiten der hochgestellten Einzelnen zumindest einzudämmen, ist von einer Wirklichkeit desavouiert worden, von der die Theatermacher in Wien keine Notiz nehmen.“

Berenike und der Friseur – Jommellis „Vologeso” wird in Stuttgart, Paisiellos „Barbier” im Theater an der Wien präsentiert

17.02.15 (Frieder Reininghaus) -
Unser Kritiker Frieder Reininghaus weist auf zwei Ausgrabungen aus der Operngeschichte hin. In Stuttgart gab es Niccolò Jommellis „Berenike, Königin von Armenien“ und im Theater an der Wien Giovanni Paisiellos „Barbier von Sevilla“. Ob es sich gelohnt hat und was das wirklich ausgegraben und wie inszeniert wurde, hier in der länderüberschreitenden Doppelkritik.

WKO-Intendant Christoph Becher wechselt zum ORF Radio-Symphonieorchester Wien

09.02.15 (PM) -
Der Intendant des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn, Christoph Becher, ist zum Orchesterintendanten des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien ernannt worden. Der Stiftungsratsvorsitzende des WKO, Ralf Peter Beitner teilt mit, dass Becher beim WKO noch bis zum Jahresende 2015 unter Vertrag steht. Abhängig vom Stand der Nachfolgeregelung werde aber ein Stabwechsel in der Geschäftsführung des Kammerorchesters zu Beginn der kommenden Konzertsaison angestrebt.

Zarte Visionen, ernüchternde Bürokratie

04.02.15 (Reinhard Kager) -
In den letzten Jahren ist es beängstigend ruhig geworden um „Wien Modern“. Hatte das Festival unter der Leitung von Berno Odo Polzer, dem nunmehrigen Kurator der Berliner Maerz-Musik, mit zahlreichen thematisch innovativen Ideen geglänzt und die Bahnen des rein Retrospektiven längst verlassen, so bilden, seit Matthias Lošek 2010 die Geschicke des Festivals übernahm, überwiegend solche Rückschauen das Rückgrat von „Wien Modern“. Auch in diesem Jahr stand wieder das Schaffen eines Komponisten im Blickfeld, der immerhin zu Österreichs international bekanntesten zählt: der 1953 in Graz geborene und derzeit in New York lebende Georg Friedrich Haas.

Kompromisslosigkeit war Geheimnis des Erfolgs - Klangpionier Edgar Froese ist tot

26.01.15 (dpa) -
Berlin/Wien - Edgar Froese, Gründer der Band Tangerine Dream, ist tot. Er starb bereits am Dienstag im Alter von 70 Jahren in Wien, wie sein Sohn Jerome der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Gruppe feierte mit ihrem futuristischen Sound weltweit Erfolge. Mit etlichen Alben, darunter die Debüt-LP «Electronic Meditation» (1970) und «Force Mayeur» von 1979, schrieb sie Musikgeschichte. Neben Kraftwerk zählt die Band zu den wichtigsten Vertretern elektronischer Musik aus Deutschland und war vor allem international erfolgreich.

3. Mauricio Kagel Kompositionswettbewerb

01.12.14 (Johannes Marian) -
Das Institut Ludwig van Beethoven (Tasteninstrumente in der Musikpädagogik) an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien schreibt nun schon zum dritten Mal den „Mauricio Kagel Kompositionswettbewerb“ aus – ab sofort sind junge Komponistinnen und Komponisten aus aller Welt wieder aufgerufen, neue und in ihrer Tonsprache zeitgemäße Klavierstücke für Kinder und Jugendliche einzureichen. Denn allzu oft erweist sich die „pädagogische Literatur“ der Gegenwart allzu arm an künstlerischen Ansprüchen; allzu oft scheint sich die Reduzierung des technischen Schwierigkeitsgrades mit einer eingeschränkten Vorstellung davon zu verbinden, was Kinder und Jugendliche geistig und emotionell zu verstehen vermögen.

„Das Neue in der Alten Musik …“

01.12.14 () -
Seit 1994 bietet die Konservatorium Wien Privatuniversität (KONSuni) Studien für Alte Musik an. Damit war sie die erste österreichische Ausbildungsinstitution, die dem in den 80er-Jahren einsetzenden „Boom der Historischen Aufführungspraxis“ nachgekommen ist und ein umfassendes sowie zeitgemäßes Angebot institutionalisiert hat. Dass man mit 20 Jahren noch kein bisschen „alt“ ist, beweist unter anderem eine Reihe aufregender und „junger“ Projekte.
Inhalt abgleichen