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Alle Artikel kategorisiert unter »Wien«

Gesamtwerk Anton Bruckners jetzt online

27.07.15 (dpa) -
Wien - Das Gesamtwerk des österreichischen Komponisten und Musikpädagogen Anton Bruckner (1824-1896) steht jetzt online zur Verfügung. 119 Jahre nach dem Tod des Künstlers bietet die Website www.bruckner-online.at der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) nun Zugang zu der umfangreichen Sammlung von Handschriften, Erstdrucken seiner Kompositionen und Bildern aus verschiedenen Archiven, teilte die ÖAW am Montag mit.

Wiener Festwochen: Andrea Breth kombiniert Bartóks „Blaubart“ mit Schumanns „Geistervariationen“

21.06.15 (Frieder Reininghaus) -
Es gestaltete sich ein ruhiger, äußerlich unaufgeregter Abend: Anfang und Ende leise bis an die Hörgrenze. Langsam hebt sich der Vorhang im Theater an der Wien und gibt zur Stille zunächst nur einen Spalt frei. Der übel beleumundete Herzog taucht aus der Finsternis auf („Aufgeschlagen sind die Vorhänge unserer Augen“). Gábor Bretz sitzt vor sieben dunklen Türen auf einem Stuhl und spricht zur Seite – den Prolog des symbolistisch-expressionistischen „Blaubart“-Librettos von Béla Balázs.

Klassisches Lied goes Videoclip – Studierende entwickeln ORF Songbook

08.06.15 () -
Wie vermittelt man klassische Musik an ein junges Publikum? Am besten, indem man es sie selbst übernehmen lässt. Junge FilmemacherInnen und SängerInnen werden daher bis zum Ende des kommenden Sommersemesters (Ende Juni 2015) ein innovatives audiovisuelles Konzept für bis zu zehn moderne Videoclips entwickeln – das ORF Songbook.

Jazz vom Feinsten

08.06.15 () -
Bereits in den 60er-Jahren hat die Vorgängerinstitution der heutigen Konservatorium Wien Privatuniversität einen Jazzbereich eingerichtet, internationales Ansehen erlangte der Studiengang in den letzten Jahren durch spannend programmierte Konzertabende mit hochkarätigen Gästen wie Jim McNeely, Bert Joris, Bob Mintzer und zuletzt Bill Holman.

Nach Rückzug deutscher Kandidatin: Wiener Musik-Uni hat neue Chefin

27.05.15 (dpa, PM) -
Wien - Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wird nun doch von einer Österreicherin geleitet werden. Ulrike Sych wurde am zur Rektorin gewählt, nachdem die designierte deutsche Dramaturgin Regula Rapp wegen mangelnden Rückhalts an der Universität das Handtuch geworfen hatte, teilte die Institution Dienstagabend mit.

Besinnlich, kontemplativer Seniorenspielplatz – Achim Freyer bebildert Sciarrinos „Luci mie traditrici“ für die Wiener Festwochen

18.05.15 (Frieder Reininghaus) -
La Malaspina ist schon da, bevor die Erörterung der Beziehungstragödie zu scharren beginnt. Stumm steht Anna Radziejewska im Halbdunkel und schweigt. Sie ist fixiert in einem am Körper anliegenden Gitter auf einer in halber Bühnenhöhe schwebenden Plattform. Diese Königin der Nacht harrt der formschönen und zugleich abgründigen Dinge, die auf sie zukommen und sie in ihrem letzten Stündlein begleiten werden. Der matte Schein der liegenden Mondsichel wechselt mit dem gleißenden Licht, das sich auf einen Präsentationsblock unten im Orchestergraben richtet. Auf ihm und um ihn herum zeigt sich zu diskretem Gemurmel das seit vielen Jahren bewährte Personal und so manche Requisite des Freyerschen Theatermachens.

Regula Rapp verzichtet auf Rektorenamt an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

13.05.15 (PM) -
Regula Rapp, derzeit Rektorin der Musikhochschule in Stuttgart, habe sich «unerwartet entschlossen, die Wahl zur neuen Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien» (mdw) auf Anfang Oktober dieses Jahres doch nicht anzunehmen, schreibt die Wiener Uni.

Rückblende 2015/05

30.04.15 (Eckardt Rohlfs) -
Vor 100 Jahren: Der Wiener Tonkünstlerverein veranstaltete eine Ausstellung von Manuskripten und Instrumenten, die mit dem Kriege zusammenhängen. +++ Vor 50 Jahren: Japans Kinder spielen Bach – Erstbegegnung mit Suzukis frühinstrumentaler Muttersprache-Methode

Hübsch daneben – Marc Minkowski dirigiert, Felix Breisach inszeniert „Le nozze di Figaro“ im Theater an der Wien

12.04.15 (Frieder Reininghaus) -
Stücke wie der „Figaro“ gelten nach fünf Jahrzehnten „Regietheater“ als ausgereizt: Die Möglichkeiten der Politisierung, Sexualisierung, Dekonstruktion, Ironisierung oder Veralberung sind im Wesentlichen durchgespielt. Felix Breisach, ein Routinier auf dem Feld der Fernsehdokumentationen und der TV-Portraits prominenter Musiker (wie Boulez, Harnoncourt oder Hampson), hat im Theater an der Wien bereits die halbszenische Einstudierung der von Nikolaus Harnoncourt zelebrierten Da Ponte/Mozart Trilogie betreut.

Wiener Musik-Uni mit deutscher Rektorin - Regula Rapp ist erste Frau an der Spitze

08.04.15 (dpa) -
Wien/Stuttgart - Die deutsche Musikwissenschafterin Regula Rapp leitet künftig die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie tritt ihr Amt am 1. Oktober an, teilte die Universität am Dienstag mit. Damit steht erstmals eine Frau an der Spitze der Fach-Uni mit ihren 2500 Studenten. Aktuell ist Rapp Rektorin der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.
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