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Alle Artikel kategorisiert unter »Finanzpolitik«

Und täglich grüßt die Hiobsbotschaft

17.12.09 (Andreas Rossmann) -
Wo anfangen? In Wuppertal, von dort kommt die jüngste Hiobsbotschaft: Die Stadt steht mit 1,8 Milliarden Euro in der Kreide. Wenn sie so weitermacht, ist sie 2011 überschuldet, und so haben der Oberbürgermeister und der Kämmerer ein Haushaltssicherungskonzept erarbeitet, das bis 2014 Einsparungen von 80 Millionen Euro jährlich vorsieht: Gebühren und Eintrittspreise werden erhöht, Wohnungen verkauft, Bäder geschlossen, Stellen abgebaut, freiwillige Aufgaben gekürzt. Auch die Kultur ist betroffen: Der Zuschuss für die Bühnen (Oper und Schauspiel) soll bis 2012 von 10,9 auf 8,9 Millionen Euro gesenkt, das denkmalgeschützte Schauspielhaus, dessen Renovierung für 6,5 Millionen Euro bereits beschlossen war, „aufgegeben“ werden.

Bildungs-Lücke

29.10.08 (Theo Geißler) -
Er ist bestiegen: Der lange Zeit als unbezwingbar geltende Dresdener Bildungs-Gipfel geriet für die professionell ausgerüstete parteiübergreifende Politiker-Seilschaft aus Bund und Ländern allerdings eher zum rhetorischen Übungs-Hügel. Kein Grund also für die Errichtung eines Gipfel-Kreuzes, eher für einen kräftigen Schluck aus der Frust-Flasche. Denn fast jede mittlerweile lauthals geäußerte Kritik an den aufwändig präsentierten Ergebnissen ist berechtigt.
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