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Alle Artikel kategorisiert unter »Metronomisierung«
Das richtige Tempo – heute eine Illusion?
03.09.10 (Ludwig Baumgarten) -
Ich danke Herrn Syrbe für seinen Artikel, da er die Tempoproblematik endlich mal wieder angesprochen hat. Das Metronom kann nur als Richtwert dienen, doch dann muss gesehen werden, woher die Angaben stammen. Wenn Herr Syrbe angibt, dass Siegbert Rampe für Mozarts Allegro aus der Sonata facile (KV 545) Viertel 144–152 vorschlägt, dann hätte Mozart sicher nicht Allegro, sondern schon Allegro assai angegeben.
Wenn das Metronom allein nicht weiterhilft
04.05.10 (Michael Syrbe) -
Allegro: 120–168. So steht es auf meinem alten Metronom. Allegro steht auch über dem ersten Satz der D-Dur Sonate KV 576 von W.A. Mozart. Ich stelle also die punktierten Viertel auf 120 ein und stelle dabei fest, das ist viel zu schnell. Bei den Achteln auf 168 ist es wiederum viel zu langsam. Da kann also etwas nicht stimmen mit der Angabe auf dem Metronom. Sind Vortragsbezeichnungen wie Andante oder Allegro also gar nicht mit einem bestimmten Tempo verknüpft? Wie finde ich auch ohne Metronom das richtige Tempo und wie können Schüler angeleitet werden, sich selbst an das passende Tempo heranzutasten?

