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Alle Artikel kategorisiert unter »Filmmusik«

Dresdner Sinfoniker spielen mit arabischen Solisten die Musik zum Film "Cinema Jenin"

30.09.11 (Agentur - dapd) -
Dresden - Eigentlich sollte der Dokumentarfilm "Cinema Jenin" diesen Herbst im Westjordanland Weltpremiere feiern, im Namen gebenden Kino von Dschenin. Dass die Filmmusik nun in Dresden uraufgeführt wird und der Film selbst noch nicht fertig ist, hängt mit dem gewaltsamen Tod eines jüdisch-palästinensischen Theatermachers zusammen:

Soundtracks 2011/09

07.09.11 (Viktor Rotthaler) -
The Family Way, +++ Rise of the Planets of Apes

Ironie mit Mitteln der Musik – oder die Suche nach Zettels Traum: zweimal „Sommernachtstraum“ bei den Salzburger Festspielen

10.08.11 (Peter P. Pachl) -
Erich Wolfgang Korngold hat für Max Reinhardt den „Sommernachtstraum“ von Shakespeare zu 90 Prozent in ein Musik-Theater verwandelt, denn knapp zwei Stunden lang erklingt seine Version der klanglich spätromantisch instrumentierten und erweiterten Komposition Felix Mendelssohn-Bartholdys in der Verfilmung aus dem Jahre 1935. In Reinhardts persönlichem Gesamtkunstwerk, dem Schloss Leopoldskron, collagieren die Salzburger Festspiele diesen Film mit einer ebenfalls musikalisierten Kurzfassung durch junge Schauspieler.

Unerbittlicher Sog: Carl Theodor Dreyers Stummfilm „Die Gezeichneten“ von 1922 mit Live-Musik von Bernd Thewes

03.07.11 (Andreas Hauff) -
1922 drehte der große, heute fast vergessene dänische Filmregisseur Carl Theodor Dreyer in Berlin den Stummfilm „Die Gezeichneten“. 2007 gelang es dem Dänischen Filminstitut, den verlorenen Streifen weitgehend zu rekonstruieren. 2009 wurde er in dieser Form vom Fernsehsender Arte ausgestrahlt – mit einer neu komponierten Begleitmusik des Mainzer Komponisten Bernd Thewes. Eine Live-Version dieser Musik zum Film wurde nun in Mainz in der Reihe „Avance“ uraufgeführt.

Unser Mann in Rom

01.07.11 (Viktor Rotthaler) -
Seit Quentin Tarantino in seinen Filmen ständig Musik aus längst vergessenen italienischen Genrefilmen einsetzt, ist der Italo-Sound wieder en vogue. Als Sensation wurde vor einigen Wochen das neue Album von Danger Mouse gehandelt, das der Produzent zusammen mit dem italienischen Filmkomponisten Daniele Luppi in den legendä­ren Forum-Studios aufgenommen hat: „Rome“ (EMI) – mit Jack White und Norah Jones als Gastsängern. Und der Stimme der einstigen Morricone-Muse Edda Dell‘Orso. Ein wunderbares cinematisches Album, das im vergangenen Jahr bereits einen Vorläufer hatte: „Mondo Cane“ (Ipecac Records), eine Crooner-Platte von Mike Patton – mit Arrangements von Daniele Luppi.

Hitchcocks musikalisches Alter Ego: Am 29. Juni wäre Bernard Herrmann 100 Jahre alt geworden

29.06.11 (Viktor Rotthaler) -
Jeder kennt das berühmteste Geigen-Glissandi der Filmgeschichte aus „Psycho“. Komponiert und orchestriert wurde es von Bernard Herrmann für Alfred Hitchcocks berühmte Duschsequenz. Pure Kinomusik, die sich eingeschrieben hat in das audiovisuelle Gedächtnis des 20. Jahrhunderts. Wie all die anderen Scores, die der New Yorker Komponist seit Orson Welles' genialem Debütfilm „Citizen Kane“ von 1941 geschrieben hatte: „Der Tag, an dem die Erde still stand“, „Vertigo“, „Der unsichtbare Dritte“ oder "Taxi Driver".

Wie sich Mühlen dreh'n im Wind: Der Filmkomponist Michel Legrand erhält den „BR Music Award“

27.06.11 (Viktor Rotthaler) -
Neben Maurice Jarre, dem Hauskomponisten von David Lean, war er in den 1960er- und 1970er-Jahren der wichtigste französische Komponist des europäischen und amerikanischen Kinos: Michel Legrand. Er orchestrierte die großen Musicals von Jacques Demy („Die Regenschirme von Cherbourg“) genauso wie „The Thomas Crown Affair“. Lieder daraus wie „I Will Wait For You“ und „Windmills Of Your Mind“ wurden zu Evergreens und Jazzstandards. Im Rahmen von „Cinema in Concert“ wird dem Komponisten am Dienstag in München der „Look & Listen - Telepool-BR-Music-Award“ überreicht.

DVD-Tipps 2011/07

27.06.11 (Viktor Rotthaler) -
Die Major Companies haben sich inzwischen fast alle vom Auswerten des eigenen „klassischen“ Katalogs zurückgezogen. Lieber veröffentlichen sie jedes Halbjahr unter einer anderen „Dachmarke“ einen aktuelleren Titel aus den vergangenen zwei Jahren. Universal Germany zum Beispiel hat es bis heute noch nicht geschafft, Hitchcock-Klassiker wie „Die Vögel“ oder „Marnie“ endlich hierzulande im richtigen Format zu veröffentlichen. So freut es einen umso mehr, dass Sony endlich wieder ein Paket mit bisher hierzulande unveröffentlichten „Perlen“ in die Läden bringt. Drei davon seien hier herausgegriffen, weil sie von einigen der bedeutendsten Filmkomponisten des vergangenen halben Jahrhunderts orchestriert wurden.

Volkslieder des 20. Jahrhunderts: Vor 50 Jahren starb der Tonfilmschlagerkomponist Werner Richard Heymann

29.05.11 (Viktor Rotthaler) -
Bis 1933, bis zur "Entjudung" der Ufa, war er der erfolgreichste Schlagerkomponist der späten Weimarer Republik gewesen: Werner Richard Heymann. Zusammen mit dem Ufa-Produzenten Erich Pommer hatte er ein neues Filmgenre erfunden: die Tonfilmoperette. Pommers Traum von der Musikalisierung des Kinos hatte Heymann verwirklicht in den großen Glanzstücken des Genres: "Die Drei von der Tankstelle", "Ein blonder Traum", "Der Kongress tanzt" und "Ich bei Tag und Du bei Nacht".

Filmmusik-Konzert auf der Glienicker Brücke

14.05.11 (Agentur - dapd) -
Potsdam - Zu einem Filmmusik-Konzert auf der Glienicker Brücke lädt heute Abend (14. Mai) der Filmpark Babelsberg ein. Bei der sogenannten Agentennacht werde das Deutsche Filmorchester Babelsberg die Zuhörer musikalisch in die Welt des internationalen Agenten- und Actionfilms entführen, kündigte der Filmpark an.
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