Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Filmmusik«

Unser Mann in Rom

01.07.11 (Viktor Rotthaler) -
Seit Quentin Tarantino in seinen Filmen ständig Musik aus längst vergessenen italienischen Genrefilmen einsetzt, ist der Italo-Sound wieder en vogue. Als Sensation wurde vor einigen Wochen das neue Album von Danger Mouse gehandelt, das der Produzent zusammen mit dem italienischen Filmkomponisten Daniele Luppi in den legendä­ren Forum-Studios aufgenommen hat: „Rome“ (EMI) – mit Jack White und Norah Jones als Gastsängern. Und der Stimme der einstigen Morricone-Muse Edda Dell‘Orso. Ein wunderbares cinematisches Album, das im vergangenen Jahr bereits einen Vorläufer hatte: „Mondo Cane“ (Ipecac Records), eine Crooner-Platte von Mike Patton – mit Arrangements von Daniele Luppi.

Hitchcocks musikalisches Alter Ego: Am 29. Juni wäre Bernard Herrmann 100 Jahre alt geworden

29.06.11 (Viktor Rotthaler) -
Jeder kennt das berühmteste Geigen-Glissandi der Filmgeschichte aus „Psycho“. Komponiert und orchestriert wurde es von Bernard Herrmann für Alfred Hitchcocks berühmte Duschsequenz. Pure Kinomusik, die sich eingeschrieben hat in das audiovisuelle Gedächtnis des 20. Jahrhunderts. Wie all die anderen Scores, die der New Yorker Komponist seit Orson Welles' genialem Debütfilm „Citizen Kane“ von 1941 geschrieben hatte: „Der Tag, an dem die Erde still stand“, „Vertigo“, „Der unsichtbare Dritte“ oder "Taxi Driver".

Wie sich Mühlen dreh'n im Wind: Der Filmkomponist Michel Legrand erhält den „BR Music Award“

27.06.11 (Viktor Rotthaler) -
Neben Maurice Jarre, dem Hauskomponisten von David Lean, war er in den 1960er- und 1970er-Jahren der wichtigste französische Komponist des europäischen und amerikanischen Kinos: Michel Legrand. Er orchestrierte die großen Musicals von Jacques Demy („Die Regenschirme von Cherbourg“) genauso wie „The Thomas Crown Affair“. Lieder daraus wie „I Will Wait For You“ und „Windmills Of Your Mind“ wurden zu Evergreens und Jazzstandards. Im Rahmen von „Cinema in Concert“ wird dem Komponisten am Dienstag in München der „Look & Listen - Telepool-BR-Music-Award“ überreicht.

DVD-Tipps 2011/07

27.06.11 (Viktor Rotthaler) -
Die Major Companies haben sich inzwischen fast alle vom Auswerten des eigenen „klassischen“ Katalogs zurückgezogen. Lieber veröffentlichen sie jedes Halbjahr unter einer anderen „Dachmarke“ einen aktuelleren Titel aus den vergangenen zwei Jahren. Universal Germany zum Beispiel hat es bis heute noch nicht geschafft, Hitchcock-Klassiker wie „Die Vögel“ oder „Marnie“ endlich hierzulande im richtigen Format zu veröffentlichen. So freut es einen umso mehr, dass Sony endlich wieder ein Paket mit bisher hierzulande unveröffentlichten „Perlen“ in die Läden bringt. Drei davon seien hier herausgegriffen, weil sie von einigen der bedeutendsten Filmkomponisten des vergangenen halben Jahrhunderts orchestriert wurden.

Volkslieder des 20. Jahrhunderts: Vor 50 Jahren starb der Tonfilmschlagerkomponist Werner Richard Heymann

29.05.11 (Viktor Rotthaler) -
Bis 1933, bis zur "Entjudung" der Ufa, war er der erfolgreichste Schlagerkomponist der späten Weimarer Republik gewesen: Werner Richard Heymann. Zusammen mit dem Ufa-Produzenten Erich Pommer hatte er ein neues Filmgenre erfunden: die Tonfilmoperette. Pommers Traum von der Musikalisierung des Kinos hatte Heymann verwirklicht in den großen Glanzstücken des Genres: "Die Drei von der Tankstelle", "Ein blonder Traum", "Der Kongress tanzt" und "Ich bei Tag und Du bei Nacht".

Filmmusik-Konzert auf der Glienicker Brücke

14.05.11 (Agentur - dapd) -
Potsdam - Zu einem Filmmusik-Konzert auf der Glienicker Brücke lädt heute Abend (14. Mai) der Filmpark Babelsberg ein. Bei der sogenannten Agentennacht werde das Deutsche Filmorchester Babelsberg die Zuhörer musikalisch in die Welt des internationalen Agenten- und Actionfilms entführen, kündigte der Filmpark an.

Zwischen Historizität und Aktualität: Neue Musik zu alten Filmen beim Berliner Festival MaerzMusik

31.03.11 (Barbara Eckle) -
Am vergangenen Sonntag ging MaerzMusik, das Berliner Festival für aktuelle Musik, zu Ende. Vorwiegend experimentell und interdisziplinär ging es dabei dieses Jahr unter dem Themenkomplex „Klang Bild Bewegung” zu. Dies offensichtlich zur Freude eines außergewöhnlich diversen Publikums, wenn sich auch naturgemäß nicht jedes Experiment als eindeutiger Treffer herausstellte.

Songs ohne Bilder, ohne Tanz und ohne Worte: René Aubry in der Essener Zeche Zollverein

13.03.11 (Stefan Pieper) -
„Es ist bereits 7 Jahre her, dass Pina Bausch zum ersten Mal Musik von mir eingesetzt hat. Dass sie nun im Wim Wenders Film präsent ist, macht mich ganz besonders glücklich. Ich habe das Gefühl, dass dadurch eine Verbindung zwischen unseren Welten entstanden ist. Und ich bin völlig überrascht, welche Bilder zu meinen Klängen entstanden sind. Sie hat ganz andere Bilder gefunden, als jene, die ich selber im Kopf hatte.“

Klang, Bild und Bewegung in befruchtender Interaktion

11.03.11 (Albrecht Dümling) -
Der Soziologe und Musikwissenschaftler Matthias Osterwold, 1983 Mitbegründer von Freunde Guter Musik Berlin e.V., einer Organisation zur Förderung experimenteller Musik und Musikperformance, ist seit April 2001 Künstlerischer Leiter von MaerzMusik – Festival für aktuelle Musik bei den Berliner Festspielen. Mit ihm sprach unser Mitarbeiter Albrecht Dümling.

SPRENGBAGGER 1010 – Come-back nach mehr als 80 Jahren in der Zeche Zollverein

11.03.11 (Jens-Uwe Völmecke) -
Nach "Der Bettler vom Kölner Dom" und "Schlagende Wetter" geht die Zusammenarbeit zwischen dem WDR Rundfunkorchester Köln und der Filmredaktion von ZDF/ARTE in ihre dritte Runde. Dieses Mal steht eine hochinteressante Ausgrabung aus der Filmgeschichte auf dem Programm – "Sprengbagger 1010" mit der historischen Originalmusik für Orchester, Chor, Sauerstoffflaschen und Sirenen.
Inhalt abgleichen