Salzburger Konzertchef kritisiert Führung der Festspiele

05.08.09 -
Frankfurt/Main - Der Konzertchef der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, erneuert seine Kritik an der Art der Ernennung des künftigen Intendanten Alexander Pereira. Die Interessen der Findungskommission «haben nicht zwingend mit dem zu tun, was die Salzburger Festspiele sind und wie sie künftig aussehen sollen», sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Mittwochausgabe).
05.08.2009 - Von Agentur ddp, KIZ

Es könne nicht nur um «Wirtschaftlichkeit und Umwegrentabilität gehen. Damit würde man den Festspielen das Schlechteste antun.» Die Entscheidung für Pereira selbst wollte Hinterhäuser nicht kommentieren. Es sei nicht fair, vor Pereiras Amtsantritt Zensuren zu verteilen. Er habe aber seinen 2011 endenden Vertrag nicht verlängert, weil er mit Pereira gänzlich anderer Meinung sei, was die innere Struktur der Festspiele betreffe. «Es geht nicht, dass man die Personen, die Konzert und Schauspiel künstlerisch verantworten, aus dem Direktorium ausschließt», kritisierte der Konzertchef. Mitte Juli war bekannt geworden, dass er das Festival mit Ablauf seines Vertrages 2011 verlässt.

 

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Diese von Menschen zu lösende Aufgabe ist zur Vermeidung von Spam-Inhalten leider notwendig.
Bild-CAPTCHA
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.

Ähnliche Artikel

Behörden ermitteln in Festspielaffäre gegen acht Personen
05.02.2010 - Politik und Kultur - Georg Etscheit - ddp
Salzburger Festspiele diskutieren Prüfbericht zu Finanzskandal
23.02.2010 - Politik und Kultur - Agentur ddp
Salzburger Festspiele erhalten Sondersubvention
22.11.2010 - Politik und Kultur - kiz-lieberwirth - orf
Geldsegen: Salzburger Festspiele freuen sich über Sponsorengelder
11.11.2011 - Politik und Kultur - Agentur - dapd
Salzburger Festspiele beginnen mit Händel-Oratorium
23.07.2009 - Veranstaltungen - Georg Etscheit - ddp